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Leuphana richtet Kompetenzzentrum Lehrerfortbildung ein

12. Dezember 2011 Hannover/Lüneburg. Die Leuphana Universität Lüneburg übernimmt künftig die Fortbildung der rund 16.000 Lehrerinnen und Lehrer im ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg. Ein entsprechender Kooperationsvertrag mit dem Niedersächsischen Kultusministerium wurde heute in Hannover unterzeichnet. Das regionale Kompetenzzentrum wird seine Arbeit an der Universität im Januar des kommenden Jahres aufnehmen.

Uni-Präsident Sascha Spoun, Kultusminister Bernd Althusmann und Jörg Matzen von der HVHS Bederkesa (v. l.)

Das Land Niedersachsen strebt eine enge Verzahnung zwischen der Lehrerausbildung und der berufsbegleitenden Qualifizierung des Lehrpersonals aller Schulformen an. Dazu wird die Lehrerfortbildung im Lande neu organisiert und an Universitäten und Erwachsenenbildungseinrichtungen angesiedelt. Für den Bereich des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg entsteht an der Leuphana Universität Lüneburg ein entsprechendes Kompetenzzentrum. Kooperationspartner ist das Evangelische Bildungszentrum Bad Bederkesa.

Für Universitätspräsident Sascha Spoun ist die Entwicklung erfreulich und konsequent: „Die Lehrerbildung hat eine lange Tradition in Lüneburg. Wir verfügen über die notwendige Expertise für die neue Aufgabe und sehen deshalb in der Übernahme der berufsbegleitenden Lehrerfortbildung eine folgerichtige Entwicklung.“ Das neue Kompetenzzentrum stärke auch die Lehrerbildung an der Universität, denn es biete den Wissenschaftlern gute Möglichkeiten, den Praxisbezug ihrer Arbeit zu verstärken, so Spoun weiter. Die Fortbildungsangebote werden in Abstimmung mit den Schulen pädagogische, fachwissenschaftliche und fachdidaktische Themen aufgreifen.

Das Land Niedersachsen stellt der Universität für die neue Aufgabe eine Lehrkraft sowie zusätzliche Mittel für Personal- und Sachkosten zur Verfügung. Das Kompetenzzentrum wird an der Professional School der Leuphana angesiedelt und fachlich von der Fakultät Bildung der Universität verantwortet. Der jetzt geschlossene Kooperationsvertrag ist zunächst bis Ende 2016 befristet.


Weitere Informationen finden Sie hier.

13.01.2012, zuehlsdorff