Leuphana Lehrerbildung
Gender-Diversity-Lehrveranstaltungen im WS 2011/12
Das Leuphana College bietet drei Bachelor-Studiengänge zur Lehrerbildung an, die sich ähnlich wie die Major in das Studienmodell einfügen
Diese Studiengänge sind in das College integriert, unterscheiden sich jedoch in ihrer Struktur und ihrer Ausrichtung von den zehn Major die im College studiert werden können. Zusammen mit den Studierenden der Major nehmen die angehenden Lehrerinnen und Lehrer teilweise an den Veranstaltungen im gemeinsamen ersten Semester, dem Leuphana Semester, und den Angeboten des Komplementärstudiums teil.
(post-)SURreal: die Kunst der anderen Realitäten
Einzeltermin | Sa, 05.11.2011, 10:15 bis Sa, 05.11.2011, 15:15 | C 11.308
Einzeltermin | Sa, 10.12.2011, 10:15 bis Sa, 10.12.2011, 15:15 | C 7.319
Einzeltermin | Sa, 07.01.2012, 10:15 bis Sa, 07.01.2012, 15:15 | C 7.319
Einzeltermin | Sa, 28.01.2012, 10:15 bis Sa, 28.01.2012, 15:15 | C 7.319
Als eine im Feld der Literatur wurzelnde Strömung wirkte der Surrealismus in den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts auf Objektkunst, Collage und Malerei, auf Fotografie, Film und Mode ein. Gleich mehrere Ausstellungen haben sich 2011, u. a. in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und Wien, mit den historischen und aktuellen Dimensionen des Surrealismus beschäftigt. Sie belegen, dass „Fantastic Art, Dada, Surrealism“, die in der gleichnamigen Schau 1936/37 im Museum of Modern Art erstmals einem breiten Publikum außerhalb Europas vorgestellt wurden, nichts von ihrer subversiven, Bild stiftenden Kraft eingebüßt haben.
Im Zentrum des Seminars steht eine Untersuchung der traumlogischen, rätselhaften, multimedialen und transformativen ästhetischen Energien des Surrealismus und dessen ProtagonistInnen sowie der Frage, welche Manifestationen die Dynamik des Surrealen in unserer post-surrealen Zeit findet. Wir befassen uns dabei mit den zentralen Schriften des Surrealismus und der Geschichte des Phänomens ebenso wie mit Themen und Ansätzen surrealistischer Kunst, die in gewandelter Form heute wieder akut sind. Die „anderen Realitäten“, die die historischen VertreterInnen des Surrealismus generiert und sichtbar gemacht haben, gewinnen im virtuellen Rauschen unserer komplexen Medienwirklichkeit an neuer Brisanz.
„Gender makes the difference II“ - Gewalt in Geschlechterverhältnissen
wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | R 114
Dipl.- Journalistin/ Politikwissenschaft Nina Krüger
Spätestens seit Aufkommen der zweiten Frauenbewegung gilt das Thema „Gewalt gegen Frauen“ nicht mehr als Tabu, sondern wird gemäß des Mottos „das Private ist politisch“ im Kontext von Menschenrechtsverletzung debattiert. Gewalt ist nicht geschlechtsneutral, sondern eng verwoben mit Bildern von Weiblichkeit und Männlichkeit, sie findet auf Basis kultureller und gesellschaftlicher Geschlechterverhältnisse statt und vollzieht sich in spezifischen Kontexten und sozialen Interaktionen. Interdisziplinäre und die Kategorie Geschlecht reflektierende Analysen sind erforderlich, um das komplexe Phänomen der „Gewalt im Geschlechterverhältnis“ verstehen und Perspektiven hinsichtlich von Prävention und Intervention entwickeln zu können. Die in den letzten Jahrzehnten in den Wissenschaften gewonnen Erkenntnisse zeichnen ein zunehmend ausdifferenziertes Bild und sind durch Vielschichtigkeit gekennzeichnet, die dazu beiträgt, dass klassische Opfer-Täter-Schemata der Geschlechter auch überwunden werden konnten. Männliche Verletzbarkeit und die Gewalt, die Männer nicht nur ausüben, sondern auch erfahren, wird heute ebenso thematisiert, wie Zusammenhänge von Generation und sozialer Lage.
Im Rahmen des Seminars werden strukturelle und individuelle Bedingungsfaktoren, gesundheitliche, psychosoziale und ökonomische Ursachen und Folgen der Gewalt ebenso behandelt, wie Wege aus der Gewalt aufgezeigt werden sollen.
Zeitungsleser-Weltentdecker
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | W HS 3
Einzeltermin | Di, 15.11.2011, 09:50 bis Di, 15.11.2011, 12:45 | extern | Ort: Landeszeitung
Einzeltermin | Mi, 11.01.2012, 15:30 bis Mi, 11.01.2012, 18:30 | W HS 2
Klaus Schröder
Achtung: Falls Sie beim Anmelden für DEU221/225 über mystudy auf technische Probleme stoßen (z.B. weil Sie bereits an anderes Seminar innerhalb des Komplementärstudiums belegt haben), melden Sie sich bitte direkt über E-Mail an: kschroed@leuphana.de
Projekt / Vorbereitung eines Projekts zur Lese- und Interessenförderung bei Schülerinnen und Schülern in Lüneburg und Umgebung über das regelmäßige Lesen von Tageszeitungen. Die Vorbereitung erfolgt in "Tandems" von Studierenden, die durch die Arbeit im Plenum angeleitet wird. Das Projekt wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Lüneburger Landeszeitung, Schulen der Umgebung sowie der Akademie für Leseförderung Hannover.
Für Studierende, die das Seminar im Komplementärstudium belegen, ist eine Begrenzung auf ein Semester (5 CP)(2 SWS) möglich.
