Course Schedule
Modulbeschreibung
Modulname:
13002000 Kunst und Sozialtheorie
Angebot:
1 Vorlesung (1 SWS), 1 Seminar (1 SWS)
oder
2 Seminare (jeweils 1 SWS)
oder
2 Seminare (jeweils 1 SWS)
Inhalte:
Die Reflexivität in der Kunst nahm in den 1960er Jahren zunächst eine Wende hin zur Analyse und Kritik der institutionellen Bedingungen ihrer Produktion und Distribution. In den 1990er Jahren erfolgte schließlich eine entscheidende Ausweitung der Selbstreflexion der Kunst. Nun gerieten auch umfassendere kulturelle und gesellschaftliche Kontexte in den Blick der künstlerischen, kuratorischen und kunstkritischen Arbeit. Die Kunst selbst zeigte eine zunehmend fremdreferentielle und transdisziplinäre Ausrichtung. Nachdem zunächst Autoren wie Adorno, Jameson, Bourdieu und Luhmann im Feld der Kunst breit rezipiert worden waren, traten auf Großausstellungen (wie der documenta) bzw. auf den zahlreichen Kunstfeldsymposien seit Mitte der 1990er Jahre auch eine Reihe anderer Sozialwissenschaftler_innen in Erscheinung (etwa Stuart Hall, Immanuel Wallerstein, James Clifford, Saskia Sassen, Chantal Mouffe, Luc Boltanski oder Bruno Latour). Das Interesse von Künstler_innen, Kurator_innen und Kritiker_innen an diesen Sozialtheoretiker_innen richtete sich dabei weniger auf deren Kunsttheorien, als vielmehr auf deren allgemeinere Sozialtheorien, Gesellschaftsdiagnosen und analytische und begriffliche Werkzeuge.
Im dem Modul erarbeiten und reflektieren die Studierenden solche sozialtheoretischen Ansätze, die sich in den letzten Jahrzehnten aus verschiedenen Gründen als besonders interessant für die Kunst bzw. für die Realisierung von Ausstellungen erwiesen haben. Das Modul dient zudem der Aneignung und kritischen Beurteilung von Sozialtheorien, die in den aktuellen Kunstdiskursen eine besondere Rolle spielen.
Qualifikationsziele:
Erweiterung und Vertiefung sozialtheoretischer Kenntnisse mit Relevanz für Kunstdiskurse. Fähigkeit die Kunstfeldrelevanz von Theorieangeboten zu erkennen und zu nutzen. Fähigkeit der kritischen Bewertung der Relevanz und Fruchtbarkeit von Theorien.
Im dem Modul erarbeiten und reflektieren die Studierenden solche sozialtheoretischen Ansätze, die sich in den letzten Jahrzehnten aus verschiedenen Gründen als besonders interessant für die Kunst bzw. für die Realisierung von Ausstellungen erwiesen haben. Das Modul dient zudem der Aneignung und kritischen Beurteilung von Sozialtheorien, die in den aktuellen Kunstdiskursen eine besondere Rolle spielen.
Qualifikationsziele:
Erweiterung und Vertiefung sozialtheoretischer Kenntnisse mit Relevanz für Kunstdiskurse. Fähigkeit die Kunstfeldrelevanz von Theorieangeboten zu erkennen und zu nutzen. Fähigkeit der kritischen Bewertung der Relevanz und Fruchtbarkeit von Theorien.
Ziele:
Fachkompetenz:
Erwerb der für die Anwendung in Kunstfeldkontexten grundlegenden Kenntnisse von Sozialtheorie. Kenntnisse relevanter Sozialtheorien und Verständnis der zeitgenössischen und historischen Hintergründe von Theoriebildung.
Methodenkompetenz:
Erarbeitung und Analyse zeitgenössischer und historischer Sozialtheorien anhand abstrakter und komplexer Textsorten. Befähigung zur Anfertigung eigener wissen¬schaft¬licher Arbeiten und Untersuchungen im Bereich der Sozialtheorie mit Relevanz für die künstlerische, kuratorische oder kunstkritische Arbeit.
Methodenkompetenz:
Erarbeitung und Analyse zeitgenössischer und historischer Sozialtheorien anhand abstrakter und komplexer Textsorten. Befähigung zur Anfertigung eigener wissen¬schaft¬licher Arbeiten und Untersuchungen im Bereich der Sozialtheorie mit Relevanz für die künstlerische, kuratorische oder kunstkritische Arbeit.
