Komplementärstudium
Gender-Diversity-Lehrveranstaltungen im WS 2011/12
Das Komplementärstudium bietet den Studierenden die Möglichkeit zu fachlichen und methodischen Perspektivenwechseln und setzt damit den interdisziplinären Ansatz des Leuphana Semesters fort. Es folgt der transdisziplinären Logik eines breiten Bildungsgedankens und fördert die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden, u. a. durch soziales Lernen, die Vermittlung umfassender Kompetenzen und durch Praxisbezug.
Im Komplementärstudium können Studierende auch Gender-Diversity-Kompetenzen erwerben, welche sie sowohl in ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Fachthemen als auch im Rahmen ihrer künftigen Berufstätigkeit einbringen können, z. B. in der Bereichen Personal und Organisation, Produktentwicklung, Beratung, Kommunikation, Dienstleistung, Bildung, Erziehung und Soziales.
Das Komplementärstudium ist in sechs „Perspektiven“ untergliedert. Das Thema Gender-Diversity bildet keine eigene Perspektive, ist jedoch durch Lehrveranstaltungen mit diesem thematischen Schwerpunkt als Querschnittsthema in den einzelnen Perspektiven verankert.
(post-)SURreal: die Kunst der anderen Realitäten
Einzeltermin | Sa, 05.11.2011, 10:15 bis Sa, 05.11.2011, 15:15 | C 11.308
Einzeltermin | Sa, 10.12.2011, 10:15 bis Sa, 10.12.2011, 15:15 | C 7.319
Einzeltermin | Sa, 07.01.2012, 10:15 bis Sa, 07.01.2012, 15:15 | C 7.319
Einzeltermin | Sa, 28.01.2012, 10:15 bis Sa, 28.01.2012, 15:15 | C 7.319
Als eine im Feld der Literatur wurzelnde Strömung wirkte der Surrealismus in den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts auf Objektkunst, Collage und Malerei, auf Fotografie, Film und Mode ein. Gleich mehrere Ausstellungen haben sich 2011, u. a. in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und Wien, mit den historischen und aktuellen Dimensionen des Surrealismus beschäftigt. Sie belegen, dass „Fantastic Art, Dada, Surrealism“, die in der gleichnamigen Schau 1936/37 im Museum of Modern Art erstmals einem breiten Publikum außerhalb Europas vorgestellt wurden, nichts von ihrer subversiven, Bild stiftenden Kraft eingebüßt haben.
Im Zentrum des Seminars steht eine Untersuchung der traumlogischen, rätselhaften, multimedialen und transformativen ästhetischen Energien des Surrealismus und dessen ProtagonistInnen sowie der Frage, welche Manifestationen die Dynamik des Surrealen in unserer post-surrealen Zeit findet. Wir befassen uns dabei mit den zentralen Schriften des Surrealismus und der Geschichte des Phänomens ebenso wie mit Themen und Ansätzen surrealistischer Kunst, die in gewandelter Form heute wieder akut sind. Die „anderen Realitäten“, die die historischen VertreterInnen des Surrealismus generiert und sichtbar gemacht haben, gewinnen im virtuellen Rauschen unserer komplexen Medienwirklichkeit an neuer Brisanz.
Nachhaltigkeit und Geschlechterverhältnisse
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 16.207
Das Seminar ist im ersten Teil als Literaturseminar konzipiert: Gelesen und diskutiert werden einschlägige Texte zum Themenfeld Nachhaltigkeit aus der Perspektive der Geschlechterforschung. Im Zentrum der Literaturarbeit stehen genderorientierte Wissenschaftstheorie und -kritik, Konzepte der Nachhaltigkeitsforschung und der angewandten Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird gefragt, wie Genderaspekte in die wichtigsten Forschungs- und Handlungsfelder der Nachhaltigkeitswissenschaften eingehen und welche Anforderungen für Forschung und Praxis daraus resultieren. Die Seminararbeit konzentriert sich in diesem Teil auf die Bereiche Wirtschaften und Arbeiten, Naturschutz, Stadt- und Regionalentwicklung sowie Zeitverwendung und Mobilität. Die Themenfelder werden durch Genderexpertinnen aus den jeweiligen Forschungsfeldern (Gastdozent/innen) eingeführt.
