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Projektarbeit und Fortbildung kombinieren: ALMA-Workshop „Konstellationsanalyse“

29. August 2011

Mitarbeiterinnen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „Wirtschaften in Netzen“ initiierten den ALMA-Workshop „Konstellationsanalyse“. Unter der Leitung von Dr. Susanne Schön aus Berlin erarbeiteten sich 13 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Tag lang zusätzliches Methodenwissen  für inter- und transdisziplinäres Arbeiten. Organisation und Finanzierung übernahm der Leuphana Forschungsservice.

Projektmitarbeiterin Friederike Lang fasst den Workshop wie folgt zusammen: 

„Unserer Arbeit im Projekt hat der Workshop sehr weiter geholfen. Frau Dr. Schön war selbst an der Entwicklung der Methode „Konstellationsanalyse“ beteiligt und wendet sie in verschiedenen Forschungsprojekten immer wieder an. Dadurch konnte sie Einblicke in die Durchführung der Methode geben und verschiedene Anwendungsmöglichkeiten aufzeigen.

Die Konstellationsanalyse ist ein Brückenkonzept für die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams der Nachhaltigkeits-, Technik- und Innovationsforschung. Da die Teilnehmer_innen des Workshops selbst aus sehr unterschiedlichen Forschungszusammenhängen stammten, konnten wir uns die Methode unmittelbar in einer interdisziplinären Gruppe erarbeiten.

Nach einer anschaulichen und humorvoll gestalteten Einführung in die Konstellationsanalyse sowie die Hürden und Hindernisse der interdisziplinären Zusammenarbeit, erprobten wir die Methode an einem Fallbeispiel aus dem Projekt „Wirtschaften in Netzen“. Durch die Visualisierung komplexer Systemzusammenhänge anhand der Methode konnte selbst mit wenig Vorarbeit schnell ein gemeinsamer Zugang zur Problemstellung gefunden werden. Dies war nicht zuletzt der kompetenten Moderatorin zu verdanken. Frau Dr. Schön zog immer wieder Vergleiche zu anderen Projekten und Erfahrungen und ermöglichte so eine Übertragung des Gelernten auf andere Anwendungsmöglichkeiten. Auch bei der Strategieentwicklung für das im Praxisbeispiel analysierte Problem eigneten sich die Methode und die gemeinsame Arbeit in dem interdisziplinären Team.

Das Feedback der Kolleginnen und Kollegen war durchweg positiv. Und es scheint, dass die Methode „Konstellationsanalyse“ Eingang in weitere Forschungsprojekte, Lehrveranstaltungen oder auch Promotionsvorhaben an der Leuphana Universität halten wird. Der Rahmen, den ALMA mit Konferenzraum, Getränken und Namensschildern bereitet hat, war sehr angenehm. Vielen Dank! “

09.12.2011, Ebert