Das Gesamtprojekt für das damit voll erfüllte Modul Deu 221 oder 225 erstreckt sich über zwei Semester: 5 CP für Studierende im Fach Deutsch. Es endet im Juni 2012, also zeitig vor Semesterschluss. Zur Projektdurchführung gehört im WS ein Nachmittagstermin zur gemeinsamen Fortbildung mit Lehrerinnen und Lehrern.
Im WS 11/12 (Teil I) werden die theoretischen Grundlagen und die Projektplanungen erarbeitet, die Kontakte zu Schulklassen hergestellt.
Inhalte: Geschichte und Rolle der Tageszeitung in der Mediengesellschaft, auch "Zeitung und Manipulation", Grundlagen von Projektarbeit. Lesesozialisation und – förderung auch unter der Berücksichtigung von Geschlechtsspezifika. Lesefreude für Mädchen UND Jungen. (Schwerpunkt PISA-Risikogruppe). Weitere Einzelheiten siehe Seminarplan.
Im SoSem 2012 (Teil II) wird das Projekt an Schulen praktisch durchgeführt über einen Zeitraum von 6 Wochen in direktem Anschluss an die Osterferien. Sie werden durch die Seminararbeit "gecoacht", begleitet. Die Projekte sind im Juni 2012 abgeschlossen.
Kinderarmut (k)ein Problem für die Schule?!
wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | R 114
Prof. Dr. Angelika Henschel
Im Vergleich über die Altersgruppen hinweg zeigt sich, dass Kinder und Jugendliche die höchsten Armutsrisiken aufweisen. Im Jahr 2007 verfügten ca. 2,4 Millionen Kinder und Jugendliche in 1,4 Millionen Haushalten in Deutschland über ein Einkommen, das unterhalb von 60 Prozent des gewichteten Medianeinkommens liegt“ (BMBFSFJ 2009a: 60). Laut dem Dritten Armuts- und Reichtumsbericht sind Kinder vor allem dann von einem Armutsrisiko betroffen, „wenn sie in Alleinerziehenden-Haushalten, in Haushalten mit geringer Erwerbsbeteiligung oder mit mehreren Kindern aufwachsen“ (Dtsch. Bundestag 2008: 81). (Kinder) Armut bedeutet jedoch mehr, als nur kein Geld zu haben, denn es beeinträchtigt die Entwicklung von Mädchen und Jungen, führt zu deren sozialer und Bildungsbenachteiligung und kann mit Existenzängsten, materieller Not sowie weiteren multifaktoriellen Belastungen (Gewalterfahrungen, Gesundheitsbeeinträchtigungen, etc.) korrespondieren. Angesichts dieser Tatsache ist auch die Schule gefordert, sich mit den spezifischen Lebens- und Problemlagen der von Armut betroffenen Mädchen und Jungen auseinanderzusetzen, wenn sie Chancenungleichheit, Bildungsbenachteiligung und in der Folge soziale Exklusion nicht befördern will.
Seminar zur Vorlesung "Forschungsmethoden für alle": Erhebungsmöglichkeiten der Organisationsanalyse (aus der Perspektive der BWL)
wöchentlich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 20.10.2011 - 01.12.2011 | C 5.325
Im Seminar werden die Inhalte der Ringvorlesung „Forschungsmethoden für alle“ vertieft.
Neben den vielen theoretischen Ansätzen zur Erklärung und Gestaltung von Organisationen gibt es auch eine Reihe von Methoden zur Erhebung organisatorischer Eigenschaften sowie zur Analyse dieser Strukturen und zur Entwicklung neuer Lösungen. Diese sollen im Überblick vorgestellt und dann ausgewählte Methoden auf konkrete Probleme und Strukturen angewendet werden.
Seminar zur Vorlesung "Forschungsmethoden für alle": Erhebungsmöglichkeiten der Organisationsanalyse (aus der Perspektive der BWL)
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 20.10.2011 - 01.12.2011 | C 5.310
Im Seminar werden die Inhalte der Ringvorlesung „Forschungsmethoden für alle“ vertieft.
Neben den vielen theoretischen Ansätzen zur Erklärung und Gestaltung von Organisationen gibt es auch eine Reihe von Methoden zur Erhebung organisatorischer Eigenschaften sowie zur Analyse dieser Strukturen und zur Entwicklung neuer Lösungen. Diese sollen im Überblick vorgestellt und dann ausgewählte Methoden auf konkrete Probleme und Strukturen angewendet werden.
Nachhaltigkeit und Geschlechterverhältnisse
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 16.207
Das Seminar ist im ersten Teil als Literaturseminar konzipiert: Gelesen und diskutiert werden einschlägige Texte zum Themenfeld Nachhaltigkeit aus der Perspektive der Geschlechterforschung. Im Zentrum der Literaturarbeit stehen genderorientierte Wissenschaftstheorie und -kritik, Konzepte der Nachhaltigkeitsforschung und der angewandten Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird gefragt, wie Genderaspekte in die wichtigsten Forschungs- und Handlungsfelder der Nachhaltigkeitswissenschaften eingehen und welche Anforderungen für Forschung und Praxis daraus resultieren. Die Seminararbeit konzentriert sich in diesem Teil auf die Bereiche Wirtschaften und Arbeiten, Naturschutz, Stadt- und Regionalentwicklung sowie Zeitverwendung und Mobilität. Die Themenfelder werden durch Genderexpertinnen aus den jeweiligen Forschungsfeldern (Gastdozent/innen) eingeführt.
