tilt
Mit dem „Lüne-Burger“ malte der französische Graffitikünstler Tilt auf der ARTotale für Lüneburg ein Konkurrenzprodukt zum benachbarten „Hamburger“. Mit seinen vielen Schichten aus Wörtern und Sätzen wird er im Rotenbleicher Weg zum „Augenschmaus“.
Dieses Bild zeigt Tilts Prioritäten seiner über 20jährigen Arbeit: Spaß beim schnellen Malen steht für ihn im Vordergrund. Schnell, simpel und damit ursprünglich sind seine Graffitis. Runde und bunte Buchstaben typische Elemente seiner Bilder.
Spuren zu hinterlassen als eine ursprüngliche Intention des Graffitis, ist Teil seiner Arbeit. Seine Werke beziehen sich unmittelbar auf seine vielen Reisen. Ursprüngliche schnelle Graffitis, sogenannte „Throw-Ups“, aber auch Picknicktische oder Ölfässer bilden seinen Namen weltweit. Auch eine Vielzahl weiblicher Körper schmückte er weltweit mit seinen Graffitis. Die Fotografien der „Bubble Girls“ wurden zu einem erfolgreichen Projekt und stießen viele Diskussionen an.
In Lüneburg entwickelte er zusätzlich zu seinem Graffiti noch ein besonderes Werk: Mit 1200 Erstsemesterstudierenden malte er ein menschliches TILT auf die Mensawiese und ließ dadurch auch die Studenten Teil seines Projekts werden.






