Schnupperstudium

Studieninteressierte haben die Gelegenheit, Lehrveranstaltungen in den einzelnen Major einmalig zum Schnuppern zu besuchen. Zum Schnupperstudium

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Curriculum KulturwissenschaftenCURRICULUM
KULTURWISSENSCHAFTEN

Das sechssemestrige Studium (3 Jahre, 180 Credit Points) beginnt mit dem Leuphana Semester, das alle Studierenden gemeinsam absolvieren. Bereits hier erfolgt in zwei Modulen eine Spezialisierung je nach gewähltem Major. Der Major bildet im weiteren Verlauf den thematischen Schwerpunkt des Studiums. Hier erwerben Sie 90 und damit die Hälfte aller erforderlichen CP. Der Minor ergänzt diesen Schwerpunkt um ein zweites Wissensgebiet im Umfang von 30 CP. Zusätzlich zum Fachstudium aus Major und Minor absolvieren alle Studierenden gemeinsam ab dem 2. Semester das interdisziplinär angelegte Komplementärstudium (ebenfalls 30 CP).

Verpflichtend im Major Kulturwissenschaften ist das Studium des Kulturwissenschaftlichen Kernbereiches, in dem 25 CP zu erwerben sind. Hier erfolgt eine Orientierung über die wichtigsten historischen wie zeitgenössischen Paradigmen der Kulturwissenschaften und eine Einführung in die für die Kulturwissenschaften zentralen methodischen Zugänge. Zwei weitere Pflichtmodule beschäftigen sich mit den Zusammenhängen von Kultur, Recht und Gesellschaft sowie den Grundlagen der Kulturgeschichte.

Zur Schärfung des fachlichen Profils entscheiden sich alle Studierenden zudem verbindlich für ein Vertiefungsfach, das mindestens im Umfang von 25 CP studiert werden muss. In diesem Modulbereich gibt es eine Vielzahl von Wahl- und Kombinationsmöglichkeiten. Sie können nicht nur aus insgesamt acht Vertiefungsfächern wählen; es besteht zudem die Möglichkeit, das Studium fachlich breiter anzulegen oder aber deutlich erkennbare Schwerpunkte zu bilden: So können in einem Vertiefungsfach bis zu 40 CP belegt werden und die restlichen 10 CP frei aus dem Spektrum der anderen Vertiefungsfächer gewählt werden. Genauso denkbar ist aber die Wahl von lediglich 25 CP aus einem Vertiefungsfach und eine freie Streuung der restlichen 25 CP auf die anderen Bereiche. Mit der Bachelorarbeit erwerben Sie die restlichen 15 CP.


Kernbereich

Verpflichtend für alle Studierenden ist der Kulturwissenschaftliche Kernbereich, der übergreifende kulturwissenschaftliche Themen und Perspektiven aufgreift. Er bietet Ihnen einen Überblick über die zentralen Fragestellungen, Paradigmen und theoretischen Konzepte der zeitgenössischen Kulturwissenschaften (z.B. Cultural Studies, Cultural Analysis, Interkulturalität und postkoloniale Theorie; Kulturelles Gedächtnis und Erinnerungskultur; Kultur und Raum, Netzwerke, Aktanten und Meme, Visual Studies, Kulturphilosophie und Soziologie der Kultur). Hier kann die interdisziplinäre kulturwissenschaftliche Diagnose- und Problemlösungskompetenz an ausgewählten Beispielen und Themengebieten erprobt werden.

Der Erwerb von wissenschaftlichen Methoden, ob sie aus den Geisteswissenschaften stammen (z.B. Hermeneutik, Diskursanalyse) oder aus den Sozialwissenschaften (z.B. Interview und Befragung, survey) ist gleichfalls ein unverzichtbares Element des Studiums, weshalb auch ein Pflichtmodul in diesem Bereich vorgesehen ist. In Ringvorlesungen zu Themen von allgemeinem Interesse (z.B. Kultur und Stadt) lernen sie Gemeinsamkeiten und Differenzen verschiedener kulturwissenschaftlicher Denkstile und methodischer Zugänge kennen.

