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Auszeichnung für Internationalisierung - E-Quality 2011
30. Juni 2011 Lüneburg/Bonn. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat der Leuphana Universität Lüneburg heute das ERASMUS-Qualitätssiegel „E-Quality 2011“ verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt der DAAD die erfolgreiche und besonders gute Umsetzung von Mobilitätsmaßnahmen für deutsche und ausländische Studierende und Lehrende. Die Leuphana erhielt das Qualitätssiegel bereits zum zweiten Mal. Sie ist eine von deutschlandweit 13 Hochschulen, die jetzt bei der ERASMUS-Tagung in Bonn geehrt wurden.

Zu verdanken ist die Auszeichnung dem International Office der Leuphana, das den umfangreichen Antrag auf Verleihung des Qualitätssiegels zum Jahresbeginn eingereicht hatte. Sabine Busse, die Leiterin der Einrichtung, verwies auf die Internationalisierungsstrategie der Leuphana: „Schon seit einigen Jahren verfolgen wir das Ziel, die Mobilität von Studierenden ebenso wie die des Lehr- und Verwaltungspersonals gezielt zu fördern.“ So sei es u.a. gelungen, den mit der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge allgemein rückläufigen Trend in Sachen Mobilität zu stoppen. Inzwischen könne sogar wieder ein steigendes Interesse an Auslands-Studienphasen registriert werden.
Sabine Busse nahm die Auszeichnung jetzt aus den Händen von DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland entgegen. Ein unabhängiges Expertenteam hatte zuvor die eingereichten Anträge hinsichtlich verschiedener Qualitätsmerkmale bewertet und die besten Hochschulen ermittelt. Wichtige Faktoren waren dabei u.a. die Gestaltung und Pflege der Beziehungen zu den europäischen Partnern, die Organisation der Mobilität für Lehrende wie Studierende und die regelmäßige Evaluierung der Maßnahmen.
ERASMUS, das EU-Programm zur Förderung des Austausches und der Zusammenarbeit zwischen den europäischen Hochschulen, ist seit über 20 Jahren eine der großen Erfolgsgeschichten der Europäischen Union und seit dem Hochschuljahr 2007/2008 mit einem deutlich verbesserten Budget Teil des neuen EU-Bildungsprogramms für lebenslanges Lernen (2007-2013). Noch immer ist ERASMUS der stärkste Motor für ein Auslandsstudium deutscher Studierender und für Kurzzeitdozenturen deutscher Dozenten an europäischen Gasthochschulen. Im neuen ERASMUS-Programm werden zudem Auslandspraktika von Studierenden, die Mobilität von Hochschulpersonal und Intensivprogramme (z.B. Sommerschulen) gefördert.


