Leuphana Master
Gender-Diversity-Lehrveranstaltungen im WS 2011/12
Masterstudiengänge an der Leuphana Universität Lüneburg
- Master of Arts & Sciences: Public Economics, Law and Politics (M.A.)
- Master of Arts & Sciences: Sustainability Sciences (M.Sc)
- Master of Educational Sciences (M.A.)
- Master of Management & Entrepreneurship (M.A./M.Sc./LL.M.)
- Master of Social Management (M.S.M.)
Männer, Frauen und Beruf. Professionalisierungstendenzen im pädagogischen Feld
wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 1.209
Organisationen funktionieren nur über ihren Vollzug durch Personen. Das in der Moderne durchgesetzte Prinzip der Personalauswahl ist das der 'Professionalität'. Was aber ist ein 'Profi'? Gerade im Bildungsbereich kursieren allerlei gutmenschelnde Wolkenbilder über nette Unsinnigkeiten.
Aus berufssoziologischer Sicht sind Professionen klar und strukturiert zu fassende spezifische Berufe. Aus historiographischer und machtanalytischer Sicht ist bemerkenswert, dass Berufe im pädagogischen Feld niemals 'Professions' im vollen Wortsinne der Berufssoziologie geworden sind. Vielmehr sind sie auf der Stufe von 'Semi-Professions' (Etzioni) oder 'bescheidenen Professionen' (Schütze) stehen geblieben.
In diesem Seminar soll der Hypothese nachgegangen werden, dass diese Tatsache etwas mit Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit zu tun hat. Berufe im Feld von Bildung, Kultur und Sozialem sind 'weiblich' konnotiert. Die Frage ist: Welche Folgen hat das für die Berufskonstruktion.
Diese Frage ist einerseits konzeptionell auf der theoretischen Ebene zu verfolgen: Was sagen populär gewordene Berufskonzepte über solche Konstruktionen aus? (Der Mann als Vater, als Führer, als Kamerad; die Frau als Mutter, als Pflegerin, usw.) Diese Frage ist andererseits sozial- und institutionengeschichtlich auf der praktischen Ebene zu verfolgen: Wie sehen kollektive Berufsbiographien unterschiedlicher Berufe im pädagogisch-kulturellen Feld aus? Wodurch bestimmen sich Unterschiede etwa zwischen Erziehern und Innen, Grundschullehrern und Iinnen, Volksbibliothekaren und Innen, Jugendwohlfahrtspflegern und Fürsorgerinnen, etc.
Weiblichkeitsbilder - Männlichkeitsbilder. Das Problem der Gleichstellung der Geschlechter
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 1.209
Die unterschiedlichen Bilder, die eine Gesellschaft von Männern und Frauen erzeugt und dann z.B. über Werbung und andere Medien weitergibt, werden häufig unbewusst aufgenommen und wenig reflektiert. Dies ist aber gerade im Hinblick auf Bildungssituationen besonders wichtig, da mit den Vorgaben der Gesellschaft auch Handlungsmöglichkeiten für die Individuen entweder eröffnet oder blockiert werden. Für angehende Lehrer_innen ist es von besonderem Interesse, sich auch mit Fragen z.B. von Koedukation und Bildungschancen von Mädchen und Jungen, die z.T. auch auf diesen kulturspezifischen Rollenzuschreibungen basieren, auseinanderzusetzen und im Abgleich mit den eigenen Vorstellungen zu reflektieren.
Soziale Ökologie - Konzeptionelle und methodische Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder
wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.19
Das Seminar ist im ersten Teil als Literaturseminar konzipiert: Gelesen und diskutiert werden Texte zu Konzepten und Methoden der sozial-ökologischen Forschung mit Schwerpunkt auf das Konzept Gesellschaftliche Naturverhältnisse.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wird gefragt, was der Forschungstyp sozial-ökologische Forschung zur Nachhaltigkeitsforschung konkret beiträgt: Entlang ausgewählter Forschungsfelder werden die Forschungszugänge und -ergebnisse sozial-ökologischer Forschungsvorhaben diskutiert.
Interne Unternehmenssteuerung II - 3 Challenges in Organizations: Leadership Challenge, Trust Challenge, Globalization Challenge
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | A 100
Zu den nachfolgenden Themen werden Referate vergeben; Anmeldung ist ab sofort in meiner Sprechstunde (Di und Do 9 –10 Uhr) möglich.
3 Challenges in Organization: Leadership, Trust, Globalization
T h e m e n:
The Leadership Challenge (Kouzes, J.M. Posner, B.Z.)
