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KomplementärstudiumKOMPLEMENTÄRSTUDIUM

Gender und Diversity im Komplementärstudium

Im Komplementärstudium werden die Studierenden während ihres gesamten Studiums systematisch bei fachlichen Perspektivwechseln und der Ausbildung überfachlicher Kompetenzen unterstützt. Hierzu werden Veranstaltungen bzw. Module in sechs verschiedenen Perspektiven angeboten. (Siehe auch http://www.leuphana.de/index.php?id=11885 )

Der Bereich Gender und Diversity wird dabei in jeder Perspektive als Querschnittsthema mit eigenen Angeboten abgebildet, so dass die Möglichkeit besteht, im Rahmen des Komplementärstudiums modulübergreifende Gender und Diversity - Kompetenz zu erwerben.

Der Studienbereich Gender Diversity zielt insbesondere auf den Erwerb von Gender- und Diversitykompetenz sowie Gender- und Diversityanalysefähigkeit für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den gewählten Major und Minor sowie für die spätere Berufstätigkeit in der Bereichen Personal und Organisation, Kundenorientierung, Produktentwicklung, Beratung, Kommunikation, Dienstleistung, Bildung, Erziehung und Soziales.

In den einzelnen Perspektiven werden Gender-Diversity-Angebote mit folgenden Zielsetzungen und Kompetenzen realisiert:

1. Methoden und Modelle (Methodenperspektive)

Auseinandersetzung mit relevanten Methoden und Modellen zur Analyse und kritischen Betrachtung von Geschlechterverhältnissen und sozialen Ungleichheiten.
Methoden und Modelle zur Unterstützung des Abbaus geschlechtersegregierender gesellschaftlicher und thematischer Zugänge.

2. Sprache und Kultur (sprachlich-kulturelle Perspektive)

Auseinandersetzung mit kulturellen und geschlechtsspezifischen Deutungen vermittelt über Sprache. Auseinandersetzung mit kulturellen und gesellschaftlichen Bedingungen für Mädchen/ Jungen und Frauen/Männern in anderen Ländern.

3. Technik und Natur (technisch-naturwissenschaftliche Perspektive)

Aufzeigen von Wissenschaftskritik sowie Erweiterung der Perspektiven von Technik und Natur in Bezug auf Geschlechterverhältnisse.

4. Verstehen und Verändern (geistes- und sozialwissenschaftliche Perspektive)

Reflexion von Partizipations- und Gestaltungsmöglichkeiten der Geschlechter sowie der Konstruktion von Geschlecht und sozialer Ungleichheit auf individueller, organisatorischer und gesellschaftlicher Ebene.

5. Kunst und Ästhetik (künstlerische Perspektive)

Eigenständige kreative Produktionen in der Auseinandersetzung mit Gender- und Diversitythematiken.
Reflexion ästhetischer Ausdrucksformen und Thematiken von Frauen und Männern auch in Bezug  zu Alter, Kultur/Ethnie, Behinderungen.

6. Projekte und Praxis (Projektperspektive)

Herausbildung von Gender- und Diversitykompetenz in der Realisierung in Projekten und Praxisarbeiten.

29.08.2008, Ricarda Heil