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Museumserwachen. Vermittlungskonzepte islamischer Kunst und Kulturen
17. Januar 2012 Auf Einladung des Instituts für Kulturtheorie, Kulturforschung und Künste der Leuphana Universität Lüneburg spricht Dr. Susan Kamel am 17. Januar über Vermittlungskonzepte islamischer Kunst und Kulturen im internationalen Vergleich.
Die Museumswissenschaftlerin und Arabistin Susan Kamel stellt in ihrem Vortrag hiesige und internationale Museen vor, die einerseits friedliche Stätten der Völkerverständigung, andererseits auch streitbare Kommunikationszentren sein wollen. Die Beispiele reichen vom Musée du Quai Branly in Paris, das außereuropäische Kulturen auf ihre Kunstgeschichte reduziert, bis hin zu den Kelvingrove Galleries in Glasgow oder dem Världskulturmuseet in Göteborg, die Inklusion, Diversity und Migration ins Zentrum ihrer Arbeit rücken. Der Vortrag richtet sich an alle, die an die Möglichkeit eines Arabischen Frühlings im Museumssektor glauben – oder daran zweifeln.
Dr. Susan Kamel, Projektleiterin des Forschungsprojekts „Experimentierfeld Museologie. Über das Kuratieren islamischer Kunst- und Kulturgeschichte“ an der Technischen Universität (zusammen mit Dr. Susanne Lanwerd und Christine Gerbich, M.A.). Sie studierte in Göttingen, Derby (GB) Religionswissenschaften, Arabistik und Tibetologie und promovierte über die Vermittlung islamischer Kunst und Kulturen unter dem Titel „Black Kaaba Meets White Cube?“.
Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr im Hörsaal 5 auf dem Campus Scharnhorststr. 1 der Leuphana Universität Lüneburg.



