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Bologna – Zukunft der LehreBOLOGNA – ZUKUNFT DER LEHRE

Das Leuphana College war erfolgreich bei der Ausschreibung „Bologna – Zukunft der Lehre“ der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung. Die beiden Stiftungen fördern die Weiterentwicklung des Komplementärstudiums nun mit rund 500.000 Euro.

Die verschiedenen Perspektiven des Komplementärstudiums werden durch ein Team von vier an der Entwicklung der Lehre interessierten und dafür qualifizierten wissenschaftlichen Mitarbeitern weiter entwickelt. Dieses Team soll dazu beitragen, das Komplementärstudium stärker im Studienmodell des College zu verankern und eine „Community of Practice“ der beteiligten Lehrenden zu entwickeln. Aufgabe des Teams wird es insbesondere sein, das didaktische Konzept des Komplementärstudiums voran zu treiben und gleichzeitig neue Bezüge zur Gesellschaft - zum Leben außerhalb der Uni - zu eröffnen. Konkret will die Leuphana die Idee des „Service Learnings“ in größerem Umfang in der Lehre verankern, eine Rhetorikschule entwickeln, den Lüneburger Kunstraum verstärkt in das Studium einbinden, eine Schüleruniversität etablieren sowie den öffentlichen Bildungsdiskurs zwischen Universität und Region durch neue Formate in der Lehre verstärken. In diesem Sinne soll das Komplementärstudium einen stärkeren Beitrag zur Bildung für die Zivilgesellschaft leisten und an ihrer Entwicklung Anteil haben.

Über Bologna - Zukunft der Lehre

Mit insgesamt rund zehn Millionen Euro fördern die Stiftung Mercator und die VolkswagenStiftung neun Vorhaben an deutschen Hochschulen, die mit ihren Ideen für eine qualitätvolle Lehre im Rahmen der Bologna-Reform überzeugen konnten: Sie wurden nach öffentlicher Präsentation vor einer internationalen Jury am 11. Februar 2010 in Hannover ausgewählt. Die zwei Förderlinien zugeordneten Vorhaben entsprechen dem Ziel der beiden Stiftungen, die Lehre an deutschen Hochschulen zu stärken, Verbesserungen praktisch umzusetzen und Verantwortung für die Weiterentwicklung von Studium und Lehre zu übernehmen. Es beteiligten sich 105 der gut 350 antragsberechtigten deutschen Hochschulen mit insgesamt 180 Antragskizzen an dem Wettbewerb. Eine Expertenkommission wählte im November 2009 aus diesen Vorschlägen 25 Vorhaben für die Präsentation in Hannover aus: 16 für die erste Förderlinie und neun für die zweite. Neun dieser Vorhaben wurden in die Tat umgesetzt.

23.11.2011, verfuerth