Look who's talking how: Ein Lehrforschungsprojekt zu Sprache und Gerechtigkeit
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 17.10.2011 - 23.01.2012 | C 12.6 | Tutorium (Daniela Gebhardt)
Einzeltermin | Mo, 17.10.2011, 16:15 bis Mo, 17.10.2011, 17:45 | C 11.320
Einzeltermin | Sa, 22.10.2011, 09:00 bis Sa, 22.10.2011, 18:00 | C 12.9 | Zwei Räume , da Seminar sich teilt
Einzeltermin | Sa, 22.10.2011, 09:00 bis Sa, 22.10.2011, 18:00 | C 12.1
Einzeltermin | Mo, 05.12.2011, 16:15 bis Mo, 05.12.2011, 17:45 | C 11.320
Einzeltermin | Mo, 19.12.2011, 16:15 bis Mo, 19.12.2011, 17:45 | C 11.320
Einzeltermin | Sa, 14.01.2012, 09:00 bis Sa, 14.01.2012, 18:00 | C 1.8
Einzeltermin | Sa, 14.01.2012, 09:00 bis Sa, 14.01.2012, 18:00 | C 1.5 | Zwei Räume, da Seminar sich teilt
Einzeltermin | Mo, 16.01.2012, 16:15 bis Mo, 16.01.2012, 17:45 | C 11.320
Einzeltermin | Mo, 23.01.2012, 16:15 bis Mo, 23.01.2012, 17:45 | C 11.320
Dipl.-Päd. Julia Weitzel
Die Herstellung von Gerechtigkeit zwischen den heute Lebenden und zwischen heutigen und zukünftigen Generationen ist ein zentrales Anliegen nachhaltiger Entwicklung. Handlungsbedarfe bestehen dabei insbesondere bei der Herstellung einer geschlechtergerechten Gesellschaft, die allen Menschen Möglichkeiten zur Entfaltung ihrer Fähigkeiten bietet. Wie aber kann eine verantwortungsvolle Gestaltung der Geschlechterverhältnisse gelingen? Welche Beiträge können Hochschulen dazu leisten?
Das Projektseminar geht diesen Fragen am Beispiel der Sprache nach. Ausgangspunkt dabei sind Erkenntnisse, dass sich über Sprache nicht nur ausdrückt, wie wir die Welt wahrnehmen, sondern diese Wahrnehmung maßgeblich durch Sprache geprägt und präformiert wird. Vor diesem Hintergrund richtet sich die Arbeit im Seminar darauf, kommunikative und sprachliche Praktiken in hochschulischen Lehr-Lern-Prozessen daraufhin zu untersuchen, wie sie Geschlechterverhältnisse (re-)produzieren und Studierenden Möglichkeiten zur Entwicklung individueller Fähigkeiten bieten.
Das Seminar ist als Lehrforschungsprojekt konzipiert. Im Zentrum steht die eigenständige Bearbeitung einer Forschungsfrage zu Genderaspekten in Sprachpraktiken, die in der Auftaktveranstaltung gemeinsam erarbeitet und konkretisiert wird. Im Rahmen der selbstgesteuerten Arbeitsphase werden Studierende zu Forschenden, die Lehr-Lern-Prozesse aus ihrem Studienalltag untersuchen. Dabei lernen sie qualitative und quantitative Forschungsansätze kennen. Die Bearbeitung der Lehrforschungsprojekte wird durch ein interdisziplinär und geschlechterparitätisch zusammengesetztes Lehrenden-Team begleitet.
Aus den Ergebnissen der Projektarbeiten werden Ansatzpunkte gewonnen, wie Hochschulen
zu einer geschlechtergerechten nachhaltigen Entwicklung beitragen können. Diese werden auf der Leuphana-Konferenz in innovativen Präsentationsformaten vorgestellt.
Die große Unbenannte: Die Vulva in Geschichte, Kunst und Medien.
Einzeltermin | Mi, 16.11.2011, 10:00 bis Mi, 16.11.2011, 16:00 | C 11.320
Einzeltermin | Sa, 26.11.2011, 10:00 bis Sa, 26.11.2011, 18:00 | C 11.320
Einzeltermin | So, 27.11.2011, 10:00 bis So, 27.11.2011, 18:00 | C 11.320
Einzeltermin | Mo, 28.11.2011, 16:00 bis Mo, 28.11.2011, 18:00 | C 11.320
Warum eine Kulturgeschichte des weiblichen Genitals? Könnte man dann nicht genauso gut eine Kulturgeschichte des Arms oder des Knies anbieten? Nun mag zwar jeder sein eigenes Konzept von Armen und Knien haben, allerdings würde kaum jemand leugnen, dass es diese Körperteile gibt. In unserer Kultur wachsen Kinder jedoch in dem Glauben auf, dass Jungen ein „hervorra- gendes Symbol“ (Freud), also einen Penis, haben, während das Genitale von Mädchen „nur eine Abwesenheit liefert“ (Lacan). Tatsächlich war das weibliche Genital lange der Marker für die Ge- schlechterdifferenz: das Fehlen eines Phallus, die Negativfolie zu dem einen und einzigen Ge- schlecht, die Frau als Kastrierte. Das war nicht immer so. In den meisten Mythologien gibt es Geschichten, in denen die Menschheit durch die Präsentation der Vulva gerettet wird. Frauen konnten, indem sie ihre Röcke hoben, Tote erwecken und sogar den Teufel besiegen. Das weibliche Genital wurde nicht etwa übersehen, sondern mit gewaltiger Anstrengung zuerst dämonisiert und daraufhin verleugnet - bis zu der irrigen und irren Auffassung, die Vulva sei nicht der Rede wert. Wo es eine Geschichte von Verdrängung gibt, gibt es immer eine Geschichte von Wider- stand.