Was erzählen uns Bilder? Grundlagen der christlichen Ikonographie
wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 12.10
Mit Bildern, Fresken und Skulpturen wurden seit jeher Botschaften an den Betrachter vermittelt. Die Aussagen und die Vermittlung des abendländischen Glaubens spielt dabei seit Jahrhunderten eine große Rolle. Das Christentum ist auch heute noch vielfach die Basis einer Bildaussage.
Welche Themen die Menschen in welchen verschiedenen Epochen bewegt haben und welche Thematik bevorzugt wurde, soll in dem Seminar vor Originalen erarbeitet werden. Dabei soll auch untersucht werden, ob und welche soziologischen, religiösen und historischen Ereignisse eine Bilddarstellung und ihre Botschaft beeinflussen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der christlichen/abendländischen Ikonografie.
Es soll auch diskutiert werden, inwieweit uns Darstellungen aus früheren Jahrhunderten uns heute noch ansprechen, ob die Bildaussagen für uns noch relevant sein können.
„Gender makes the difference II“ - Gewalt in Geschlechterverhältnissen
wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | R 114
Dipl.- Journalistin/ Politikwissenschaft Nina Krüger
Spätestens seit Aufkommen der zweiten Frauenbewegung gilt das Thema „Gewalt gegen Frauen“ nicht mehr als Tabu, sondern wird gemäß des Mottos „das Private ist politisch“ im Kontext von Menschenrechtsverletzung debattiert. Gewalt ist nicht geschlechtsneutral, sondern eng verwoben mit Bildern von Weiblichkeit und Männlichkeit, sie findet auf Basis kultureller und gesellschaftlicher Geschlechterverhältnisse statt und vollzieht sich in spezifischen Kontexten und sozialen Interaktionen. Interdisziplinäre und die Kategorie Geschlecht reflektierende Analysen sind erforderlich, um das komplexe Phänomen der „Gewalt im Geschlechterverhältnis“ verstehen und Perspektiven hinsichtlich von Prävention und Intervention entwickeln zu können. Die in den letzten Jahrzehnten in den Wissenschaften gewonnen Erkenntnisse zeichnen ein zunehmend ausdifferenziertes Bild und sind durch Vielschichtigkeit gekennzeichnet, die dazu beiträgt, dass klassische Opfer-Täter-Schemata der Geschlechter auch überwunden werden konnten. Männliche Verletzbarkeit und die Gewalt, die Männer nicht nur ausüben, sondern auch erfahren, wird heute ebenso thematisiert, wie Zusammenhänge von Generation und sozialer Lage.
Im Rahmen des Seminars werden strukturelle und individuelle Bedingungsfaktoren, gesundheitliche, psychosoziale und ökonomische Ursachen und Folgen der Gewalt ebenso behandelt, wie Wege aus der Gewalt aufgezeigt werden sollen.
Zeitungsleser-Weltentdecker
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | W HS 3
Einzeltermin | Di, 15.11.2011, 09:50 bis Di, 15.11.2011, 12:45 | extern | Ort: Landeszeitung
Einzeltermin | Mi, 11.01.2012, 15:30 bis Mi, 11.01.2012, 18:30 | W HS 2
Klaus Schröder
Achtung: Falls Sie beim Anmelden für DEU221/225 über mystudy auf technische Probleme stoßen (z.B. weil Sie bereits an anderes Seminar innerhalb des Komplementärstudiums belegt haben), melden Sie sich bitte direkt über E-Mail an: kschroed@leuphana.de
Projekt / Vorbereitung eines Projekts zur Lese- und Interessenförderung bei Schülerinnen und Schülern in Lüneburg und Umgebung über das regelmäßige Lesen von Tageszeitungen. Die Vorbereitung erfolgt in "Tandems" von Studierenden, die durch die Arbeit im Plenum angeleitet wird. Das Projekt wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Lüneburger Landeszeitung, Schulen der Umgebung sowie der Akademie für Leseförderung Hannover.
