ASW
Arbeitseinheit Sportwissenschaft
„Sport“ bezeichnet heute eine sich permanent differenzierende Bewegungskultur. Die Entwicklungen verlaufen uneinheitlich, z.T. gegensätzlich und unterscheiden sich in Motiven, Intentionen und Erscheinungsformen. Sport als Gegenstand des Studiums bedeutet, sich mit diesen Entwicklungen unter anthropologischen und kulturellen Gesichtspunkten auseinander zu setzen und dabei Orientierungen, Maßstäbe und Methoden zu erarbeiten.
Ziele des Studiums: Der Studienaufbau folgt im Wesentlichen zwei Grundsätzen: Er stellt erstens zentrale Problemfelder in den Vordergrund, wie „Bewegung“, „Körper“ und „Spiel“. Diese werden in ihren einzelwissenschaftlichen und pädagogisch-didaktischen Dimensionen thematisiert. Und er folgt zweitens dem Grundsatz der Erfahrungsbezogenheit. Körper und Bewegung sollen über spezifische Funktionen hinaus als Medien der Weltzuwendung in ihren gegenständlichen, gestischen und sozialen Bedeutungen erfahren werden, und dieses nicht nur am Beispiel der „prototypischen“ Formen des organisierten Sports. In den didaktischen Veranstaltungen sollen die Studierenden lernen, Unterricht zu planen, durchzuführen und auszuwerten, sowie ferner, Bewegungsangebote als Bestandteile des Schullebens zu gestalten.


