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Vortrag „Die DDR als Kunststaat“
06. Dezember 2011
Der Aby M. Warburg-Preisträger und ehemalige Vorsitzende der deutschen Gesellschaft für Soziologie, Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg, hält einen öffentlichen Vortrag an der Leuphana Universität Lüneburg. Wie das DDR-Regime die bildende Kunst dazu nutzte, um den Sozialismus in der Gesellschaft zu verankern, zeigt der renommierte Soziologe am 6. Dezember. Sein Vortrag „Vom Kunststaat DDR zur (Kunst-) Marktgesellschaft“ erläutert auch die veränderte Rolle der Kunst nach der deutschen Wiedervereinigung.
Der Professor der Technischen Universität Dresden wurde im Juni dieses Jahres mit dem Kulturorden „Chevalier dans l'Ordre des Palmes Académiques“ („Ritter des Ordens Palmes Acadèmiques“) ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung ehrt das französische Bildungsministerium herausragende internationale Hochschullehrer, die sich um die französische Kultur verdient gemacht haben. Rehberg erhielt zudem im Januar den Aby M. Warburg-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg.
Der Vortrag findet um 18.15 Uhr im Hörsaal 5 (zwischen Geb. 11 und 13) auf dem Campus Scharnhorststraße statt. Der Vortrag wird vom Leuphana College im Rahmen des EU-Großprojektes Innovations-Inkubator in Zusammenarbeit mit PD Dr. Dominik Schrage vom Institut für Soziologie veranstaltet und fördert die interdisziplinäre Lehre.