Vertiefungsfächer

Baukultur

Studienprofil

Als älteste Kulturäußerung der Welt hat die Baukultur einen entscheidenden Stellenwert in unserer Gesellschaft. Nach der Bundesstiftung heißt Baukultur die verantwortliche Gestaltung unserer Umwelt. Baukultur braucht ein Umfeld, das von einer hohen Sensibilität und Verantwortung aller für die Qualität unserer Häuser, Straßen, Plätze, Brücken und Parks gekennzeichnet ist. Die Vertiefung Baukultur gibt den Einstieg in die baugeschichtliche Entwicklung über das Verständnis der sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenhänge.

Durch Analysen von Einzelbauwerken bis zu großflächigen Strukturen werden sowohl funktionale, konstruktive, geographische wie auch ästhetische Zusammenhänge untersucht. Bei der Bearbeitung der hierbei aufkommenden Fragen wird besonderer Wert auf nachhaltige Lösungsmöglichkeiten gelegt, die sowohl umweltrelevante wie auch ästhetische Komponenten berücksichtigt. Auch Aspekte der raumwissenschaftlichen Theorie- und Modell­bildung sowie der Raumgestaltung finden dabei umfänglich Berück­sich­tigung.

Wichtige Themenfelder, die unter diesen Blickwinkeln beispielsweise betrachtet werden, sind: städtische Raumgestaltung und Aufenthalts­qua­li­tät, Gebäudegestaltung und künstlerischer Ausdruck, internationale kulturelle Zusammenhänge und inter- und transkulturelle Studien, Raumwahrnehmung und Raumdarstellung.

Zahlreiche internationale Kontakte ermöglichen den Austausch mit anderen Kulturen, Gesellschaftsstrukturen und Denkmodellen. Unterstützt wird dies durch das Angebot von Exkursionen, die den Studierenden die theoretischen Erkenntnisse vertiefen lassen.

Berufsfelder

Tätigkeit in Einrichtungen der Kultur- und Kreativwirtschaft und des öffentlichen kulturellen Sektors, in Stiftungen, in Printmedien, Hörfunk, Fernsehen, bei Internetdienstleistern, in Werbeagenturen, in Kultur- und Personalabteilungen großer im In- und Ausland tätiger Firmen, in öffentlicher Planung und Politikberatung, im Immobilienbereich, in Großausstellungen (Messen, Biennalen etc.), in Koppelung mit Modulen des Vertiefungsgebietes Tourismus auch regionale Touris­mus­­planung und unternehmerisches Tourismusmanagement. Wissenschaftliche Tätigkeiten in Forschung und Lehre nach Weiterqualifikation im Master.

Kulturorganisation und -kommunikation

Die Vertiefung Kulturorganisation und Kulturkommunikation lehrt und forscht zu den Strukturen und Prozessen, die Kunst und Kultur produzieren, kommunizieren und zu unterschiedlichen Rezeptionen führen. Im Mittelpunkt dieser soziologischen und ökonomischen Perspektiven stehen Modelle einer interdependenten Kulturproduktion, Kulturdistribution und Kulturrezeption. Kultur ist das Ergebnis von Kooperationen; d.h., dass das Produkt der Kultur niemals das Produkt eines einzelnen Künstlers oder einer einzelnen Künstlerin ist. Kultur ist ein kollektiver Prozess; soziale, politische und ökonomische Bedingungen gestalten ihn, und er gestaltet wiederum Märkte, Politik, kommunale und soziale Netzwerke und andere gesellschaftliche und wirtschaftliche Organisationsstrukturen. Kulturorganisationen findet man auf lokaler, nationaler und globaler Ebene; ihr Publikum kann nach Klasse, Lebensstil oder demographischen Merkmalen erklärt werden. Kommunikation und Organisation gehen Hand in Hand. Die Analyse der Kulturkommunikation verlangt die Analyse der Kulturorganisation und vice versa.

Berufsfelder

  • Tätigkeiten in Einrichtungen der Kultur- und Kreativwirtschaftsowie in der weiteren kulturell orientierten Wirtschaft
  • Tätigkeiten im öffentlichen und gemeinnützigen kulturellen Sektor (Kulturdezernate, Stiftungen, Interessensverbände u.s.w.)
  • Tätigkeiten im Management und in der Öffentlichkeitsarbeit in kulturellen Institutionen (Museen, Theater, Orchester, Verlage, Medien u.s.w. )
  • Wissenschaftliche Tätigkeiten in Forschung und Lehre nach Weiterqualifikation im Master.