Für Studierende, die das Seminar im Komplementärstudium belegen, ist eine Begrenzung auf ein Semester (5 CP)(2 SWS) möglich.
Das Gesamtprojekt für das damit voll erfüllte Modul Deu 221 oder 225 erstreckt sich über zwei Semester: 5 CP für Studierende im Fach Deutsch. Es endet im Juni 2012, also zeitig vor Semesterschluss. Zur Projektdurchführung gehört im WS ein Nachmittagstermin zur gemeinsamen Fortbildung mit Lehrerinnen und Lehrern.
Im WS 11/12 (Teil I) werden die theoretischen Grundlagen und die Projektplanungen erarbeitet, die Kontakte zu Schulklassen hergestellt.
Inhalte: Geschichte und Rolle der Tageszeitung in der Mediengesellschaft, auch "Zeitung und Manipulation", Grundlagen von Projektarbeit. Lesesozialisation und – förderung auch unter der Berücksichtigung von Geschlechtsspezifika. Lesefreude für Mädchen UND Jungen. (Schwerpunkt PISA-Risikogruppe). Weitere Einzelheiten siehe Seminarplan.
Im SoSem 2012 (Teil II) wird das Projekt an Schulen praktisch durchgeführt über einen Zeitraum von 6 Wochen in direktem Anschluss an die Osterferien. Sie werden durch die Seminararbeit "gecoacht", begleitet. Die Projekte sind im Juni 2012 abgeschlossen.
Die große Unbenannte: Die Vulva in Geschichte, Kunst und Medien.
Einzeltermin | Mi, 16.11.2011, 10:00 bis Mi, 16.11.2011, 16:00 | C 11.320
Einzeltermin | Sa, 26.11.2011, 10:00 bis Sa, 26.11.2011, 18:00 | C 11.320
Einzeltermin | So, 27.11.2011, 10:00 bis So, 27.11.2011, 18:00 | C 11.320
Einzeltermin | Mo, 28.11.2011, 16:00 bis Mo, 28.11.2011, 18:00 | C 11.320
Warum eine Kulturgeschichte des weiblichen Genitals? Könnte man dann nicht genauso gut eine Kulturgeschichte des Arms oder des Knies anbieten? Nun mag zwar jeder sein eigenes Konzept von Armen und Knien haben, allerdings würde kaum jemand leugnen, dass es diese Körperteile gibt. In unserer Kultur wachsen Kinder jedoch in dem Glauben auf, dass Jungen ein „hervorra- gendes Symbol“ (Freud), also einen Penis, haben, während das Genitale von Mädchen „nur eine Abwesenheit liefert“ (Lacan). Tatsächlich war das weibliche Genital lange der Marker für die Ge- schlechterdifferenz: das Fehlen eines Phallus, die Negativfolie zu dem einen und einzigen Ge- schlecht, die Frau als Kastrierte. Das war nicht immer so. In den meisten Mythologien gibt es Geschichten, in denen die Menschheit durch die Präsentation der Vulva gerettet wird. Frauen konnten, indem sie ihre Röcke hoben, Tote erwecken und sogar den Teufel besiegen. Das weibliche Genital wurde nicht etwa übersehen, sondern mit gewaltiger Anstrengung zuerst dämonisiert und daraufhin verleugnet - bis zu der irrigen und irren Auffassung, die Vulva sei nicht der Rede wert. Wo es eine Geschichte von Verdrängung gibt, gibt es immer eine Geschichte von Wider- stand.