1. Die zentralen Anforderungen an Führung
2. Prozess und Vision von Führung
3. Andere zum Handeln befähigen und Wege aufzeigen
4. Neue Aufgaben der Personalführung (D.Ulrich)
5. Frauen und Führung (The Mc Kinsey Quarterly 4/2008; O.Hördt 2002 und 2006)
6. Führung und Unternehmenskultur (E. Schein)
The Trust Challenge (Shaw, R., Trust in the Balance)
7. Vertrauen und Führung
8. Entstehung von Vertrauen (M. Müthel)
9. Imperative vertrauensvoller Führung
10. Vertrauen und Wandel (E. Kahle; W. Krüger)
11. Probleme des Vertrauens
The Globalization Challenge ( Krull, W. (Hrsg.) Zukunftsstreit)
12. Menschenrechte als universales Problem (U.Kühnhardt)
13. Arbeit, Ökologie und Wissen als globale Probleme
14. Interkulturalität als ökonomisches Problem (A.Kühne; K. Brandes)
15. Möglichkeiten und Probleme interkulturellen Vertrauens (Vittar, C.)
Die empfohlene L i t e r a t u r entnehmen Sie bitte der unter dem Menüpunkt Literatur bereitgestellten Liste.
Vertiefte Perspektiven der Nachhaltigkeitssteuerung
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 14.102
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 14.102
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Sabine Hofmeister
Prof. Dr. Dr. h . c. (GTU Tiflis) Thomas Schomerus
Das normative Ziel der Nachhaltigkeit erfordert die langfristige Bewahrung der Natur einschließlich ihrer Funktionen und Dienstleistungen für den Menschen. Nachhaltigkeitsgovernance beschäftigt sich damit, wie dieses umfassende Gerechtigkeitsziel in einer pluralen und multi-skaligen Gesellschaft erreicht werden kann. Dies geschieht in integrierter Weise auf der Grundlage wissenschaftlicher Konzepte und Methoden der Disziplinen Ökonomie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Planungswissenschaft.
Anhand zentraler nationaler und internationaler Dokumente zur Nachhaltigen Entwicklung werden wir in dieser Veranstaltung die wesentlichen Perspektiven sowie fortgeschrittene Konzepte und Methoden der Nachhaltigkeitsgovernance diskutieren. Die Dokumente dienen dabei als integrierendes Element, um die zunächst getrennten Perspektiven der Disziplinen Ökonomie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Planungswissenschaft auf Nachhaltige Entwicklung zu verbinden.
Cultural Change and Gender Equality
wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 6.317
Einzeltermin | Mi, 08.02.2012, 10:15 bis Mi, 08.02.2012, 11:45 | C 3.120 | Klausur
Einzeltermin | Mi, 21.03.2012, 10:15 bis Mi, 21.03.2012, 11:45 | C 6.317 | Wiederholungsklausur
This course introduces students to the relationship between value change and gender equality through a comparative look at human development, values and gender equality across the globe. The course discusses this relationship in terms of its importance for the quality of democracies and multicultural dilemmas in an increasingly globalized world.
Women, Politics, and Power I
Einzeltermin | Mo, 17.10.2011, 14:15 bis Mo, 17.10.2011, 17:45 | C 4.215
wöchentlich | Montag | 14:15 - 17:45 | 24.10.2011 - 28.11.2011 | N 01.114
Einzeltermin | Mo, 14.11.2011, 16:00 bis Mo, 14.11.2011, 20:00 | C 7.19
This course introduces students to the dramatic variation in women's inclusion in politics around the globe. The course will cover women's political participation, women's leadership, beliefs about gender equality and policies directed towards women.
Gender Studies als Bezugsdisziplin der Sozialpädagogik
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | R 16
Women, Economics and Power
Einzeltermin | Mo, 05.12.2011, 14:15 bis Mo, 05.12.2011, 17:45 | A 110
Einzeltermin | Mo, 09.01.2012, 14:00 bis Mo, 09.01.2012, 18:00 | C 7.19
Einzeltermin | Mo, 16.01.2012, 14:00 bis Mo, 16.01.2012, 18:00 | C 7.19
Einzeltermin | Mo, 23.01.2012, 14:00 bis Mo, 23.01.2012, 18:00 | C 7.19
Einzeltermin | Mo, 30.01.2012, 14:00 bis Mo, 30.01.2012, 18:00 | C 7.19
Normal, banal, medial? Alltag als Kontext und Inhalt von Medien
wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 12.101 b
In dem Seminar geht es um "Alltag" als Kontext von Medienrezeption und als Medieninhalt. Wir beschäftigen uns sowohl mit unterschiedlichen Perspektiven auf den Begriff "Alltag", als auch mit Theorien zum Zusammenhang von Alltag und Medienhandeln. In einem weiteren Schwerpunkt wird es um Einschreibungen von Alltag in Medieninhalte und ihre Bedeutung gehen.


