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Wissenschaftliches ArbeitenWISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN

Wissenschaftliches Arbeiten

© Leuphana 2008

 

Das Programm

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ bieten wir Ihnen unterschiedliche Module an, die auf die Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit vorbereiten. Die Module sind in sich abgeschlossen und können daher einzeln oder mit anderen Modulen kombiniert besucht werden. Die Veranstaltungen finden jeweils von 10.15 – 11.45 Uhr in Raum 2 der Zentralbibliothek auf dem Campus Scharnhorststraße statt.

Die Veranstaltungen richten sich an die Studierenden der Leuphana Universität Lüneburg. Für alle Module ist eine Anmeldung über www.leuphana.de/mystudy erforderlich. [Vorlesungsverzeichnis > zusätzliche Angebote (ohne CPs) > Universitätsbibliothek > Einführung in der wissenschaftliche Arbeiten ist erforderlich. ] Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.

 Inhalte:

"Not for sale – Das Referat und seine Vorbereitung

Modul I: Lesen und Sprechen"

Referentin: Dr. Sigrid Vierck

Lesen, denken Sie, hab ich doch im 1. Schuljahr gelernt. Sicher, aber das Lesen als wissenschaftliches Werkzeug ist etwas anderes und hat mit dem vergnüglichen Schmökern wenig zu tun. Kennzeichnend für das wissenschaftliche Arbeiten ist es, strukturiert zu arbeiten, damit die Übersicht erhalten bleibt. In diesem Modul werden zunächst verschiedene Quellen vorgestellt und beschrieben. Anschließend folgt die Beschreibung der fixierten Aufzeichnung in Papierform oder als elektronische Datei. Entscheidend ist dabei, dass die Information jeweils abruf- und benutzbar ist. Um das praktische Vorgehen zu erleichtern, wird geübt, welche Fragestellungen hierzu notwendig sind, u. a. im Hinblick auf eine kritische Bewertung. Hierbei wird auch das Exzerpieren vorgestellt. Damit unterscheidet sich die Stoffsammlung als Form der Recherche von der bibliothekarischen Recherche, die im Modul „Basics der Literaturrecherche“ vorgestellt wird. Schließlich wird das Abfassen und Halten eines Referates besprochen. Hierbei geht es einmal um die Gliederung, dann den Ablauf und schließlich die Verständlichkeit des Vortrags. Ferner wird das Erstellen eines Handouts erklärt sowie auf weitere Hilfsmittel eingegangen wie Folien, Power-Point-Präsentation, Dias, Videoausschnitte. Auch das gemeinsame Referieren einer Gruppe wird erläutert.


 

"Hier gesucht heißt schon gefunden – Kataloge und Datenbanken

Modul II: Suchen und Finden"

Referentin: Dipl.-Bibl. Juliane Sommerfeld

Die Literaturrecherche zu einem Thema bereitet Ihnen Kopfzerbrechen, sie wissen nicht wie sie anfangen sollen und welche Kataloge und Datenbanken ihnen helfen könnten? In der Veranstaltung „Suchen und Finden“ zeigen wir Ihnen, wie sie geeignete Suchbegriffe auswählen  und welche Möglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen, um Bücher und Artikel zu ihrem Thema zu finden und wie Sie diese beschaffen können.


 

"Gewusst wie: Das Literaturverzeichnis

Modul III: Sammeln und Notieren"

Referentin: Dr. Sigrid Vierck

Ein Verzeichnis zu erstellen ist doch so einfach – aber nur im Großen und Ganzen. Im Detail zeigen sich die Tücken. Das wissenschaftliche Bibliografieren und das Erstellen eines Literaturverzeichnisses sind oftmals mit vielfältigen Schwierigkeiten verbunden. Zu erkennen, welche Formen wissenschaftlicher Natur es gibt, sie zu definieren und entsprechend zu ordnen und zu verzeichnen wird geübt. Da es sehr viele verschiedene Formen der Verzeichnung gibt, wird auf die wesentlichen Merkmale hingewiesen und mit einer praktischen Übung abgeschlossen. Dies dient einem einfachen Zweck: es ist eine wichtige Voraussetzung für das Erstellen einer mündlichen oder schriftlichen Arbeit.  Dieses Modul und Modul II „Basics der Literaturrecherche“ ergänzen sich.


 

"Mehr Platz im Kopf schaffen: Zitate, Ideen und Literaturangaben clever verwalten mit Citavi

Modul IV: Ablegen und Wiederfinden"

Referentin: Dipl.-Bibl. Juliane Sommerfeld

Sie haben ihre Recherche abgeschlossen und eine Vielzahl  interessanter Quellen zusammengetragen und stehen nun vor dem Problem, den Überblick zu behalten? Literaturverwaltungsprogramme helfen ihnen Ordnung in ihre Projekten zu bringen. Die Veranstaltung „Ablegen und Wiederfinden“ gibt einen Einblick in das  Literaturverwaltungsprogramm Citavi.Anhand von Beispielen wird das Vorgehen bei der Erfassung von Literatur, Übernahme von Zitaten und das Erstellen eines Literaturverzeichnisses erklärt. Außerdem wird die Übernahme von Literaturnachweisen und Zitaten in das Textverarbeitungsprogramm WORD dargestellt.


 

"Immer wieder neu – Die Schriftliche Hausarbeit

Modul V: Schreiben"

Referentin: Dr. Sigrid Vierck

Die schriftliche Hausarbeit ist ständig wiederkehrender Frustfaktor, dabei kann sie auch Spaß machen.  Wenn Sie lernen zu erkennen, worauf es ankommt und dass das nicht unbedingt mit dem übereinstimmt, was Sie sich so gedacht haben, wird vieles leichter. Das Schreiben als nüchternen, strengen Formalien unterworfenen Akt zu betrachten und nicht als kreative Pflichtübung, hat große Vorteile und erleichtert die Vorbereitung aufs Examen erheblich.
Zunächst ist die Funktion zu beschreiben und auf die formalen Anforderungen hinzuweisen; es werden der Umfang und die formale Gestaltung und der Aufbau in allen Bestandteilen, neben Einleitung, Hauptteil und Schluss auch Verzeichnisse, Tabellen und Abbildungen erläutert. Der Schreibstil wird beschrieben und anschließend das Zitieren. Hierbei werden die Zitierweise und das Einfügen von Belegen und Anmerkungen aufgezeigt, anschließend die schreibtechnische Gestaltung von Fußnoten.

 


 

 "Unverkäufliches Muster: Die BA-Thesis

Modul VI: Examensarbeit"

Referentin: Dr. Sigrid Vierck

Nun  wird es richtig ernst:  Für die erste wissenschaftliche Prüfungsarbeit, die Bachelor-Thesis, werden Sie mit dem Abfassen eines ersten wissenschaftlichen Textes konfrontiert. Festgelegte Anforderungen müssen erfüllt werden und der Nachweis erbracht werden, dass Sie eine entsprechende Aufgabe nach wissenschaftlichen Methoden selbstständig bearbeiten können. Sie können sich einen Überblick verschaffen, was alles zu berücksichtigen ist bei der
Sprachanwendung, dem Anmerkungsapparat als Ausdruck des wissenschaftlichen Arbeitens, für den sogenannten „Roten Fade“ im Fließtext. Und damit auch alles rechtzeitig fertig wird, gehört noch die unvermeidliche Arbeits- und Zeiteinteilung dazu. Frei nach dem Motto „Ohne Planung geht nichts.“

19.09.2011, ub