Forschungstheater Szenisches Forschen nach den Verfahren des Theaters der Unterdrückten
Einzeltermin | Fr, 04.11.2011, 14:00 bis Fr, 04.11.2011, 18:00 | C 14.6
Einzeltermin | Fr, 04.11.2011, 14:00 bis Fr, 04.11.2011, 18:00 | C 14.27
Einzeltermin | Sa, 05.11.2011, 10:00 bis Sa, 05.11.2011, 18:00 | C 14.6
Einzeltermin | Sa, 05.11.2011, 10:00 bis Sa, 05.11.2011, 18:00 | C 14.27
Einzeltermin | So, 06.11.2011, 10:00 bis So, 06.11.2011, 18:00 | C 14.27
Einzeltermin | So, 06.11.2011, 10:00 bis So, 06.11.2011, 18:00 | C 14.6
Einzeltermin | Fr, 18.11.2011, 14:00 bis Fr, 18.11.2011, 18:00 | C 14.27
Einzeltermin | Fr, 18.11.2011, 14:00 bis Fr, 18.11.2011, 18:00 | C 14.6
Einzeltermin | Sa, 19.11.2011, 10:00 bis Sa, 19.11.2011, 18:00 | C 14.6
Einzeltermin | Sa, 19.11.2011, 10:00 bis Sa, 19.11.2011, 18:00 | C 14.27
Einzeltermin | So, 20.11.2011, 10:00 bis So, 20.11.2011, 18:00 | C 14.6
Einzeltermin | So, 20.11.2011, 10:00 bis So, 20.11.2011, 18:00 | C 14.27
Gewalt, Verfolgung und Machtmissbrauch waren Anlass für die Entstehung Augusto Boals Theater der Unterdrückten in den 1960er Jahren. Auch heute und in nationalen wie internationalen Zusammenhängen bestehen Konstellationen des Machtmissbrauchs in alltäglichen, familiären, institutionellen Bereichen. Phänomene und Handlungsskripte wie Mobbing und Bossing sind verbreitet. Zivilcouragiertes Handeln stellt eine gesellschaftliches Desiderat dar, insbesondere im Kontext nachhaltiger Entwicklung und Diversity.
Das Theaterforschungsseminar geht diesen Handlungsbedarfen durch die Praxis mit den Verfahren und Techniken des Theaters der Unterdrückten nach. Die Theaterverfahren sind als „tool for social change“ (UNESCO) ausdrücklich dem Empowerment und der Emanzipation verpflichtet und daher für die angestrebte Bearbeitung geeignet.
Im Zentrum des Seminars steht das handlungsorientierte Kennenlernen, Verstehen und Gestalten der Verfahren des TDUs, also das Statuen-, Forum-, Zeitungstheater und das Unsichtbare Theater. Die Studierenden sind eingeladen ihre Themen, Anliegen und Fragestellungen zu Unterdrückung, Macht und Machtmissbrauch in die Theaterpraxis einzubringen. Als Experimentalanordnung und Feldforschung ist eine unsichtbare Theateraktion im öffentlichen Raum der Lüneburger Innenstadt geplant.
Das Seminar ist offen, teilnehmendenzentriert und handlungsorientiert strukturiert. Neben fachlichen Inputs, praktischen Übungen sowie Textarbeit und Diskussionen im Plenum finden Arbeitsphasen in Kleingruppen statt. Ein Aufwärmprogramm ist fester Bestandteil des Seminars. Die Ergebnisse der Kleingruppenarbeit werden auf einer (teil-)öffentlichen Abschlusspräsentation vorgestellt.
The Theatre of the Oppressed was developed during the Brazilian dictatorship of the 1960s as a response to political oppression. It has been refined in Europe and is practiced until today, for instance in universities, political education and in pupil parliaments.
We get to know the classic forms of the Theatre of the Oppressed: statue theatre, forum theatre, newspaper theatre and invisible theatre. We are looking for social and political problems as well as problems of everyday life that may be a base for our practical theatre work. A warming up is an inherent part of the seminar, we will mainly use games and warm up-practices developed by Boal himself.
Kompetenzen, Kompetenzprofile und Karrieren
Einzeltermin | Fr, 21.10.2011, 14:15 bis Fr, 21.10.2011, 15:45 | C 6.317
Einzeltermin | Fr, 04.11.2011, 14:15 bis Fr, 04.11.2011, 17:45 | C 6.317
Einzeltermin | Fr, 25.11.2011, 14:15 bis Fr, 25.11.2011, 17:45 | C 6.317
Einzeltermin | Fr, 13.01.2012, 14:15 bis Fr, 13.01.2012, 19:45 | C 12.112
Einzeltermin | Fr, 13.01.2012, 14:15 bis Fr, 13.01.2012, 19:45 | C 12.15
Einzeltermin | Fr, 13.01.2012, 14:15 bis Fr, 13.01.2012, 19:45 | C 12.101 a
Einzeltermin | Fr, 20.01.2012, 14:15 bis Fr, 20.01.2012, 19:45 | C 12.111
Einzeltermin | Fr, 20.01.2012, 14:15 bis Fr, 20.01.2012, 19:45 | C 12.101 a
Einzeltermin | Fr, 20.01.2012, 14:15 bis Fr, 20.01.2012, 19:45 | C 12.112
Einzeltermin | Fr, 27.01.2012, 14:15 bis Fr, 27.01.2012, 19:45 | C 6.317
Dr. phil. Anja Thiem
In dieser Veranstaltung werden sich die Studierenden im Plenum und in Peergruppen mit dem Themenkomplex „Kompetenzen und Anforderungsprofile in ausgewählten beruflichen Feldern“ auseinandersetzen. Dazu gehören die eigenen bereits erworbenen Kompetenzen gleichmaßen wie die noch zu erwerbenenden Kompetenzen für spezifische beruflichen Kontexte. Damit können Studium und Weiterbildung bewusst entsprechend geplant werden.
Die Studierenden erarbeiten ihre eigenen Kompetenzprofile. Zur Reflexion werden Referenten/innen aus verschiedenen beruflichen Feldern eingeladen, die Einblicke in berufliche Kontexte und Berufsbiografien ermöglichen. Für diese Berufsfelder werden Kompetenz-Anforderungsprofile erarbeitet sowie mögliche Kompetenzentwicklungsperspektiven erörtert.
