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Verleihung des Hosenfeld/Szpilman-Gedenkpreises 2011
27. Januar 2011 Lüneburg. Am 27. Januar 2011, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, wird an der Leuphana Universität Lüneburg der diesjährige Hosenfeld/Szpilman-Gedenkpreis verliehen. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung, mit der ethisches Widerstandshandeln während des Nationalsozialismus in den Blick der Öffentlichkeit gerückt werden soll, wird in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben.
In die engere Wahl für den Preis hatte die Jury Arbeiten von Dr. Katarzyna Naliwajek-Mazurek (Universität Warschau) und Dr. Jascha Nemtsov (Universität Potsdam) gezogen. Die Bekanntgabe der prämierten Arbeit erfolgt im Rahmen einer Festveranstaltung um 18.30 Uhr im Foyer der Universitätsbibliothek auf dem Campus Scharnhorststr. 1 der Leuphana Universität Lüneburg.
Bereits um 16 Uhr wird am gleichen Tag Herr Andrzej Szpilman aus dem Buch seines Vaters „Mein wunderbares Überleben / der Pianist“ vortragen. Die Veranstaltung findet im Hosenfeld/Szpilman Saal der Universität (Gebäude 16, Raum 310) statt.
Hintergrund:
Der Hosenfeld/Szpilman-Gedenkpreis wurde im Jahr 2005 erstmals verliehen.
Mit der Vergabe des Preises soll des Lehrers und Wehrmachtsoffiziers Wilm Hosenfeld und des Pianisten und Komponisten Wladyslaw Szpilman gleichermaßen gedacht werden. Weil die Ehrung der Retter zugleich eine Ehrung der Geretteten bedeuten muss, ist das thematische Spektrum der auszuzeichnenden Projekte sowohl am ethischen Widerstandshandeln zur Zeit des Nationalsozialismus als auch an den beruflichen Tätigkeiten von Wilm Hosenfeld und Wladyslaw Szpilman orientiert.
Eingereicht werden konnten musikwissenschaftliche Untersuchungen, Forschungsarbeiten aus den Kultur- und Geisteswissenschaften und Untersuchungen aus pädagogischer Perspektive.