Kulturraumentwicklung

Studienprofil

Die Kultur eines Raumes ist geprägt durch einerseits Naturfaktoren und andererseits den handelnden Menschen. Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive wird das funktionale Geflecht sich beeinflussender Faktoren in ihrem Wirkungsgefüge analysiert und die daraus resultierende kulturelle Prägung des Raumes untersucht. Das Erkenntnisinteresse ist dabei auf raumwissenschaftliche Theorie- und Modellbildung sowie ästhetische Komponenten der Raumgestaltung gerichtet. Wichtige Themenfelder, die unter diesen Blickwinkeln beispielsweise betrachtet werden, sind: Geländemorphologie / Klima und Raumnutzbarkeit, städtische Raumnutzung, -gestaltung und Aufenthaltsqualität, Bevölkerungs- und Mobilitätsentwicklung, Kulturlandschaftsentwicklung, wirtschaftliche Strukturen / Raumordnung / regionale Wirtschaftspolitik / Tourismus sowie nachhaltige Raumentwicklung in den Dimensionen Ökonomie, Ökologie, soziale Gerechtigkeit, kulturelle und regionalpolitische Partizipation. Für Problemfelder werden wiederum Lösungsoptionen analysiert und entwickelt.

Berufsfelder

  • Regionale Marktforschung und betriebliches Standortmanagement,
  • öffentliche Planung und Politikberatung,
  • Printmedien, Hörfunk, Fernsehen im Bereich raumbezogener Themenfelder,
  • in Koppelung mit Modulen des Vertiefungsgebietes Tourismus auch regionale Touris­mus­­planung und unternehmerisches Tourismusmanagement.

Kulturtheorie und Kulturanalyse

Studienprofil

Die Vertiefung Kulturtheorie und Kulturanalyse vermittelt Grundlagen und vertiefende Einzelaspekte einer soziologisch und philosophisch fundierten Theorie der Kultur. Es geht, in theoretischer und historischer Perspektive, um die Frage nach den Bedingungen der Möglichkeit von Kultur überhaupt und nach der Kulturalität des Menschen, wie sie sich in Sprache, Religion, Mythen, Kunst oder Wissenschaft sowie in sozialen Systemen, Institutionen und sozialen Praktiken zeigt. Neben den klassischen Grundlagen der theoretischen Kulturanalyse liegen weitere Schwerpunkte auf neueren Ansätzen der Cultural Studies und der empirischen Kulturanalyse, den Themen Interkulturalität, Kunst, Kultur der Stadt, Kreativität sowie Zeitdiagnosen zur Kultur der Gegenwartsgesellschaft. Die Erarbeitung kulturtheoretischer Ansätze soll zur konkreten und kritischen Analyse kultureller Zusammenhänge befähigen und Horizonte der Wahrnehmung in kulturellen Zusammenhängen erweitern.

Berufsfelder

Tätigkeiten in Einrichtungen der Kultur- und Kreativwirtschaft und des öffentlichen kulturellen Sektors, in Stiftungen, in traditionellen und neuen Medien, Management in kulturellen Institutionen (Verlage, Medien, Internet-Dienstleister, Werbeagenturen usw.), Wissenschaftliche Tätigkeiten in Forschung und Lehre nach Weiterqualifikation im Master.