"China auf der Überholspur" - interkulturelle Kompetenz in internationalen Projekten am Beispiel der Politik, Wirtschaft, Kultur und Geschichte Chinas
14-täglich | Montag | 10:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | R 102
Einzeltermin | Sa, 29.10.2011, 10:15 bis Sa, 29.10.2011, 16:00 | R 102
Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Horst Kowalewski
Unsere Lebenswelt ist ein Ort interkultureller / multikultureller Erfahrung. Angesichts der Internationalisierung, die sich auf alle gesellschaftlichen Bereiche - Kultur, Wirtschaft, Handel, Wissenschaft, Schule/Studium, privater Bereich etc. - auswirkt, ist interkulturelle Bildung für alle Studierenden eine notwendige Qualifikation. Interkulturelle Bildung stärkt die Fähigkeit zur Wahrnehmung der eigenen kulturell geprägten Perspektive und zum Perspektivwechsel.
Ziel des Seminars ist, durch besondere Einblicke in die Kultur Chinas an exemplarischen Themen Sensibilität für interkulturelle Aspekte zu entwickeln. Zu den einzelnen inhaltlichen Schwerpunkten werden externe Referenten und Referentinnen aus den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft eingeladen, die die Themen aus ihrem je eigenen Blickwinkel mit unterschiedlichen Medien mit den Studierenden erarbeiten - ein interdisziplinärer Ansatz.
Besondere Schwerpunkte:
• Geschichte und Geografie
• Ökonomie und Politik
• Philosophie, Gesellschaft und Kultur
• Sprache und Schriftzeichen - eine praktische Einführung in chinesische Schrift- und Sprachkultur
• Chinesische Kalligrafie/Tuschmalerei, praktische Einführung und kulturgeschichtliche Aspekte
• Qi Gong und die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) - Bewegungsmeditation, Medizin und Lebenspflege - eine Einführung in Theorie und Praxis
• Interkulturelles Training: interkulturelle Selbsterfahrung, kulturelle Fremderfahrung, interkulturelle Interaktionserfahrung
Als ein besonderer Aspekt des Seminars werden auf das Thema bezogene Gender-Diversity-Zusammenhänge in den Mittelpunkt gestellt.
Gender Studies als Bezugsdisziplin der Sozialpädagogik
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | R 16
Weiblichkeitsbilder - Männlichkeitsbilder. Das Problem der Gleichstellung der Geschlechter
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 1.209
Die unterschiedlichen Bilder, die eine Gesellschaft von Männern und Frauen erzeugt und dann z.B. über Werbung und andere Medien weitergibt, werden häufig unbewusst aufgenommen und wenig reflektiert. Dies ist aber gerade im Hinblick auf Bildungssituationen besonders wichtig, da mit den Vorgaben der Gesellschaft auch Handlungsmöglichkeiten für die Individuen entweder eröffnet oder blockiert werden. Für angehende Lehrer_innen ist es von besonderem Interesse, sich auch mit Fragen z.B. von Koedukation und Bildungschancen von Mädchen und Jungen, die z.T. auch auf diesen kulturspezifischen Rollenzuschreibungen basieren, auseinanderzusetzen und im Abgleich mit den eigenen Vorstellungen zu reflektieren.
Hysterische Frauen, nervöse Männer? Zur Konstruktion des Zusammenhangs von Krankheit und Geschlecht in der Geschichte der Psychiatrie
Einzeltermin | Sa, 22.10.2011, 10:15 bis Sa, 22.10.2011, 11:45 | C 5.310 | Vorbesprechung
Einzeltermin | Sa, 12.11.2011, 10:15 bis Sa, 12.11.2011, 18:45 | C 5.311 | Block
Einzeltermin | So, 13.11.2011, 10:15 bis So, 13.11.2011, 18:45 | C 5.311 | Block
Einzeltermin | Sa, 14.01.2012, 10:15 bis Sa, 14.01.2012, 18:45 | C 5.311 | Block
„Hysterical women, nervous men? On the construction of relations between disease and gender/sex
in history of psychiatry“
Das Modulthema „Gesundheit und Krankheit“ wird in diesem Seminar anhand der ärztlich-psychiatrischen Konstruktion des Zusammenhangs von psychischer Krankheit und Geschlecht in der Geschichte der Psychiatrie behandelt. Im Fokus steht die Frage, welche geschlechtsspezifischen Auffassungen seelischer Krankheit in der theoretischen und praktischen Psychiatrie formuliert wurden und wie sich diese in Behandlungsmethoden und im weiteren Umgang mit den PatientInnen niederschlugen.
Um 1900 schrieb der Philosoph und Psychiater Otto Weininger: „Lust steht bei der Frau, wo beim Manne Wert steht, Geschlechtstrieb, wo der Mann liebt, Trieb, wo dem Mann Willen gegeben ist.“ Aus dieser angeblichen Konstitution folgerte er, dass jede Frau potenziell hysterisch sei. Dieses Deutungsmuster, aus der biologischen Beschaffenheit „der Frau“ eine besondere Disposition zu psychischer Krankheit abzuleiten, zieht sich durch 200 Jahre Psychiatriegeschichte und hatte Auswirkungen auf den Umgang mit den solcherart als hysterisch charakterisierten Frauen. Männer wurden hingegen im 19. Jahrhundert meist mit dem – positiv konnotierten – Begriff der Nervenschwäche belegt.
Das ärztliche Verständnis seelischer Krankheit war demnach in der Geschichte der Psychiatrie in hohem Maße von zeitgenössischen – innermedizinischen und gesamtgesellschaftlichen – Auffassungen zum Geschlecht eines Menschen geleitet. Dieser Konstruktion von Zusammenhängen zwischen (biologischem und gesellschaftlich-kulturellem) Geschlecht und psychischer Krankheit im 19. und 20. Jahrhundert geht das Seminar am Beispiel der Krankheiten Hysterie und Neurasthenie nach. Neben den theoretischen Krankheitsauffassungen werden die praktischen ärztlichen Auffassungen über Hysterie und Neurasthenie und damit geschlechtsspezifische Behandlungsmethoden thematisiert. – Die genannten Themen werden anhand aktueller Texte, zeitgenössischer Zeitschriftenartikel und anhand psychiatrischer Krankenakten erarbeitet.
