Wissenschaftsinitiative Bildung

Schulen sind derzeit von einem tiefgreifenden Strukturwandel betroffen und sehen sich vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher und individueller Heterogenität mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Die forschungsbasierte Lehrerbildung hat diese Heterogenität und ihre Auswirkungen bislang nur wenig beleuchtet. Es liegen keine ausgereiften und wissenschaftlich begründeten Konzepte vor, die das Beziehungsgeflecht zwischen individueller Professionalität, gesellschaftlichen Entwicklungen und dem Umgang mit Heterogenität aufgreifen, eine darauf aufbauende theoriegeleitete Unterstützung der Unterrichtspraxis ermöglichen oder die Studierenden befähigen, ihr individuelles Qualifizierungsprofil zu entwickeln. 

Die Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts braucht eine Lehrerbildung, die die Studierenden individuell fördert und es ihnen ermöglicht, einschlägige Kompetenzen im Umgang mit Heterogenität zu erwerben. Dabei geht es nicht nur um Heterogenität in der Schülerschaft und in den fachdidaktischen Zugängen, sondern auch in der Lehrerschaft und auf der Systemebene der Schule.

Die Forschungsschwerpunkte

Die Fakultät Bildung der Leuphana begegnet diesem Bedarf und fokussiert in ihrer Wissenschaftsinitiative Bildung auf den Bereich der Heterogenität. Dabei konzentriert sie sich auf zwei Schwerpunkte:

Kompetenzforschung

Unterrichtsforschung


Aktuelles