Forschungstheater Szenisches Forschen nach den Verfahren des Theaters der Unterdrückten
Einzeltermin | Fr, 04.11.2011, 14:00 bis Fr, 04.11.2011, 18:00 | C 14.6
Einzeltermin | Fr, 04.11.2011, 14:00 bis Fr, 04.11.2011, 18:00 | C 14.27
Einzeltermin | Sa, 05.11.2011, 10:00 bis Sa, 05.11.2011, 18:00 | C 14.6
Einzeltermin | Sa, 05.11.2011, 10:00 bis Sa, 05.11.2011, 18:00 | C 14.27
Einzeltermin | So, 06.11.2011, 10:00 bis So, 06.11.2011, 18:00 | C 14.27
Einzeltermin | So, 06.11.2011, 10:00 bis So, 06.11.2011, 18:00 | C 14.6
Einzeltermin | Fr, 18.11.2011, 14:00 bis Fr, 18.11.2011, 18:00 | C 14.27
Einzeltermin | Fr, 18.11.2011, 14:00 bis Fr, 18.11.2011, 18:00 | C 14.6
Einzeltermin | Sa, 19.11.2011, 10:00 bis Sa, 19.11.2011, 18:00 | C 14.6
Einzeltermin | Sa, 19.11.2011, 10:00 bis Sa, 19.11.2011, 18:00 | C 14.27
Einzeltermin | So, 20.11.2011, 10:00 bis So, 20.11.2011, 18:00 | C 14.6
Einzeltermin | So, 20.11.2011, 10:00 bis So, 20.11.2011, 18:00 | C 14.27
Gewalt, Verfolgung und Machtmissbrauch waren Anlass für die Entstehung Augusto Boals Theater der Unterdrückten in den 1960er Jahren. Auch heute und in nationalen wie internationalen Zusammenhängen bestehen Konstellationen des Machtmissbrauchs in alltäglichen, familiären, institutionellen Bereichen. Phänomene und Handlungsskripte wie Mobbing und Bossing sind verbreitet. Zivilcouragiertes Handeln stellt eine gesellschaftliches Desiderat dar, insbesondere im Kontext nachhaltiger Entwicklung und Diversity.
Das Theaterforschungsseminar geht diesen Handlungsbedarfen durch die Praxis mit den Verfahren und Techniken des Theaters der Unterdrückten nach. Die Theaterverfahren sind als „tool for social change“ (UNESCO) ausdrücklich dem Empowerment und der Emanzipation verpflichtet und daher für die angestrebte Bearbeitung geeignet.
Im Zentrum des Seminars steht das handlungsorientierte Kennenlernen, Verstehen und Gestalten der Verfahren des TDUs, also das Statuen-, Forum-, Zeitungstheater und das Unsichtbare Theater. Die Studierenden sind eingeladen ihre Themen, Anliegen und Fragestellungen zu Unterdrückung, Macht und Machtmissbrauch in die Theaterpraxis einzubringen. Als Experimentalanordnung und Feldforschung ist eine unsichtbare Theateraktion im öffentlichen Raum der Lüneburger Innenstadt geplant.
Das Seminar ist offen, teilnehmendenzentriert und handlungsorientiert strukturiert. Neben fachlichen Inputs, praktischen Übungen sowie Textarbeit und Diskussionen im Plenum finden Arbeitsphasen in Kleingruppen statt. Ein Aufwärmprogramm ist fester Bestandteil des Seminars. Die Ergebnisse der Kleingruppenarbeit werden auf einer (teil-)öffentlichen Abschlusspräsentation vorgestellt.
The Theatre of the Oppressed was developed during the Brazilian dictatorship of the 1960s as a response to political oppression. It has been refined in Europe and is practiced until today, for instance in universities, political education and in pupil parliaments.
We get to know the classic forms of the Theatre of the Oppressed: statue theatre, forum theatre, newspaper theatre and invisible theatre. We are looking for social and political problems as well as problems of everyday life that may be a base for our practical theatre work. A warming up is an inherent part of the seminar, we will mainly use games and warm up-practices developed by Boal himself.