Pädagogische Liebe: Zur Theoriegeschichte eines Topos
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 1.312
'Erziehung' ist immer eine Form von 'Beziehung'. Diese besondere Art der Beziehung ist immer von spezifischen Aspekten der Nähe, der Vertrautheit, des Aufbaus von Bindungen, etc. gekennzeichnet. Zugleich aber kann diese besondere Art von Nähe jederzeit ihr Janus-Gesicht enthüllen. Der Skandal um die Odenwaldschule ist nur das letzte und massenmedial wirksamste Beispiel einer nicht abreißen wollenden Kette von Fällen von körperlicher und seelischer Gewalt, von emotionaler Unterdrückung, von sexualisiertem und sexuellem Missbrauch. Es muss also etwas sein, was zugleich nicht sein darf und nicht sein kann.
Die systematische Pädagogik spricht vom Themenkomplex der 'pädagogischen Liebe'. Solche gelingende 'Liebe' kann Mittel wie Ziel von Pädagogik sein. Sie kann als theoretisches (ideengeschichtlich zu betrachtendes) Konzept in unterschiedlichsten Formen und als (sozial- und kulturgeschichtlich zu betrachtende) Praxis in unterschiedlichsten Gestalten auftreten. Es gilt: Ohne Liebe ist alles Erzieherische nichts - aber es gilt auch: Liebe ist alles, nur nichts Erzieherisches. Diesem Paradox soll im Kurs systematisch und historisch nachgegangen werden.
Wie gehen Männer mit Gesundheit und Krankheit im Alltag um? Zum Zusammenhang zwischen der Gesundheit von Männern und tradierten Normen von Männlichkeit
Einzeltermin | Sa, 22.10.2011, 10:15 bis Sa, 22.10.2011, 13:45 | C 6.317 | Block
Einzeltermin | Sa, 05.11.2011, 10:15 bis Sa, 05.11.2011, 13:45 | C 6.317 | Block
Einzeltermin | Sa, 03.12.2011, 10:15 bis Sa, 03.12.2011, 13:45 | C 6.317 | Block
Einzeltermin | Mo, 05.12.2011, 08:15 bis Mo, 05.12.2011, 09:45 | C 6.317 | Block
Einzeltermin | Sa, 17.12.2011, 10:15 bis Sa, 17.12.2011, 13:45 | C 6.317 | Block
Einzeltermin | Sa, 07.01.2012, 10:15 bis Sa, 07.01.2012, 13:45 | C 6.317 | Block
Einzeltermin | Mo, 09.01.2012, 08:15 bis Mo, 09.01.2012, 09:45 | C 6.317 | Block
Einzeltermin | Sa, 28.01.2012, 10:15 bis Sa, 28.01.2012, 13:45 | C 6.317 | Block
WIE GEHEN MÄNNER MIT GESUNDHEIT UND KRANKHEIT IM ALLTAG UM? ZUM ZUSAMMENHANG ZWISCHEN DER GESUNDHEIT VON MÄNNERN UND TRADIERTEN NORMEN VON MÄNNLICHKEIT.
HOW DO MEN DEAL WITH HEALTH AND ILLNESS IN EVERYDAY LIFE? ON THE INTERCONNECTIONS BETWEEN MEN’S HEALTH AND TRADITIONAL NORMS OF MASCULINITY?
Gender Health: Men`s Health ist heute mehr und mehr ein gesellschaftlich-relevantes Thema. In den vergangenen Jahren beschäftigten sich zunehmend Autoren und Autorinnen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen mit Männern und dem Thema Gesundheit. Allgemeine verfügbare epidemiologische Daten zur Gesundheit und Krankheit von Männern weisen auf eine gesundheitliche Gefährdung von Männern hin, ohne deren Ursachen abschliessend klären zu können. In dem Seminar soll das Thema Gender Health: Men`s Health aus Blickwinkeln verschiedener Disziplinen (Gender Studies, Pflegewissenschaft und Public Health) beleuchtet und Daten kritisch reflektiert werden, um über einen konstruktiven Austausch den eigenen Blickwinkel zu erweitern. Exemplarisch sollen an zwei Themen im Themenfeld „Krankheit und Gesundheit“ geschlechterstereotypische Sichtweisen vertieft behandelt werden: Psychische Gesundheit bei Männern mit dem Schwerpunkt Depression und Suizide sowie die Orientierung von Männern an traditierten Normen von Männlichkeit beim Themenkomplex Gesundheit, Fitness und Körper.
Englisch/FSZ: Englisch B2/C1. Sprachprojekt. Creative Writing in the Villa Villekulla
wöchentlich | Montag | 10:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.109
Welcome to the/Bienvenidos a la/Välkomna till Villa Villekulla – wo alle guten Dinge drei sind!
Dieses Projekt, ein gemeinsames literarisches Labor von Maryann Henck (Englisch), Carmen Suñén Bernal (Spanisch) und Dagmar Mißfeldt (Schwedisch), richtet sich an Studierende, die ihre Fähigkeiten zum kreativen Schreiben in einer dieser drei Fremdsprachen erproben möchten. Da kreatives Schreiben als eine Form des kontrollierten Chaos betrachtet werden kann, wird eine Vielfalt von Strategien zur Stimulierung der Kreativität und des Schreibflusses ausprobiert. Darüber hinaus werden diverse Ansätze zum literarischen Schreibprozess erforscht und aktiv in eigenen Textexperimenten umgesetzt. Beispiele aus den jeweiligen Literaturen werden als unterstützende Stimulanz angeboten. Im Laufe des Projektes treffen sich die Studierenden der drei Seminare dreimal im “Patio,” also Innenhof der “selbst gebauten” Villa Villekulla (zu deutsch: Villa Kunterbunt), um an Workshops teilzunehmen und ihre Kurzgeschichten bzw. Theaterszenen vorzutragen.
