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Start für "Anhörungen zur Energiewende"
08. Februar 2012 Lüneburg. Im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung mit dem Ausstieg aus der Atomenergie eine „Energiewende“ beschlossen. Das stellt Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltungen vor große Herausforderungen. Die Fakultät Nachhaltigkeit der Leuphana Universität Lüneburg reagiert darauf mit der neuen Veranstaltungsreihe „Anhörungen zur Energiewende“. Sie will damit den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zu Fragen einer nachhaltigen Entwicklung fördern. Die Auftaktveranstaltung findet am 8. Februar 2012 statt. Das Thema lautet: „Energiewende umsetzen: Kommunen in der Pflicht“
Die Kommunen spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, eine nachhaltige Energiepolitik zu realisieren. Die Auseinandersetzungen über Windparks, Initiativen zur Reduktion von Treibhausgasen oder die Diskussion um Stadtwerke sind nur einige Beispiele dafür, wie die Energiewende für Städte und Landkreise konkret wird. Mit ihren Anhörungen wollen die Wissenschaftler herausfinden, wie sich Stadtverwaltungen, Stadtwerke, Energiedienstleister und Verbände auf die Energiewende einstellen. Für die Auftaktveranstaltung haben sie sieben Experten eingeladen. Vertreten sind u.a. die Energiewirtschaft, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Hansestadt Lüneburg.
Die Anhörung findet am 8. Februar 2012 von 17-19 Uhr an der Leuphana Universität Lüneburg (Campus Scharnhorststr. 1) im Hörsaal 3 statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Veranstalter bitten um eine Anmeldung bis zum 6. Februar 2012 an: sina.bernotat@leuphana.de. Die Teilnahme ist kostenlos.
Hintergrund:
Die Anhörungen zur Energiewende sollen das Expertenwissen verschiedener Akteure sammeln und dokumentieren. Die Wissenschaftler versprechen sich davon Anknüpfungspunkte für lösungsorientierte Forschung und Entwicklung. Sie verfolgen damit das Ziel, Beiträge zur öffentlichen und fachlichen Diskussion der Transformation des Energiesystems in Richtung einer nachhaltigen Energieversorgung zu leisten.
Das Konzept beruht auf der geführten Interaktion zwischen Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Experten moderieren deshalb die zweistündigen Anhörungen. Mit gezielten Fragen sollen sie dabei sowohl Zielkonflikte als auch Kooperationsmöglichkeiten aufdecken.
Die Veranstaltungsreihe wird organisiert in Kooperation mit dem Schwerpunkt "Nachhaltige Energie" und der "Regionalen Vernetzung" des EU-Regionalentwicklungsprojektes Innovations-Inkubator Lüneburg. Sie wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).



