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Der Ort

Die neuen Räume der Denkerei liegen im Erdgeschoß des ehemaligen Kaufhauses Maaßen, das 1904 von den bekannten deutschen Architekten Paul Salinger und Alfred Breslauer errichtet wurde. Das Gebäude wurde im Krieg schwer beschädigt und in den 1950er Jahren vollständig umgebaut. Von 2002 bis 2004 wurde das Haus unter Annäherung an das ursprüngliche Erscheinungsbild saniert und steht heute unter Denkmalschutz.

leuphana

 

Die Denkerei

Die Fachvorstände

Die Denkerei wird gemeinschaftlich verantwortet von:

Prof.em. Dr.sc.tc.h.c. Bazon Brock, emeritierter Professor für Ästhetik und Kulturvermittlung an der Bergischen Universität Wuppertal
Prof. Dr. Peter Sloterdijk, Rektor und Professor für Philosophie und Ästhetik der staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Prof. Dr. h.c. Peter Weibel, Vorstand des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe
O.Univ.-Prof. Mag. Dr. Arno Bammé, Vorstand des Instituts für Technik- und Wissenschaftsforschung der Alpen-Adria Universität Klagenfurt
Prof. Dr. phil. Ulrich Heinen, Professor für Gestaltungstechnik und Kunstgeschichte an der Bergischen Universität Wuppertal
Prof. Dr. Wolfgang Ullrich, Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Prof. Dr. Roland Brock, Professor für Chemie am Nijmegen Centre for Molecular Life Sciences
Dr. Dr. Fabian Steinhauer, Lehrstuhl für Geschichte und Kulturtechniken der Bauhaus-Universität Weimar

 

Das Konzept

Am 3. Dezember 2011 bezieht das "Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen und Maßnahmen der hohen Hand" am Berliner Oranienplatz im Erdgeschoß des ehemaligen Kaufhauses Maaßen seine Räume in der sogenannten "Denkerei".

Die Einrichtung wird gemeinschaftlich verantwortet von dem Kulturwissenschaftler Bazon Brock, dem Philosophen Peter Sloterdijk, dem Medienwissenschaftler und Leiter des Zentrums für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe Peter Weibel und weiteren Wissenschaftlern. Seit November 2011 kooperiert das "Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen" mit der Leuphana Universität Lüneburg.

In der Denkerei soll mit Hilfe unterschiedlicher Kunst- und Kommunikationsformate die gesellschaftliche Diskussion komplexer Problemstellungen (wie z.B. Euro-Krise oder Atommüllendlager) im Dialog mit Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aufgegriffen werden.

Die Leuphana Universität Lüneburg knüpft an diese Gedanken im Rahmen der Kooperation an und kann künftig Diskursplattform und Räumlichkeiten mitnutzen, um ein weiteres Forum für die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit ihren Arbeiten zu etablieren und damit der Leuphana eine Stimme im politischen Berlin zu geben. Mit ihren Wissenschaftsinitiativen Kulturforschung, Nachhaltigkeitsforschung, Bildungsforschung und Unternehmerisches Handeln sowie den Schwerpunkten im Innovationsinkubator Digitale Medien, Nachhaltige Energie und Gesundheit adressiert die Leuphana zentrale Themenfelder für die Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts.

Die Leuphana wird im Rahmen dieser Kooperation mit eigenen Veranstaltungen in der Bundeshauptstadt auf ihre Initiativen aufmerksam machen. Die Gründer des Amts für Arbeit an unlösbaren Problemen sind im Gegenzug bereit, Lehr- und Diskussionsveranstaltungen an der Leuphana anzubieten. Die Kooperationspartner wollen außerdem gemeinsame Forschungs- und Transferprojekte auf den Weg bringen.