Hintergrund des Essaywettbewerbs

Seit 2007 hat die Universität mit dem Leuphana Bachelor ein deutschlandweit einmaliges Studienmodell eingeführt, das sich ausdrücklich an den Idealen eines humanistischen Bildungsbegriffs orientiert. Die Wissens- und Persönlichkeitsbildung von jungen Studierenden steht im Mittelpunkt.
Alle Erstsemester des Leuphana Bachelor erarbeiten sich den Zugang zur Wissenschaft gemeinsam, indem sie das erste Semester, das Leuphana Semester, zusammen absolvieren – und zwar unabhängig von ihrem jeweiligen fachlichen Schwerpunkt. Das Leuphana Semester bildet die Ausgangsbasis für ein erfolgreiches Studium, indem es die ersten Kompetenzen für wissenschaftliches Denken und Arbeiten, für Präsentation und Diskussion und für das Erproben neuer Perspektiven vermittelt.
Das Modul „Wissenschaft macht Geschichte“ widmet sich jedes Wintersemester einem anderen gesellschaftsrelevanten Thema, das in einer Vorlesung und begleitenden Seminaren interdisziplinär beleuchtet wird. Im Wintersemester 2010/11 geht es um „Die Liebe - Geschichte und Erscheinungsformen einer rätselhaften Emotion.“ Dieses Modul wird zum dritten Mal durch einen bundesweiten Essaywettbewerb begleitet.
Im Jahr 2009 wurde die konzeptionelle Neuausrichtung der Universität im Kontext des Bologna-Prozesses von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen des Wettbewerbs kritisch hinterfragt. Im Mittelpunkt stand daher die Frage nach dem Bildungsauftrag der Universität. 2010 wurde das Modulthema „Die Natur des Geistes“ im Essaywettbewerb durch die Ausgangsfrage: „Brain Food, Gehirndoping, Neuro-Enhancement – Wer oder was zwingt uns zur Perfektion?“ eingefangen.
Im November 2010 wurde dieser zweite erfolgreiche Essay-Wettbewerb vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft mit der renommierten Hochschulperle als beispielhaftes Projekt ausgezeichnet.


