Fortbildungsoffensive: Lesekompetenzen fördern

Institut für Deutsche Sprache, Literatur und ihre Didaktik
Ein Angebot für Haupt-, Real- und Berufsbildende Schulen der Region Lüneburg, Uelzen und Lüchow-Dannenberg
Im Frühjahr 2008 startete das Institut für Deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik (IDD) in Zusammenarbeit mit der Landesschulbehörde Lüneburg und der Professional School der Leuphana eine Fortbildungsoffensive „Lesekompetenzen fördern“.
Das Angebot umfasst insgesamt 11 Module, die für schulinterne Lehrerfortbildungen entwickelt wurden. Dieses Angebot geht davon aus, dass eine systematische Förderung von Lesekompetenz fächerübergreifend, also im Idealfall in allen Unterrichtsfächern, erfolgen sollte. Es ist in der neueren Forschung gut belegt, dass Lesekompetenz in den verschiedenen Unterrichtsfächern ganz verschiedene Anforderungen beinhaltet. Die in Deutschland lange Zeit verbreitete Auffassung, die Vermittlung von Lesekompetenz (oder Schreibkompetenz) sei allein Aufgabe des Deutschunterrichts, muss darum grundlegend revidiert werden: Leseförderung ist Aufgabe aller (schriftbasierten) Unterrichtsfächer und sollte darum nach Möglichkeit im Schulprogramm verankert und von der Schulleitung, dem Schulvorstand und dem gesamten Kollegium mit getragen werden. Aus dieser Erkenntnis folgt: Fortbildungsmaßnahmen im Bereich Lese-, Schreib- und Sprachkompetenzen dürfen sich nicht nur an die Deutsch-Kolleg/innen wenden, sondern müssen an alle Lehrkräfte einer Schule adressiert werden.
Dieser Einsicht trägt das Angebot des Institutes Deutsch Rechnung. Wir haben einen Baukasten von Modulen konzipiert, die von den einzelnen Schulen je nach aktueller Problemlage – oder nach Beratung durch uns - separat und in einer selbst definierten Reihenfolge abgerufen werden können. Das „Standardmodul“ besteht aus einer dreistündigen Nachmittags-Veranstaltung und zwei Beratungsterminen zu jeweils zwei Stunden im Abstand von je drei oder vier Wochen. Die Kosten für die Schule betragen für ein Standardmodul 500 Euro.
Verantwortlich
- Dr. Karl Holle


