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Mittelstand diskutiert über Preise für nachhaltige Produkte
01. Dezember 2011
Im vierten Workshop des Innovationsverbundes Nachhaltiger Mittelstand haben sich die Verbundmitglieder über die beste Preisstrategie für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen informiert. Der Geschäftsführer von Premium Cola, Uwe Lübbermann, der Geschäftsführer der Unternehmensberatung Homburg & Partner, Dr. Michael Scholl, sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Verbundes stellten ihnen die wichtigsten Stellhebel, Mythen und Strategien am 23. November 2011 in Lüneburg vor. Nach den Fachvorträgen der Experten prüften die teilnehmenden mittelständischen Unternehmer die eigenen Preisstrategien in Arbeitsgruppen.
„Ein nachhaltiger Preis muss die ökologischen und sozialen Qualitäten angemessen zur Geltung bringen können, dass das Unternehmen dauerhaft am Markt bestehen kann und er muss den Pioniergeist der Unternehmen motivieren können“, fasst die Wissens- und Transfermanagerin des Verbundes Johanna Klewitz, die den vierten Workshop leitete, zusammen. „Gleichwohl muss der Preis so gestaltet sein, dass eine faire Entlohnung in der Wertschöpfungskette möglich ist und die Angebote im Zielmarkt bestehen können.“ Bei nachhaltigen Produkten sei es besonders wichtig die „psychologische Preisschwelle“ der Kunden zu kennen, führte Unternehmensberater Scholl an. Hier kann auch Preistransparenz eine wichtige Rolle spielen, wie Lübbermann mit Beispielen aus der eigenen unternehmerischen Praxis darstellte.
Der Innovationsverbund „Nachhaltiger Mittelstand“ bearbeitet in seinem nächsten Workshop im April 2012 das Thema „Absatzkanäle für nachhaltige Produkte“. Ziel des Verbundes im Innovations-Inkubator Lüneburg ist es, das innovative Potenzial regionaler Mittelständler aus Handwerk, Handel und Industrie mit dem Wissen von Fachleuten aus der Praxis und aus der Forschung zu unterstützen.
Interessierte finden weitere Informationen zum Verbund „Nachhaltiger Mittelstand“ unter www.leuphana.de/inami


