Berufliche Bildung - Sozialpädagogik

Der Studiengang Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik ist darauf ausgerichtet, Sozial- und Handlungskompetenz in Lern-Lehrprozessen in der beruflichen Bildung professionell zu gestalten. Fachwissenschaftliche, sozialdidaktische und sozialpolitische Kompetenzen zeichnen die Fachrichtung Sozialpädagogik aus. Sie ermöglicht die Berufsbildung für vielfältige und heterogene soziale Arbeitsgebiete und Bildungsgänge. Es besteht die Möglichkeit, den Bachelor Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik im Teilzeitstudium zu absolvieren.
Die Integration vielfältiger Methoden der Lern-Lehrprozesse (Projektstudien, Praktika, Seminare, Vorlesungen) sind charakterisierend für den Studiengang. Ein weiteres besonderes Merkmal ist die Unterstützung der Studierenden bei der Herausbildung eines eigenen forschenden Habitus und dem Erlernen des wissenschaftlichen Forschens und Arbeitens.
Die Unterrichtsfächer
Ergänzend zur Fachrichtung wird eins der folgenden Unterrichtsfächer studiert:
- Deutsch
- Englisch
- Evangelische Religion
- Mathematik
- Politik
- Sport
Die Studienziele
Das Bachelor-Studium Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik an der Leuphana ist so angelegt, dass Sie als Studierende fachspezifische wissenschaftliche Grundlagen erwerben, sich in erste Vertiefungsschwerpunkte einarbeiten und forschend tätig werden können. Im Kontext der Sozialdidaktik arbeiten Sie sich in ihre Rolle als lehrende Person in sozialpädagogischen Bildungsgängen berufsbildender Schulen ein und haben die Möglichkeit, diese im Praktikum zu erproben. Im Rahmen des Bachelor-Studiums Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik (B.A.) und in dem Master-Studienprogramm Lehramt an Berufsbildenden Schulen, Fachrichtung Sozialpädagogik (M.Ed.) ist in der Regel jeweils ein Blockpraktikum (von mind. 5 Wochen) zu absolvieren. Gemäß MA-VO vom 15.11.2007 sind 10 Wochen Praktikum, verteilt auf Bachelor- und Master-Studium, für die Aufnahme des Referendariats obligatorisch. Das Praktikum ist in Berufsbildungsgängen der Fachrichtung Sozialpädagogik und vorwiegend in Klassen der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik abzuleisten.
Studienabschluss
Mit Abschluss des Bachelor-Studiums erwerben Sie den Bachelor of Arts (B.A.). Als Absolventin oder Absolvent können anschließend eine Berufstätigkeit aufnehmen oder ihr Studium im konsekutiven Master-Studienprogramm "Lehramt an Berufsbildenden Schulen - Fachrichtung Sozialpädagogik (M.Ed.)" an der Leuphana Graduate School fortsetzen.
Besondere Zugangsvoraussetzungen
Nachweis der berufspraktischen Tätigkeiten
Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung um die Aufnahme in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) ist der Master-Abschluss und der Nachweis einer abgeschlossenen fachrichtungsbezogenen Berufsausbildung bzw. einer gleichwertigen berufspraktischen Tätigkeit. Die Voraussetzungen sind abhängig von den jeweiligen Bundesländern, die in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) einstellen.
Self-Assessment Career Counselling for Teachers (CCT)
Bewerberinnen und Bewerber für einen Bachelor in der Lehrerbildung werden gebeten, an einem Internet Self Assessment teilzunehmen, um einen realistischen Einblick in die Inhalte, Arbeitsabläufe und Anforderungen des Lehrberufs zu erhalten und ihre eigene Eignung für diesen Beruf zu reflektieren.
Das Ergebnis des Self Assessments hat keinen Einfluss auf die Auswahlentscheidung bei der Vergabe der Studienplätze. Weitere Informationen zum Aufbau des Self Assessments und zur Teilnahme am Self Assessment erreichen Sie über die Links unten.
In drei Schritten zur Berufsschullehrerin/zum Berufsschullehrer
Das Studium der Lehrerbildung an berufsbildenden Schulen wird in Form von zwei konsekutiven Studiengängen angeboten:
- im College: Bachelor-Studiengang "Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik"
- in der Graduate School: Master-Studiengang "Lehramt an berufsbildenden Schulen - Fachrichtung Sozialpädagogik" (M.Ed.)
- Referendariat (Vorbereitungsdienst): Nach Abschluss des Master-Studiums folgt im dritten Schritt eine 18-monatige Praxisphase. Der Vorbereitungsdienst erfolgt in Studienseminaren und zugeordneten Schulen. Nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes mit der Staatsprüfung (früher: 2. Staatsexamen) kann man sich für die Einstellung in den Schuldienst bewerben.
Informationen zum Referendariat
Der Vorbereitungsdienst kann in Niedersachsen und jedem anderen Bundesland absolviert werden. Die Bewerbung dafür muss an das jeweilige Kultusministerium gerichtet werden. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier:
Hinweise zum Bewerbungsverfahren in Niedersachsen gibt das Kultusministerium.
Weitere ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten des Career Service.