Englisch/FSZ: Englisch B2/C1. Interkulturalität und Sprachvertiefung. English: One Language, Many Voices - Exploring Culture and Diversity in Literature and Media
wöchentlich | Donnerstag | 08:45 - 12:00 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.311
In this seminar, we will explore aspects of language, culture, and diversity by examining authentic texts from various English-speaking countries. Since texts from "high" as well as "low" culture can be viewed as the personal voice of a culture and since language learning is a highly creative and personal process, students will have the opportunity to make their selections from an eclectic array of texts (e.g. short stories, plays, excerpts from novels, and television series) and will be expected to set their own linguistic and well as cultural learning objectives. Participation in discussions and in reflective activities is absolutely essential to enhance linguistic proficiency and critical thinking skills as well as to develop cultural sensitivity and a better understanding of not only different English-speaking cultures, but also one's own.
Englisch/FSZ: Englisch B1/B2. Interkulturalität und Sprachvertiefung. Crossing Cultural Borders
wöchentlich | Freitag | 10:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.310
Ph.D. Sabrina Völz
In this seminar, we will explore aspects of language, culture, and diversity by examining authentic texts. Literary and media texts can be viewed as the personal voice of a culture and language learning is a highly creative and personal process. Participation in discussions and in reflective activities is absolutely essential to enhance linguistic proficiency and critical thinking skills as well as to develop cultural sensitivity and a better understanding of not only different English-speaking cultures, but also one's own.
African American Identity and Culture
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 12.111
Ever wonder exactly what it means to get beyond a superficial understanding of culture, to get beneath the surface of the iceberg? To understand the importance of history for the development of identity? In this seminar, students will learn about what scholars refer to as deep culture, about the formation of a unique and rich culture which crossed borders beyond the United States. Seminar topics will include important aspects of African-American history, identity, and culture (Black English, slavery, Civil Rights Movement, African-American music, etc.). We will also discuss monumental texts by Nobel Prize winning authors. One such text, considered one of the most important American novels of the 20th century, Beloved, by Toni Morrison will be analyzed in detail. This beautifully written and lyrical novel, which is loosely based on historical events, deals with the aftermath of slavery, a harrowing secret, a ghost of a murdered child, memory, and love. Moreover, after a brief introduction to segregation in the South and important historical events during the 1950s and 1960s, Dr. Martin Luther King, Jr.'s speech "I Have a Dream", his mastery of rhetorical features, and his concept of non-violent protest will be handled and contrasted with those of Malcolm X. Finally, the course will look at the legacy of the Civil Rights Movement, including the election of Barack Obama and the building of a holiday and national monument in memory of King.
Ethnic Minorities in English-Speaking Cultures
wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.124
In this seminar, we will define key terms in ethnic studies and look at the cultural/political significance of naming. We will examine how the Aboriginal film "Samson & Deliah" depicts this indigenous Australian group and how images and codes in film convey powerful meaning. Moreover, we will address the topic of culture's price tag and aspects of Aboriginal culture. The second group of focus will be African Americans. After briefly looking at the history and cultural meaning of slavery for African Americans as well as memory studies, we will discuss Toni Morrison's novel "Beloved." The additional topics of the seminar will be chosen by the seminar participants.
Advanced Written Communication
wöchentlich | Freitag | 08:15 - 09:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.109
Einzeltermin | Fr, 10.02.2012, 08:15 bis Fr, 10.02.2012, 09:45 | C 5.19 | Klausur
Einzeltermin | Fr, 30.03.2012, 08:15 bis Fr, 30.03.2012, 09:45 | C 5.109 | Wiederholungsklausur
In this course, we will discuss various types of written communication (narrative, description, argument, expansion activities, etc.). In addition, the stylistic devices used in these texts will be analyzed and practiced in detail to increase the students’ linguistic competence and feeling for nuances of style.
Englisch/FSZ: Englisch C1/C2. Sprachprojekt. Creative Writing
wöchentlich | Freitag | 12:15 - 15:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.109
Interested in awakening your creative spirit and discovering your potential for equally creative output? This seminar puts theory into practice by offering you a variety of exercises and opportunities to ignite ideas, experiment with literary styles and genres as well as give and receive constructive criticism in peer-editing sessions. We will start with poetry and essays, but then go on to short stories and - towards the end - attempt the first chapter(s) of a novel.
Englisch/FSZ: Englisch B2/C1. Interkulturalität und Sprachvertiefung. Discovering Canada: One Country, Two Languages, Two Cultures?
wöchentlich | Montag | 10:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.111
Due to its colonial past and its settlement history, Canada is officially a bilingual and bicultural country. As fascinating as the relationship between the English-speaking majority and the French-speaking minority may appear from the outside, it oftentimes creates quite challenging controversies. Many of the historical, political, and literary texts written, read, and studied in Canada over the past decades ask questions and challenge assumptions about the nature of the relationship between those two groups which inhabit the same country, but not necessarily the same patterns of thought, behavior, and political assumptions. In ligth of theses challenges, the seminar will not only explore the ways in which historians and writers describe Canada’s pursuit of a specifically “Canadian” identity, but will also discuss findings with its partner seminar, "Découvrir le Canada," taught by Christophe Hohwald.
Introducing Canada
wöchentlich | Mittwoch | 08:15 - 09:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 3.121
Canada is a strange country: Despite its size as the world’s second largest country, it does not seem to be a major player in world politics nor to have the socio-cultural influence its smaller neighbor to the south – the United States – exerts. In order to find reasons for this apparent lack of charisma and influence, the seminar will take a closer look at some of the main motifs in Canadian culture, literature, and life. By analyzing, for instance, the disastrous Franklin expedition of the mid-nineteenth century, the endeavors of “Grey Owl,” a Native Canadian born as the Englishman Archie Belanie, and stories about men and women trapped in the wilderness, the seminar will discuss what happens when the mystique of a wild and/or northern environment – in both its negative and positive implications – influences a country’s imagination.