Kunst und visuelle Kultur

Studienprofil

Das Vertiefungsfach „Kunst und visuelle Kultur“ vermittelt sowohl Grundlagen der Kunstgeschichte als auch der Soziologie künstlerischer Felder, ihrer Institutionen, Akteure und Praktiken. Neben der Behandlung historischer Kunst (z.B. Renaissance, Manierismus, Impressionismus), liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts (Moderne, Postmoderne, zeitgenössische Kunst). Im Rahmen von Projekten – z.B. des Kunstraums der Universität, der Halle für Kunst, oder der an der Universität angesiedelten internationalen Künstlerförderung – können Erfahrungen im Austausch mit Künstlern und Kuratoren aus der zeitgenössischen Kunstwelt gewonnen werden. Exkursionen ermöglichen eine Auseinandersetzung vor Originalen bzw. eröffnen einen Zugang zu wichtigen Institutionen (Museen, Biennalen, Messen, Galerien), Ausstellungen und Akteuren des künstlerischen Feldes. Neben der Kunst sind auch bestimmte Formen der visuellen Kultur Gegenstand der Vertiefung, u.a. die Fotografie, die Werbung und Mode, sowie Visualisierungen von Populär- und Subkulturen (z.B. Graffiti, Street Art, visuelle Codes der Jugendkulturen), und Formen von visuellen Repräsentationen, die in den Wissenschaften vorzufinden sind (z.B. Graphiken, Diagramme).  

Berufsfelder

Institutionen des Kunstfeldes, wie Galerien, Kunsthallen, Kunstvereine, Großausstellungen bzw. Biennalen, Museen, Kunstmessen, Auktionshäuser, Unternehmen mit Kunstsammlungen, Einrichtungen der Kultur- und Kreativwirtschaft und des öffentlichen kulturellen Sektors, Stiftungen, traditionelle und neue Medien. Wissenschaftliche Tätigkeiten in Forschung und Lehre nach Weiterqualifikation im Master.

Literarische Kulturen

Studienprofil

Die Bezeichnung Literarische Kulturen betont den kulturwissenschaftlichen Charakter der im Fächerensemble der Lüneburger Kulturwissenschaften praktizierten Literaturwissenschaft. Auch sie widmet sich im Kernbereich – ganz wie die traditionell orientierten literaturwissenschaftlichen Studiengänge – zunächst und vor allem den literarischen Werken: ihrer Ästhetik, den Umständen ihrer Produktion im historischen Kontext, ihrer Überlieferungsgeschichte sowie den Lektüren, die sie hervorgerufen haben und bis heute hervorrufen. Die Literarischen Kulturen reichen aber in doppelter Weise über das einzelne literarische Werk hinaus. Erstens in intrakultureller Sicht, indem unterschiedliche Produktions- und Rezeptionskulturen innerhalb einer Gesellschaft beleuchtet werden, ferner in interkultureller Sicht, indem die Prozesse des sich im globalen Maßstab vollziehenden kulturellen Austausches in Bezug auf die Literatur thematisiert werden.

Die kulturwissenschaftlich orientierte Literaturwissenschaft ist der Interdisziplinarität verpflichtet. Ihr Standbein hat sie zwar nach wie vor in den traditionellen Philologien und deren Theoriebildungen, jedoch richtet sie ihre Fragestellungen in Forschung und Lehre transdisziplinär und genuin kulturwissenschaftlich aus. Themen, die sinnvoll nur im Fächerverbund bearbeitet werden können, haben deshalb für sie eine besondere Relevanz. Zu solchen Querschnittsthemen gehören: Interkulturalität, Medialität und Intermedialität, kulturelles Gedächtnis, Übersetzen sowie Geschlechter- und Gewaltverhältnisse.

Berufsfelder

Buchverlage mit entsprechender Ausrichtung (Lektorat) sowie Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk- oder Fernsehsender (Redaktion, Kritik, Moderation), Literaturmuseen, Literaturhäuser (Konzeption, Durchführung von Ausstellungen und Literaturveranstaltungen), Literaturevents, -messen und –festivals (Organisation). In Kombination mit anderen Schwerpunkten und Nebenfächern ergibt sich eine große Zahl weiterer Möglichkeiten. Wissenschaftliche Tätigkeiten in Forschung und Lehre nach Weiterqualifikation im Master.