Kompetenzen, Kompetenzprofile und Karrieren
Einzeltermin | Fr, 21.10.2011, 14:15 bis Fr, 21.10.2011, 15:45 | C 6.317
Einzeltermin | Fr, 04.11.2011, 14:15 bis Fr, 04.11.2011, 17:45 | C 6.317
Einzeltermin | Fr, 25.11.2011, 14:15 bis Fr, 25.11.2011, 17:45 | C 6.317
Einzeltermin | Fr, 13.01.2012, 14:15 bis Fr, 13.01.2012, 19:45 | C 12.112
Einzeltermin | Fr, 13.01.2012, 14:15 bis Fr, 13.01.2012, 19:45 | C 12.15
Einzeltermin | Fr, 13.01.2012, 14:15 bis Fr, 13.01.2012, 19:45 | C 12.101 a
Einzeltermin | Fr, 20.01.2012, 14:15 bis Fr, 20.01.2012, 19:45 | C 12.111
Einzeltermin | Fr, 20.01.2012, 14:15 bis Fr, 20.01.2012, 19:45 | C 12.101 a
Einzeltermin | Fr, 20.01.2012, 14:15 bis Fr, 20.01.2012, 19:45 | C 12.112
Einzeltermin | Fr, 27.01.2012, 14:15 bis Fr, 27.01.2012, 19:45 | C 6.317
Dr. phil. Anja Thiem
In dieser Veranstaltung werden sich die Studierenden im Plenum und in Peergruppen mit dem Themenkomplex „Kompetenzen und Anforderungsprofile in ausgewählten beruflichen Feldern“ auseinandersetzen. Dazu gehören die eigenen bereits erworbenen Kompetenzen gleichmaßen wie die noch zu erwerbenenden Kompetenzen für spezifische beruflichen Kontexte. Damit können Studium und Weiterbildung bewusst entsprechend geplant werden.
Die Studierenden erarbeiten ihre eigenen Kompetenzprofile. Zur Reflexion werden Referenten/innen aus verschiedenen beruflichen Feldern eingeladen, die Einblicke in berufliche Kontexte und Berufsbiografien ermöglichen. Für diese Berufsfelder werden Kompetenz-Anforderungsprofile erarbeitet sowie mögliche Kompetenzentwicklungsperspektiven erörtert.
"China auf der Überholspur" - interkulturelle Kompetenz in internationalen Projekten am Beispiel der Politik, Wirtschaft, Kultur und Geschichte Chinas
14-täglich | Montag | 10:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | R 102
Einzeltermin | Sa, 29.10.2011, 10:15 bis Sa, 29.10.2011, 16:00 | R 102
Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Horst Kowalewski
Unsere Lebenswelt ist ein Ort interkultureller / multikultureller Erfahrung. Angesichts der Internationalisierung, die sich auf alle gesellschaftlichen Bereiche - Kultur, Wirtschaft, Handel, Wissenschaft, Schule/Studium, privater Bereich etc. - auswirkt, ist interkulturelle Bildung für alle Studierenden eine notwendige Qualifikation. Interkulturelle Bildung stärkt die Fähigkeit zur Wahrnehmung der eigenen kulturell geprägten Perspektive und zum Perspektivwechsel.
Ziel des Seminars ist, durch besondere Einblicke in die Kultur Chinas an exemplarischen Themen Sensibilität für interkulturelle Aspekte zu entwickeln. Zu den einzelnen inhaltlichen Schwerpunkten werden externe Referenten und Referentinnen aus den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft eingeladen, die die Themen aus ihrem je eigenen Blickwinkel mit unterschiedlichen Medien mit den Studierenden erarbeiten - ein interdisziplinärer Ansatz.
Besondere Schwerpunkte:
• Geschichte und Geografie
• Ökonomie und Politik
• Philosophie, Gesellschaft und Kultur
• Sprache und Schriftzeichen - eine praktische Einführung in chinesische Schrift- und Sprachkultur
• Chinesische Kalligrafie/Tuschmalerei, praktische Einführung und kulturgeschichtliche Aspekte
• Qi Gong und die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) - Bewegungsmeditation, Medizin und Lebenspflege - eine Einführung in Theorie und Praxis
• Interkulturelles Training: interkulturelle Selbsterfahrung, kulturelle Fremderfahrung, interkulturelle Interaktionserfahrung
Als ein besonderer Aspekt des Seminars werden auf das Thema bezogene Gender-Diversity-Zusammenhänge in den Mittelpunkt gestellt.
