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Goeters-Preis für Professor Marco Hofheinz
28. März 2011 Lüneburg. Prof. Dr. Marco Hofheinz ist jetzt mit dem J. F. Gerhard Goeters-Preis für reformierten Protestantismus ausgezeichnet worden. Der Vertretungsprofessor für Evangelische Theologie an der Leuphana Universität Lüneburg erhielt den mit 2.500 Euro dotierten Preis in Anerkennung seiner Habilitationsschrift zur Friedensethik Karl Barths. Die Verleihung fand während der „Achten Emder Tagung zur Geschichte des reformierten Protestantismus" im Beisein des EKD-Ratsvorsitzenden, Präses Nikolaus Schneider, statt.
Der Goeters-Preis erinnert an Person und Lebenswerk des 1996 verstorbenen Bonner Kirchenhistorikers J. F. Gerhard Goeters. Er wird seit sechs Jahren für hervorragende deutschsprachige Dissertationen oder Habilitationsschriften zur Geschichte des reformierten Protestantismus vergeben. In seiner Laudatio auf den Preisträger bewertete Dr. Marius J. Lange van Raavenwaay, Vorsitzender der Gesellschaft für die Geschichte des reformierten Protestantismus, die Arbeit von Hofheinz als herausragenden Beitrag für die Erforschung und Darstellung der theologischen Arbeit Karl Barths. Gleichzeitig sei dem Preisträger ein wichtiger Beitrag zur weiteren Erforschung der Geschichte des reformierten Protestantismus im 20. Jahrhundert gelungen.
Marco Hofheinz übernahm die Lehrstuhlvertretung an der Leuphana Universität Lüneburg im Wintersemester 2010/2011. Er gehört dem Institut für Theologie und Religionspädagogik an. Hofheinz wurde 1973 in Siegen geboren. Von 1993 – 2000 studierte er Ev. Theologie in Wuppertal, Bonn, Tübingen, Lexington, Durham (Duke University) und Göttingen. In den Jahren 2000 – 2003 war er Promotionsstipendiat des Studienstiftung des Deutschen Volkes und von 2003 – 2006 Vikar der Ev. Kirche von Westfalen. Hofheinz promovierte 2006 in Bern zum Dr. theol. und arbeitete danach bis zum Jahr 2010 als wissenschaftlicher Assistent am Institut für systematische Theologie der Theologischen Fakultät der Universität Bern. Dort habilitierte er sich 2010. Der Titel seiner prämierten Habilitationsschrift lautet: „ "'Er ist unser Friede'. Die christologische Grundlegung der Friedensethik Karl Barths"



