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Workshop „Compliance in mittelständischen Unternehmen“
31. Mai 2012
Compliance Programme schaffen in Unternehmen geeignete Strukturen, Abläufe und Anreize, die die Einhaltung von für das Unternehmen relevanten Rechtsregeln sicherstellen. Korruptionsrecht und Kartellrecht sind dabei nur zwei Beispiele für Rechtsbereiche, die durch die Programme effektiv abgedeckt werden können. Damit vermeiden die Unternehmen hohe Kosten, die durch eine Verletzung der rechtlichen Vorschriften entstehen und zu einer empfindlichen Störung der Unternehmenstätigkeit führen – und das über Jahre. Durch Compliance Programme können außerdem aufgetretene Verstöße frühzeitig erkannt werden – dadurch können negative Konsequenzen unter Kontrolle gehalten werden.
In einem Abend-Workshop will der Gastprofessor für Public Administration Andreas Reindl kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Region helfen, eigene Compliance Programme zu entwickeln. Grundlage dafür ist eine Risikoanalyse der Unternehmensaktivitäten.
Andreas Reindl ist ein international anerkannter Experte im europäischen und U.S.-amerikanischen Wettbewerbsrecht. Seine Erfahrungen umfassen unter anderem mehrere Jahre erfolgreiche Anwaltstätigkeit bei „Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom“, einer großen amerikanischen Wirtschaftskanzlei, und eine mehrjährige Tätigkeit als Mitarbeiter bei der Competition Division der OECD. An der Leuphana beschäftigt sich Professor Reindl als Gastprofessor des EU-Regionalentwicklungsprojektes Innovations-Inkubators an der Leuphana Graduate School mit Projekten, die sich an die Unternehmen der Region richten.
Der Workshop findet am 31. Mai im Gebäude 6, Raum 316 am Campus Scharnhorststraße der Leuphana Universität Lüneburg statt und dauert drei Stunden. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung bei Michael Wegstein unter E-Mail michael.wegstein@inkubator.leuphana.de oder Telefon 04131.677-2293 wird gebeten.