Englisch/FSZ: Englisch B2/C1. Interkulturalität und Sprachvertiefung. English: One Language, Many Voices - Exploring Culture and Diversity in Literature and Media
wöchentlich | Donnerstag | 08:45 - 12:00 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.311
In this seminar, we will explore aspects of language, culture, and diversity by examining authentic texts from various English-speaking countries. Since texts from "high" as well as "low" culture can be viewed as the personal voice of a culture and since language learning is a highly creative and personal process, students will have the opportunity to make their selections from an eclectic array of texts (e.g. short stories, plays, excerpts from novels, and television series) and will be expected to set their own linguistic and well as cultural learning objectives. Participation in discussions and in reflective activities is absolutely essential to enhance linguistic proficiency and critical thinking skills as well as to develop cultural sensitivity and a better understanding of not only different English-speaking cultures, but also one's own.
Englisch/FSZ: Englisch B2/C1. Sprachprojekt. Creative Writing in the Villa Villekulla
wöchentlich | Montag | 10:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.109
Welcome to the/Bienvenidos a la/Välkomna till Villa Villekulla – wo alle guten Dinge drei sind!
Dieses Projekt, ein gemeinsames literarisches Labor von Maryann Henck (Englisch), Carmen Suñén Bernal (Spanisch) und Dagmar Mißfeldt (Schwedisch), richtet sich an Studierende, die ihre Fähigkeiten zum kreativen Schreiben in einer dieser drei Fremdsprachen erproben möchten. Da kreatives Schreiben als eine Form des kontrollierten Chaos betrachtet werden kann, wird eine Vielfalt von Strategien zur Stimulierung der Kreativität und des Schreibflusses ausprobiert. Darüber hinaus werden diverse Ansätze zum literarischen Schreibprozess erforscht und aktiv in eigenen Textexperimenten umgesetzt. Beispiele aus den jeweiligen Literaturen werden als unterstützende Stimulanz angeboten. Im Laufe des Projektes treffen sich die Studierenden der drei Seminare dreimal im “Patio,” also Innenhof der “selbst gebauten” Villa Villekulla (zu deutsch: Villa Kunterbunt), um an Workshops teilzunehmen und ihre Kurzgeschichten bzw. Theaterszenen vorzutragen.
Englisch/FSZ: Englisch B1/B2. Interkulturalität und Sprachvertiefung. Crossing Cultural Borders
wöchentlich | Freitag | 10:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.310
Ph.D. Sabrina Völz
In this seminar, we will explore aspects of language, culture, and diversity by examining authentic texts. Literary and media texts can be viewed as the personal voice of a culture and language learning is a highly creative and personal process. Participation in discussions and in reflective activities is absolutely essential to enhance linguistic proficiency and critical thinking skills as well as to develop cultural sensitivity and a better understanding of not only different English-speaking cultures, but also one's own.
Englisch/FSZ: Englisch C1/C2. Sprachprojekt. Creative Writing
wöchentlich | Freitag | 12:15 - 15:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.109
Interested in awakening your creative spirit and discovering your potential for equally creative output? This seminar puts theory into practice by offering you a variety of exercises and opportunities to ignite ideas, experiment with literary styles and genres as well as give and receive constructive criticism in peer-editing sessions. We will start with poetry and essays, but then go on to short stories and - towards the end - attempt the first chapter(s) of a novel.
Englisch/FSZ: Englisch B2/C1. Interkulturalität und Sprachvertiefung. Discovering Canada: One Country, Two Languages, Two Cultures?
wöchentlich | Montag | 10:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.111
Due to its colonial past and its settlement history, Canada is officially a bilingual and bicultural country. As fascinating as the relationship between the English-speaking majority and the French-speaking minority may appear from the outside, it oftentimes creates quite challenging controversies. Many of the historical, political, and literary texts written, read, and studied in Canada over the past decades ask questions and challenge assumptions about the nature of the relationship between those two groups which inhabit the same country, but not necessarily the same patterns of thought, behavior, and political assumptions. In ligth of theses challenges, the seminar will not only explore the ways in which historians and writers describe Canada’s pursuit of a specifically “Canadian” identity, but will also discuss findings with its partner seminar, "Découvrir le Canada," taught by Christophe Hohwald.


