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DAAD zeichnet Masterstudiengang PELP mit Förderprogramm aus

17. Juni 2010

Der staatswissenschaftliche Masterstudiengang Public Economics, Law and Politics (PELP) der Leuphana Graduate School wurde für 2011 erneut zur Teilnahme am Stipendienprogramm Public Policy and Good Governance (PPGG) des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ausgewählt. Der Masterstudiengang erhält somit eine weitere Auszeichnung für sein hervorragendes Lehrangebot und seine internationale Qualifizierung: Bereits 2009 wurde der Studiengang im CHE Ranking – zusammen mit dem Promotionskolleg Volkswirtschaftslehre – in die europaweite Excellence-Gruppe aufgenommen.

Studiengangsleiter Prof. Dr. Maik Heinemann und Prof. Dr. Ferdinand Müller-Rommel, Vizepräsident Graduate School & Internationalisierung der Leuphana freuen sich sehr über die Entscheidung des DAAD, das Studienprogramm in das aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanzierte Förderprogramm aufzunehmen. Pro Jahrgang werden in diesem Rahmen künftig rund zehn vom DAAD ausgewählte internationale Stipendiatinnen und Stipendiaten an der Leuphana Graduate School studieren.

Das PPGG-Programm hat zum Ziel, zukünftige Führungskräfte in Politik, Recht, Wirtschaft und Administration nach den Prinzipien guter Regierungsführung akademisch weiterzuqualifizieren und auf ihre spätere berufliche Tätigkeit praxisorientiert vorzubereiten. Sehr gut qualifizierte Absolventinnen und Absolventen aus afrikanischen, mittel- und südamerikanischen sowie asiatischen Ländern mit einem ersten Hochschulabschluss absolvieren in diesem Rahmen einen Master in Fächern, die für die soziale, politische und wirtschaftliche Entwicklung in ihren Herkunftsländern von besonderer Bedeutung sind. Auf Basis der in Deutschland erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen sollen die Geförderten nach der Rückkehr in ihre Heimatländer dazu beitragen, demokratisch orientierte und auf die Überwindung sozialer Gegensätze gerichtete Wirtschafts- und Gesellschaftsformen zu etablieren. Die Ausbildung an deutschen Hochschulen soll die Stipendiatinnen und Stipendiaten außerdem in besonderer Weise als Ansprechpartner für die deutsche Politik und Wirtschaft qualifizieren. Mit dem Programm möchte der DAAD einen Beitrag dazu leisten, gute Regierungsführung und zivilgesellschaftliche Strukturen in ausgewählten Partnerländern und -regionen zu unterstützen.

Die für das Programm ausgewählten Studierenden erhalten Stipendien für in der Regel zweijährige Masterstudiengänge an deutschen Hochschulen und werden an ihren jeweiligen Studienorten besonders betreut. An der Leuphana Universität Lüneburg ist Prof. Dr. Maik Heinemann Ansprechpartner für die PPGG-Stipendiatinnen und -Stipendiaten.

Neben Public Economics, Law and Politics der Leuphana Graduate School fördert das DAAD-Programm sieben weitere international ausgerichtete, staatswissenschaftliche Studiengänge an der Hertie School of Governance (Berlin), der Universität Duisburg-Essen, der Willi Brandt School of Public Policy (Universität Erfurt), der Universität und FH Osnabrück sowie den Universitäten Passau und Potsdam.

21.12.2011, gradschool