Methodenkompetenz:
Sozialkompetenz:
Lernformen:
Vorlesungsbestandteile, Seminargespräch, Gruppenarbeitsphasen, Lehrendenvortrag, Kurzreferate, Präsentationen, Plenumsdiskussionen, Selbststudium, Recherche- und Lektürearbeit, Klausurvorbereitung bzw. Anfertigen einer wissenschaftlichen Hausarbeit.
Lernmengen:
Pruefungsformen:
Dauer:
Dauer: 1 Semester, Häufigkeit: i.d.R. jedes Sommersemester
Voraussetzungen:
Abschluss des Moduls »Geschichte und Theorien der Kunst und visuellen Kultur«
Sonstiges:
Veranstaltungen dieses Moduls:
Kunst und Sozialtheorie (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 28.05.2012 - 13.07.2012 | C 5.326 | 2. Semesterhälfte
Einzeltermin | Mo, 30.07.2012, 16:15 bis Mo, 30.07.2012, 17:45 | C 3.120 | Klausur
Einzeltermin | Mo, 17.09.2012, 16:15 bis Mo, 17.09.2012, 17:45 | C 3.120 | Wiederholungsklausur
Einzeltermin | Mo, 30.07.2012, 16:15 bis Mo, 30.07.2012, 17:45 | C 3.120 | Klausur
Einzeltermin | Mo, 17.09.2012, 16:15 bis Mo, 17.09.2012, 17:45 | C 3.120 | Wiederholungsklausur
Inhalt:
Künstlerische Produktion zwischen Autonomie und Heteronomie
Mit der Herausbildung eines ausdifferenzierten Kunstsystems kommt es zu unterschiedlichen Vorstellungen über die Rolle der Kunst in der Gesellschaft. Während Adorno die Distanz insbesondere avancierter Hochkultur zur „Gesellschaft“ als notwendiges und zu verteidigendes Übel im Rahmen einer Klassengesellschaft positioniert (Kunst und Gesellschaft), beschäftigen sich andere Autoren u.a. mit der politischen Rolle von Kunst (Kunst in der Gesellschaft). Schließlich geraten die sozialen Mechanismen des Kunstsystems in das Zentrum der Aufmerksamkeit (Kunst als Gesellschaft). Die Veranstaltung bringt jeweils eine klassische Position (Adorno, Benjamin, Foucault, Bourdieu, Barthes, Rancière) mit Stellungnahmen aus dem Kunstdiskurs, in denen diese Position sich als prägend erwiesen hat, zusammen.
Einführung:
Shiner, Larry (2001): The Invention of Art. A Cultural History. The University of Chicago Press, Chicago and London. S. 189-224
Ziel:
SWS:
1
Zuordnungen:
Sonstiges:
In Verbindung mit der Veranstaltung "Was ist Kritik?" von Dominik Schrage ergeben sich für Studierende des Magister 2 SWS.
Was ist Kritik? (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 10.04.2012 - 25.05.2012 | C 5.326 | Erste Semesterhälfte
Einzeltermin | Mo, 07.05.2012, 12:15 bis Mo, 07.05.2012, 13:45 | C 5.326
Einzeltermin | Mo, 30.07.2012, 16:15 bis Mo, 30.07.2012, 17:45 | C 3.120 | Klausur
Einzeltermin | Mo, 17.09.2012, 16:15 bis Mo, 17.09.2012, 17:45 | C 3.120 | Wiederholungsklausur
Einzeltermin | Mo, 07.05.2012, 12:15 bis Mo, 07.05.2012, 13:45 | C 5.326
Einzeltermin | Mo, 30.07.2012, 16:15 bis Mo, 30.07.2012, 17:45 | C 3.120 | Klausur
Einzeltermin | Mo, 17.09.2012, 16:15 bis Mo, 17.09.2012, 17:45 | C 3.120 | Wiederholungsklausur
Inhalt:
Kritische Haltungen prägen sowohl die Kunst des 20. Jahrhunderts als auch die Sozialwissenschaften, sind aber v.a. in den letzteren wiederum Gegenstand wissenschaftlicher Kritik und analytischer Betrachtung ge-worden. Zugleich finden sich in den Begründungen kritischer Haltungen in den Sozialwissenschaften häufig Bezüge zur Kunst, während sich als kritisch verstehende Künstler von Begriffen der Sozialtheoretiker inspiriert werden. Im Seminar werden ausgewählte sozialtheoretische Texte gelesen, die das Thema der Kritik aus verschiedenen Perspektiven behandeln und damit sowohl unterschiedliche Kritikverständnisse als auch die Debatte darum abbilden, ob eine kritische Sozialtheorie legitim ist und wie dies begründet werden kann.
Ziel:
SWS:
1
Zuordnungen:



