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Besonderheiten / FAQ
Diese Seite soll dazu dienen, häufige Fragen zu beantworten und die Besonderheiten des Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Leuphana kurz zu beschreiben.
Welche Veranstaltungen müssen im Leuphana Semester belegt werden?
Studierende im Major Betriebswirtschaftslehre wählen im Leuphana Semester neben ihren Lehrveranstaltungen die fächerübergreifenden Module „Wissenschaft trägt Verantwortung“ und „Wissenschaft macht Geschichte“.
Im fächerübergreifend angelegten Modul „Wissenschaft nutzt Methoden“, wird der Besuch der Veranstaltungen „Mathematik für alle“ und „Statistik für alle“ empfohlen.
Zusätzlich wählen Sie die folgenden fachspezifischen Veranstaltungen:
Modul - Wissenschaft kennt disziplinäre Grenzen. Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
- Vorlesung „Einführung in die Betriebswirtschaftslehre“
Modul - Wissenschaft nutzt Methoden. fachspezifisch
- Vorlesung „Statistik für Wirtschaftswissenschaftler I"
- Vorlesung „Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler“
Achten Sie beim Erstellen Ihres Stundenplans in allen Modulen darauf, dass sich die Termine der Veranstaltungen nicht überschneiden.
Bitte beachten Sie, dass Sie sich auf myStudy nur für die Teilnahme an Veranstaltungen entscheiden. Die Anmeldung für die Prüfungsleistung müssen Sie separat vornehmen.
Alle Informationen zur Prüfungsanmeldung sowie den Anmeldefristen erfahren Sie über den Link des Zentralen Prüfungsamtes zu Beginn des Semesters.
Wie sehen die Studienmöglichkeiten im Ausland aus?
Ein Auslandsaufenthalt bringt Lebenserfahrung und Sprachkenntnisse. Studienaufenthalte im Ausland werden daher vom Präsidium und von den Fakultäten nachdrücklich befürwortet und unterstützt.
Das fünfte Semester eignet sich besonders für einen Auslandsaufenthalt. Welche Partnerhochschulen und Austauschprogramme es an der Leuphana für den Major Betriebswirtschaftslehre gibt, erfahren Sie im International Office über den Link unten auf dieser Seite.
Muss ich während des Studiums ein Pflichtpraktikum absolvieren?
Ein verpflichtendes Praktikum gibt es für die Bachelor-Studierenden an der Leuphana nicht. Da es aber für den Einstieg in den Arbeitsmarkt nach dem Bachelorabschluss wichtig ist, Praxiserfahrung mitzubringen und daher viele Studierende ein Praktikum absolvieren möchten, wird ihnen diese Möglichkeit im Major Betriebswirtschaftslehre eingeräumt.
Im 6. Semester ist neben der Bachelorarbeit auch ein Wahlmodul vorgesehen, welches für ein Praktikum genutzt werden kann, aber nicht muss.
Wenn ein Praktikum im Rahmen des Wahlmoduls absolviert wird, muss dieses mindestens 4 Wochen dauern, es kann aber auch auf 12 Wochen ausgedehnt werden, indem zwei extra dafür angebotene Veranstaltungen aus dem Komplementärstudium belegt werden.
Studierende, die im Wahlmodul kein Praktikum machen wollen, können Veranstaltungen aus einem der verbliebenen 6 Schwerpunkte wählen, die sie noch nicht absolviert haben.
Nähere Informationen hierzu erhalten Sie im Verlauf Ihres Studiums, auf den Seiten des zentralen Prüfungsamtes über den Link unten auf der Seite oder beim Studiengangsleiter für den Major BWL.
Was ist der Unterschied zwischen BWL und VWL?
Grundsätzlich unterscheiden sich BWL und VWL in ihrer Sichtweise auf (manchmal sehr ähnliche) Analyseobjekte, wobei die makroökonomische Perspektive der VWL der einzelwirtschaftlichen Betrachtung der Betriebswirtschaftslehre gegenübersteht. Studierende der BWL befassen sich nicht mit gesamtwirtschaftlichen Phänomenen wie Inflation, Wirtschaftswachstum oder Arbeitslosigkeit, sondern nehmen die Sichtweise eines Unternehmens ein.
Der Unterschied der BWL zur Mikroökonomie, einem Teilgebiet der VWL, das sich auch mit den Entscheidungen von Unternehmen befasst, besteht darin, dass Studierende der BWL lernen, wie die Prozesse innerhalb eines Unternehmens gestaltet und optimiert werden (etwa in der Produktions- oder Finanzplanung). Mikroökonomisch orientierte Volkswirte hingegen analysieren die Interaktion von Unternehmen auf verschiedenen Märkten. Betrachtet man etwa ein Unternehmen, dass in seinem Markt eine Monopolstellung innehat, setzen Volks- und Betriebswirte ganz andere Herangehensweisen ein: Betriebswirte sehen dies als Vorteil und versuchen, diese Situation zur Preisabschöpfung zu nutzen und dauerhaft zu etablieren. Volkswirte fragen ebenfalls, zu welchem Preis das Unternehmen seine Produkte verkaufen sollte, um seinen Gewinn zu maximieren. Allerdings analysieren sie auch, ob Monopole für die gesamte Volkswirtschaft schädlich sein könnten.
In der Regel werden für viele Stellen auf dem Arbeitsmarkt „Wirtschaftswissenschaftler“ gesucht, das heißt Betriebswirte, Volkswirte oder Wirtschaftsmathematiker. Dies ist darauf zurückzuführen, dass es eine Reihe von Schnittmengen zwischen den verwandten Studiengängen gibt. Beispielsweise besuchen BWLer und VWLer dieselben Mathematik- und Statistikveranstaltungen. Beide Wissenschaften argumentieren mit Hilfe theoretischer Modelle und nutzen ähnliche Vorgehensweisen.



