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Neues Netzwerk „Kunst und Kultur Distrikte“ startet
14. Mai 2012 Lüneburg. Der Innovations-Inkubator der Leuphana Universität Lüneburg und Freiraum Lüneburg wollen Kooperationsprojekte von Künstlern und Kulturschaffenden unterstützen und Kunst, Kultur und Kreativitätswirtschaft in der Region stärken. Zum Auftakt gibt es im Rahmen des Internationalen Kulturtages am 22. Mai eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Referenten zum Thema: „Provinzkunst oder Kunstprovinz?“
Künstler, Kunst- und Kulturschaffende und Vertreter der Kreativitätswirtschaft der Region an einen Tisch zu bringen und innovative Projekte anzuregen – das ist das Ziel des sich neu formierenden Netzwerks „Kunst und Kultur Distrikte“ (KKD). Ob Museumsnächte, Festivals oder neuartige Ausstellungsformate – in Foren und Workshops sollen Landkreis-übergreifende Kooperationen angeregt werden, um die regionale Kunst- und Kulturszene weiter zu stärken. Initiiert wurde das Projekt von einem Team um Gastprofessor Massimiliano Nuccio im Innovations-Inkubator Lüneburg und Thore Debor vom Freiraum Lüneburg. Es will Kunst- und Kulturschaffende aus dem ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg ansprechen. Der umfasst die Region zwischen Cuxhaven im Westen, dem Wendland im Osten, Hamburg im Norden und Celle im Süden.
Am 22. Mai feiert KKD seinen offiziellen Auftakt im Gebäudekomplex Vierorten, Salzstraße 1 in Lüneburg, mit einer Podiumsdiskussion im Rahmen des internationalen Kulturtages. Renommierte Gäste aus Kunst und Kultur nehmen daran teil. Nach einer Einführung durch Professor Nuccio und Thore Debor diskutieren Katja Aßmann (Urbane Künste Ruhr), Amelie Deuflhard (Kampnagel) und Gottfried Hattinger (Festival der Regionen, Österreich). Sie erörtern unter dem Motto „Provinzkunst oder Kunstprovinz?“ die Frage, welchen Herausforderungen sich Künstler und Kulturschaffende in der „Provinz“, in ländlichen Regionen und Städten außerhalb der großen Metropolen und Kulturzentren, stellen müssen. Hat die „Kunst vom Lande“ eine Chance bei den Kunsteliten Deutschlands? Welche Chancen bieten die durch Globalisierung und Internet angeschobenen gravierenden Umwälzungen in der Kunstproduktion, -rezeption und -präsentation? Schließlich soll thematisiert werden, welche übergeordneten Ziele dabei die regionale Kulturpolitik verfolgt oder verfolgen sollte.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion stellt das KKD-Team das Netzwerk und seine Ziele konkret vor. Hier werden auch die nächsten Veranstaltungen und Arbeitsschritte angekündigt.
Die Auftaktveranstaltung im Gebäudekomplex Vierorten, Salzstraße 1 in Lüneburg, beginnt um 19 Uhr. Um Anmeldung unter info@kunstkulturdistrikte.de wird gebeten.
Weitere Informationen unter www.kunstkulturdistrikte.de