Medienkultur und Kommunikation

Studienprofil

In der Vertiefung Medienkultur und Kommunikation beschäftigen Sie sich mit dem Verhältnis von Medien, Kommunikationsprozessen, Kultur und Gesellschaft. Die Erarbeitung, Reflexion und Anwendung von Theorien, Ansätzen und Methoden der Medien- und Kommunikationsforschung bilden dabei die Basis für Ihr wissenschaftliches Arbeiten. So analysieren Sie sowohl Prozesse des Mediengebrauchs und –handelns in ihren jeweiligen sozialen Kontexten als auch mediale Texte bzw. die Medienangebote selbst in ihren gesellschaftlichen und historischen Erscheinungsformen. Neben der Vermittlung systematischer Zusammenhänge zwischen Gesellschaftsentwicklung, Medien/Kommunikation und sozialen Interaktionen findet darüber hinaus eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Medienkulturen, deren Ausprägungsformen und Wandlungsprozessen statt. Mit der Planung und Durchführung eigener forschungsorientierter, empirischer Projekte sammeln Sie wichtige Erfahrungen im Durchführen wissenschaftlicher Untersuchungen, die auch auf Arbeitsgebiete außerhalb des Studiums übertragen werden können. Eine Verbindung von Theorie und Praxis findet ferner durch die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf berufsnahe Tätigkeiten statt: Im berufsfeldorientierten Modul erlangen Sie Praxiskompetenzen in den Bereichen der audiovisuellen, journalistischen oder kulturellen Produktion sowie der Organisationskommunikation. Die Heranführung an professionelle Standards und deren Reflexion bilden dabei die Grundlage Ihrer späteren Berufspraxis.

Berufsfelder

Absolventinnen und Absolventen können in Presse-, Marketing- und PR-Abteilungen von Unternehmen tätig sein oder als Journalistinnen und Journalisten, im Bereich der Medienforschung, in Werbe- und Kreativagenturen oder in den weiteren vielfältigen Segmenten des kulturellen Sektors Ihr zukünftiges Berufsfeld finden.

Musik und auditive Kultur

Studienprofil

Die Vertiefung Musik und auditive Kultur vermittelt Grundlagen und vertiefende Einzelaspekte einer medien- und kulturwissenschaftlich erweiterten Musikwissenschaft. Insbesondere die kulturelle Aneignung der elektronischen und digitalen Medien sowie interkulturelle Fragen bilden den Hintergrund der erweiterten Sicht auf aktuelle auditive Prozesse und Phänomene. Grundlagen medienbezogener Gestaltung werden in den Modulen Musiktheorie und Auditive Gestaltung thematisiert, ergänzt um eine historische Perspektive auf Gattungen und Stile im Modul Musikgeschichte. Gegenstand sind dabei Stile der 'ernsten' Musik ebenso wie die Entwicklungslinien populärer Musik.

Eine Reihe weiterer Module erlaubt eine individuelle Schwerpunktbildung, sowohl im Bereich theoretischer Diskurse (Musikästhetik, Musik und auditive Kultur, Musikkulturen der Gegenwart) als auch ökonomischer und gestalterischer Praxisfelder (Studiopraxis, Musikwirtschaft). Damit können sich Studierende unter dem Dach einer kulturwissenschaftlichen Orientierung eine breite Palette theoretischer, gestalterischer und wirtschaftlicher Aspekte auditiver Kultur erschließen.

Berufsfelder

Management in Musikverlagen, Labels, Webagenturen, Mobile und Internet-Dienstleister; Veranstaltungsmanagement, -beratung und -betreuung in klassischer, zeitgenössischer und populärer Musik; Musikmarketing; Medien- und Musikjournalismus im TV, Hörfunk und Printbereich; Selbständige Tätigkeiten im Bereich Audioproduktion und -vermittlung (Hörbücher, Webradio, etc.); Wissenschaftliche Berufe nach Weiterqualifikation im Master.

 

 

Wahlmodule

Zusätzliche Wahlmodule können zudem in den Bereichen „Tourismus“ und „Kulturgeschichte“ belegt werden.

In Projektmodulen können Sie erste eigenständige Projekte verfolgen, die praxisorientiert sein können, aber auch als Vorbereitung auf die BA-Arbeit dienen.

Wenn Sie alle Module des Majors, Ihres gewählten Minors, des Leuphana-Semesters und des Komplementärstudiums erfolgreich absolviert haben, schließen Sie Ihr Studium mit dem akademischen Grad „Bachelor of Arts“ (B.A.) ab.

09.02.2012, verfuerth