Ende der Ausschreibung

Am 20. Mai endete die Einreichungsfrist für Lehrangebote im Komplementärstudium für das WiSe 2012/13. Sie werden Ende Juli per Email informiert.

FAQ zum Komplementärstudium

Antworten auf allgemeine Fragen zum Komplementärstudium sowie zu den Rahmenbedingungen für Lehrveranstaltungen finden Sie auf der Seite FAQ. Zu den FAQ

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KomplementärstudiumKOMPLEMENTÄRSTUDIUM

Das Komplementärstudium bietet den Studierenden die Möglichkeit zu fachlichen und methodischen Perspektivenwechseln und setzt damit den interdisziplinären Ansatz des Leuphana Semesters fort. Den Studierenden wird empfohlen, Lehrveranstaltungen zu wählen, die ein Thema oder eine Fragestellung aus einer der eigenen Fachdisziplin fremden wissenschaftlichen Perspektive betrachten, damit sie andere Denkweisen und Methoden kennen lernen. Auf diese Weise werden die Studierenden dazu angeregt, sich Zugänge zu Neuem zu erarbeiten und Unbekanntem flexibel und kreativ zu begegnen. 

Im Komplementärstudium werden in sechs verschiedenen „Perspektiven“ zahlreiche Lehrveranstaltungen angeboten. Zur besseren Orientierung sind alle Perspektiven seit dem WiSe 2011/12 noch einmal in thematische Bereiche untergliedert. Das Komplementärstudium bildet einen integralen Bestandteil der Bachelor-Studienprogramme und der Lehrerbildungsstudienprogramme am Leuphana College.

Perspektiven

Nähere Informationen zu den einzelnen Perspektiven im Komplementärstudium sowie die Modulbeschreibungen Sie nachfolgend.

Kunst und Ästhetik

In der Perspektive Kunst und Ästhetik setzen sich die Studierenden in thematisch-diskursiven Lehrveranstaltungen mit theoretischen und kunstgeschichtlichen Positionen zu ästhetischen Fragen aller Bereiche der künstlerischen Produktion auseinander. In ästhetisch-praktischen Veranstaltungen wird den Studierenden durch die Erprobung künstlerischer Methoden und Verfahren die Möglichkeit zur Entwicklung ihrer ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten sowie ihres Urteilsvermögens und zur eigenständigen kreativen Produktion eröffnet.


Bereiche

Die Perspektive Kunst und Ästhetik ist in folgende thematische Bereiche untergliedert:

  • Performative Ästhetik: Wahrnehmung, Ausdruck, Darstellung 
  • Digitale Ästhetik: Visuelle Gestaltung in Theorie und Praxis 
  • Literale Ästhetik: Textproduktion und Textrezeption 
  • Ästhetische-künstlerische Praxis: Gestaltung, Experiment, Vermittlung
  • Ästhetische Theorie: Reflexion, Diskurs, Kritik


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Methoden und Modelle

In der Perspektive Methoden und Modelle werden  - aufbauend auf das Modul Wissenschaft nutzt Methoden des Leuphana Semesters - sowohl disziplinäre als auch fachübergreifende Forschungs- und Lernmethoden vertieft und erweitert. Dabei steht das Erlernen und Üben der Anwendung wissenschaftlicher Methoden und damit die Methodik im Vordergrund aller Lehrveranstaltungen. Gleichzeitig werden die Studierenden dazu angeregt, über die Wahl der verwendeten Methode und eventuelle Alternativen sowie über die Kriterien für die Beurteilung des Anwendungskontextes zu reflektieren.


Bereiche

Die Perspektive Methoden und Modelle ist in folgende thematische Bereiche untergliedert:

  • Disziplinäre Methoden (Stufe 1): qualitativ und quantitativ
  • Disziplinäre Methoden (Stufe 2): qualitativ und quantitativ 
  • Verschränkte Methoden: inter- und transdisziplinär
  • Handlungsorientierte Methoden


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Natur und Technik

In der Perspektive Natur und Technik werden die Studierenden an natur- und ingenieurwissenschaftliche Denkweisen und Methoden und Verfahren herangeführt. Die kritische Betrachtung der wechselseitigen Durchdringung von Natur und Kultur und die Reflexion von Technik als Prinzip der menschlichen Weltbemächtigung stehen im Vordergrund der Lehrveranstaltungen. Mit Blick auf die (unentfliehbaren) Relationen von anthropogenen Systemen und natürlicher Umwelt wird Wert auf Interdisziplinarität gelegt. So werden im Zusammenhang mit naturwissenschaftlichen Themen auch geistes-, sozial-, kultur- oder wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnisinteressen verfolgt.


Bereiche

Die Perspektive Natur und Technik ist in folgende thematische Bereiche untergliedert:

  • Mensch und Umwelt 
  • Konstruktion von Weltbildern
  • Technologiefolgen


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Projekte und Praxis

In der Perspektive Projekte und Praxis können sich die Studierenden mit der Konzeption, Planung und/oder der Durchführung von Projekten bzw. praktischen Tätigkeiten im Rahmen eines Praktikums befassen. Der Perspektivenwechsel vom Studium in die Praxis ermöglicht es den Studierenden, ihr theoretisches Fachwissen anzuwenden und berufsrelevante Erfahrungen und Kompetenzen zu erwerben. In den Lehrveranstaltungen werden Planungsmethoden und -strategien sowie Kenntnisse über gängige Strukturen und Abläufe vermittelt, die Wirkungsweise von Entscheidungen und das eigene Handeln werden gemeinsam reflektiert.


Bereiche

Die Perspektive Projekte und Praxis ist in folgende thematische Bereiche untergliedert:

  • Konzeptionelle Projektarbeit und Fallstudien 
  • Projekte und Service Learning
  • Praxis


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      Sprache und Kultur

      In der Perspektive Sprache und Kultur werden Fremdsprachenkenntnisse in Verbindung mit Wissen über einen spezifischen Kulturraum, interkulturellen und kommunikativen Kompetenzen sowie Methoden des selbstgesteuerten Lernens vermittelt. In den Lehrveranstaltungen werden die Studierenden auf die situationsgerechte Verwendung der erlernten Fremdsprache vorbereitet, was ein geschärftes Bewusstsein für kulturell und sozial bedingte Sprachregister und gesellschaftliche Konventionen umfasst.


      Bereiche

      Die Perspektive Sprache und Kultur ist in folgende thematische Bereiche untergliedert:

      • Semiautonomes Erlernen von Sprachen 
      • Sprachprojekte 
      • Interkulturalität und Sprachvertiefung
      • Fremdsprachige Kommunikation im akademischen und beruflichen Kontext


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      Verstehen und Verändern

      In der Perspektive Verstehen und Verändern erarbeiten sich die Studierenden geistes-, gesellschafts- und sozialwissenschaftliche Kenntnisse und üben den Umgang mit Theorie. Dabei erwerben sie nicht nur themenspezifisches Fachwissen, sondern auch eine umfassende Methoden- und Informationskompetenz: In der Auseinandersetzung mit zentralen Diskursen unserer Gesellschaft lernen die Studierenden, themenbezogen Informationen zu recherchieren, deren Relevanz zu bewerten, systematisch Bezüge herzustellen, einen eigenen Standpunkt zu entwickeln und sowohl mündlich als auch schriftlich darzulegen und argumentativ zu begründen.


      Bereiche

      Die Perspektive Verstehen und Verändern ist in folgende thematische Bereiche untergliedert:

      • Verantwortung, Werte, Recht 
      • Information, Kommunikation, Wissen
      • Politik, Wirtschaft, Geschichte


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      21.05.2012, Fenker