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Mit Wissenschaft die Wirtschaft stärken

In den meisten der mehr als 50 Projekte des Innovations-Inkubators Lüneburg entwickeln Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit Unternehmen neue Produkte und Dienstleistungen. Viele Projekte unterstützen die regionale Wirtschaft auch, indem Forscher Unternehmen oder Existenzgründern fundierte Expertise anbieten. Außerdem fördern mehrere Projekte die Aus- und Weiterbildung hoch qualifizierter Absolventinnen und Absolventen für den regionalen Arbeitsmarkt. Die Schwerpunkte der Projekte liegen auf den Themen "Digitale Medien", "Gesundheit" und "Nachhaltige Energie". Zusätzlich führen Wissenschaftler und Studierende besonders aussichtsreiche weitere Projekte durch.
Forschungsprojekte mit Unternehmen
Betriebliche Großtagespflege: Bildungsforscher untersuchen, wie Unternehmen die Kinderbetreuungsangebote für ihre Mitarbeiter verbessern können.
Biogas. Das Forschungsprojekt unterstützt die Betreiber von Biogasanlagen, sich betriebs- und finanzwirtschaftlich optimal aufzustellen.
Nachhaltige Stadtquartiere. Ein Forscherteam untersucht, wie sich nachhaltige Stadtviertel am besten planen und errichten lassen.
Nachweis von NSO-Heterozyklen. Das Chemikerteam erforscht ein Verfahren zur Messung der krebserregende Schadstoffe.
Schlüsselfaktor Ressourceneffizienz. Experten für Umweltrecht klären, ob und wie das neue EU-Abfallrecht kleinen und mittleren Unternehmen nutzt.
Fahrsimulator. Wirtschaftspsychologen programmieren ein computerbasiertes Fahrtraining, das ältere LKW-Fahrer schult.
FeQuan. Umweltchemiker entwickeln Sensoren, die Rost und Ablagerungen in Brunnen und Wasserrohren vorhersagen, bis zur Marktreife.
Operations Excellence. Neue Methoden optimieren die Produktionsabläufe in kleinen und mittleren Unternehmen.
Wirtschaften in Netzen. Umweltwissenschaftlerinnen untersuchen, wie sich regionale Produkte am klügsten in der Region vermarkten lassen.
Projekte mit der Kreativitätswirtschaft – darunter der Daniel Frese Preis für zeitgenössische Kunst – fördern die Kulturschaffenden in der Region.
Gastprofessuren: 15 internationale Gastprofessoren forschen mit regionalen Unternehmen zu regionalwirtschaftlichen Fragen an der Leuphana Graduate School und bieten Forschungsberatung für Studierende.
College-Studien in der Praxis: Bachelor-Studierende erforschen Fragestellungen von Unternehmen und Organisationen der Region.
Transfer von Wissen in die Region
Existenzgründung. Gründungsinteressierte erhalten umfassende Beratung und Coaching.
Verbünde. Jeweils rund 25 Unternehmer tauschen sich bei regelmäßigen Workshops in den Transfer- und Innovationsverbünden „Performance Management im Mittelstand“ und „Nachhaltiger Mittelstand“ aus.
Regionale Vernetzung und Veranstaltungen. Das Projektteam bringt Unternehmen, Wissenschaftler, Verwaltung und Politik zur gegenseitigen Stärkung zusammen.
Transferassistenten und Business Development Agents. Sogenannte Transfer- und Innovationsassistenten stoßen gezielt neue Projekte zwischen Hochschule, Wissenschaft und Wirtschaft an. Die Business Development Agents tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Projekte bei.
Aus- und Weiterbildung
Leuphana College. Der Inkubator unterstützt die Lehre in den Bachelor-Studiengängen mit zusätzlichen Professuren, Dozenten, Praxisprojekten, Beratung und Vorlesungen. Dies verbessert die Studienbedingungen weiter.
30 Masterstudierenden und 20 Promovierende erhalten ein Stipendium an der Leuphana Graduate School für Forschungsfragen mit regionalem Bezug.
Weiterbildung. Die Leuphana Professional School bietet mit Unterstützung des Inkubators mehr als zehn Bachelor- und Master-Studiengänge sowie Weiterbildungszertifikate zum berufsbegleitenden Studieren an.
Case Studies. Wissenschaftliche Mitarbeiter erstellen 12 Fallstudien mit Lösungen für Herausforderungen, vor denen ein oder mehrere Unternehmen der Region derzeit stehen. Anschließend werden die Fallstudien Lehrmaterialien für Studierende.
E-Learning. Das Projekt entwickelt innovative E-Learning-Bildungsangebote, die sich an die Studierenden der Professional School und an den Mittelstand der Region richten.
Forschungsinfrastruktur
Bau- und Forschungsinfrastruktur. In einem Teil des von dem Architekten Daniel Libeskind entworfenen neuen Zentralgebäudes entstehen Forschungsräume für die Wissenschaftler des Inkubators. So trägt der Inkubator zu einer Verstetigung der Forschungsinfrastruktur bei, die weit über das Ende der Projektlaufzeit hinaus ein einzigartiges Forschungsumfeld für die Wissenschaftler an der Leuphana ermöglicht. Für den Inkubator sind 3000 Quadratmeter Forschungsfläche vorgesehen, 220 Büroarbeitsplätze entstehen.
Wissensdatenbank. Das Entwickeln einer regionalen Wissensplattform im Internet soll den Informationsaustausch zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmern und Wissenschaftlern ermöglichen.