Maple Leaf & Stars and Stripes: Exploring Canada and the United States
wöchentlich | Donnerstag | 18:15 - 19:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.310
This interdisciplinary seminar will offer a variety of historical, political, ethnographic as well as literary perspectives on contemporary events and topics from the neighbouring North American countries that meet at the 49th parallel: Canada and the United States. Furthermore, this seminar is linked to the lecture series, "Maple Leaf & Stars and Stripes," in which scholars from North America as well as Germany will take a critical look at a variety of issues such as women’s empowerment and leadership in the US, slavery in Canada and the US, and multi-ethnic literature.
Interkulturalität und Pädagogik
wöchentlich | Freitag | 12:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 1.209
Es handelt sich um ein Einführungsseminar in das breite und von Kontroversen durchzogene Feld der Interkulturellen Pädagogik. Zentrale Begriffe wie Multi- oder Transkulturalität, Heterogenität und Vielfalt, Migration, Anerkennung und Diskriminierung werden in theoretischen, programmatischen und empirischen Zusammenhängen erarbeitet. Dabei werden auch konkrete praktische Fragen wie Sprachförderung oder Islamunterricht zur Sprache kommen.
Was erzählen uns Bilder? Grundlagen der christlichen Ikonographie
wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 12.10
Mit Bildern, Fresken und Skulpturen wurden seit jeher Botschaften an den Betrachter vermittelt. Die Aussagen und die Vermittlung des abendländischen Glaubens spielt dabei seit Jahrhunderten eine große Rolle. Das Christentum ist auch heute noch vielfach die Basis einer Bildaussage.
Welche Themen die Menschen in welchen verschiedenen Epochen bewegt haben und welche Thematik bevorzugt wurde, soll in dem Seminar vor Originalen erarbeitet werden. Dabei soll auch untersucht werden, ob und welche soziologischen, religiösen und historischen Ereignisse eine Bilddarstellung und ihre Botschaft beeinflussen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der christlichen/abendländischen Ikonografie.
Es soll auch diskutiert werden, inwieweit uns Darstellungen aus früheren Jahrhunderten uns heute noch ansprechen, ob die Bildaussagen für uns noch relevant sein können.
Interkulturalität oder Diversity? Der Umgang mit dem „Anderen“ und seine (sozial-) pädagogische Relevanz.
wöchentlich | Dienstag | 08:15 - 09:45 | 17.10.2011 - 17.01.2012 | R 16
Einzeltermin | Di, 24.01.2012, 08:15 bis Di, 24.01.2012, 09:45 | R 114
Einzeltermin | Di, 24.01.2012, 08:15 bis Di, 24.01.2012, 09:45 | R 115
Einzeltermin | Di, 31.01.2012, 08:15 bis Di, 31.01.2012, 09:45 | R 16
In professionellen (sozial-) pädagogischen Arbeitsfeldern, in den verschiedensten theoretischen und fachwissenschaftlichen Debatten und Diskussionen begegnet uns in den letzten Jahren zunehmend eine Begriffs- und Konzeptvielfalt, welche auf verschiedene Aspekte des Begriffes (des Phänomens) Interkulturalität verweisen.
Wir sprechen von Interkultureller Kommunikation, (Inter-) kultureller Sensibilisierung, Interkulturellem Lernen, schlussendlich und immer wieder von Interkultureller Kompetenz.
Interkulturelle Kompetenz gilt als Schlüsselqualifikation und damit als Zielformulierung Interkultureller Trainings oder Interkultureller Lerneinheiten für verschiedene AdressatInnen (Schüler, Studierende, zukünftige professionelle Mitarbeiter in pädagogischen Kontexten, in Vorbereitung für Auslandsaufenthalte etc.).
Neben der Notwendigkeit kultureller Sensibilisierung, wird andererseits aber auch auf die Gefahr eines zu stark kulturalistischen Blickwinkels hingewiesen. Dieser könne bestehende oder erlernte Stereotypisierungen verstärken und dazu führen, dass personelle Eigenschaften auf die „bloße“ Herkunft eines Menschen oder einer Gruppe reduziert würden.
Um die Verschiedenheit und Vielfältigkeit menschlicher Lebens- und Ausdrucksformen zu betonen, entwickelten sich in den letzten Jahren verstärkt theoretische fundierte und anwendungsbezogene Konzepte unter dem Stichwort Diversity.
Die grundlegenden Frage unseres Seminars sind: Wie können wir „den Anderen“, „Andersheit“, etwas uns „Fremdes“ verstehen? Wie lassen sich die verschiedenen individuellen und kollektiven Reaktions- und Umgangsformen diesbezüglich erklären? Welche Aufgaben und Herausforderungen ergeben sich in diesem Zusammenhang die (Sozial-) Pädagogik?
Im Seminar beschäftigen wir uns grundlegend mit dem Begriff Kultur und den verschiedenen Ausprägungen und Meinung zur Interkulturalitätsdebatte.
Anhand von Fragen und gezielten (gemeinsam erarbeiteten Schwerpunktsetzungen) beschäftigen wir uns u.a. mit Sprache, Kommunikation, kultureller und individueller Vielfalt. Wir betrachten insbesondere verschiedene pädagogische Konzepte zum Umgang mit Heterogenität und arbeiten kritisch mit Beispielen von Lern- und Trainingseinheiten, die in der (sozial-) pädagogischen Praxis Anwendung finden (Interkulturelle Pädagogik/ Soziale Arbeit, Inklusive Pädagogik, Pädagogik der Vielfalt etc.).


