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Forschung & ProjekteFORSCHUNG & PROJEKTE

Das Institut für Elektronische Geschäftsprozesse der Leuphana Universität Lüneburg ist an unterschiedlichen Drittmittelprojekten beteiligt bzw. dafür verantwortlich.
Wir stellen Ihnen hier die aktuellen Projekte ERP-CC, Internet-Therapie, SEM-A2IT for green, Analytische Informationssysteme im ÖPNV und Wissensmanagement in Software-Unternehmen vor.

 

ERP CC

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Beginn: 1. Oktober 2009
Projektziel: Unterstützung des Innovations-Inkubators Lüneburg bei IT-Projekten.
Projektleitung: Prof. Dr. Burkhardt Funk, Prof. Dr. Peter Niemeyer 
Förderer: Europäische Union, Land Niedersachsen
Partner: Zentrales Projektmanagement Innovations-Inkubator
Mitarbeiter: Thomas Hansmann, Mark Lehmann, Florian Nottorf, Phillip Tiburtius, Enrico Wieck 

Projektbechreibung

Das Institut für elektronische Geschäftsprozesse (IEG) unterstützt das EU-Großprojekt Innovations-Inkubator Lüneburg in den Teilmaßnahmen 4.1 (Projektabwicklung und Administration - ERP Competence Center) und 5.1 (IKT-Infrastruktur-Reg. Wissensdatenbank) im Rahmen des Projekts ERP Competence Center (ERP CC). Die Durchführung des EU-Großprojektes „Innovations-Inkubator Lüneburg“ erfordert die Veränderung bestehender und die Schaffung neuer Prozesse in Forschung, Lehre und Verwaltung. Dem ERP CC kommt dabei die Aufgabe zu, diese Prozesse in den bestehenden und zu entwickelnden Anwendungen und Anwendungskomponenten zu implementieren und die organisatorischen Voraussetzungen für deren Nutzung zu schaffen. Zentrales Themengebiet des ERP CC ist die Einführung eines Management Information Systems, um einerseits die von der EU und dem Land Niedersachsen vorgegebenen Bestimmungen zur Projektabwicklung erfüllen zu können und andererseits eine unbürokratische und optimale Projektsteuerung zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang ist das ERP CC u. a. in der Entwicklung, Erweiterung und Pflege des inkubatorCockpits zur softwaretechnischen Unterstützung des Berichtswesens des Innovations-Inkubators aktiv. Weiterhin ist das ERP CC beratend bei der IT-seitigen Gestaltung und Optimierung betriebswirtschaftlicher Prozesse in durch den Innovations-Inkubator entstehenden Ausgründungen tätig.

 

Internet-Therapie

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Beginn: 1. Oktober 2011
Projektziel: Prävention und Behandlung durch webbasierte Gesundheitsinterventionen
Projektleitung: Prof. Dr. Matthias Berking, Prof. Dr. Burkhardt Funk, Prof. Dr. Bernhard Sieland
Tandempartner: Prof. Dr. Pim Cuijpers, Prof. Dr. Heleen Riper (VU Amsterdam & Leuphana)
Förderer: Europäische Union, Land Niedersachsen
Partner: Minddistrict
Mitarbeiter: Leif Boß, Daniel Bürckner, Claudia Buntrock, Lara Ebenfeld, David Daniel Ebert, Elena Heber, Stefan Kleine Stegemann, Dirk Lehr, Sebastian Molkenbur, Julia Niefnecker, Stephanie Nobis, Jo Annika Reins, Torsten Tarnowski, Hanne Thiart

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Kompetenzvorhabens werden Internetbasierte Gesundheitsinterventionen (IGI) entwickelt und in die Versorgungslandschaft integriert. Damit sollen sie einen substanziellen Beitrag zu einer effektiven und effizienten Prävention und Behandlung von kostenintensiven Gesundheitsproblemen leisten.

Im Sinne einer Effektivitätssteigerung sollen die IGIs durch die systematische Nutzung neuer technischer Möglichkeiten (z.B. mobile Applikationen) weiterentwickelt werden. Aus der Perspektive der Effizienzforschung geht es um die Beantwortung der Frage, wie sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis von IGIs für die spezifischen Anwendungsfelder optimieren lässt. Ein Beispiel hierfür ist die intelligente Kombination von computerisierbaren Interventionsanteilen mit solchen Interventionsanteilen, die von Health-Professionals betreut werden. Schließlich wird nach innovativen Lösungen gesucht, um die IGIs so in die Versorgungslandschaft zu integrieren, dass sich dadurch die Versorgung der Betroffenen mit nachgewiesenermaßen wirksamen Verfahren verbessert und Gesundheitskosten reduziert werden können.

Weitere Informationen

 

SEM-A2 | Search Engine Marketing Account Aggregation

Logo SEM-A2 | Search Engine Marketing Account Aggregation
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Beginn: 1. Oktober 2011
Projektziel: Verfahrensentwicklung und -optimierung für die Suchmaschinenwerbung werbetreibender Unternehmen bei mangelnder Verfügbarkeit von Daten

Projektleitung: Prof. Dr. Burkhardt Funk 
Förderer: Europäische Union, Land Niedersachsen
Partner im Konvergenzgebiet: web-netz GmbH, Marktplatz Lüneburger Heide Internet GmbH, bitbox GmbH & Co. KG
Mitarbeiter: Tobias-Benedikt Blask

Projektbeschreibung

Die bezahlte Suchmaschinenwerbung hat sich in den letzten 10 Jahren in Deutschland im Hinblick auf die Werbebudgets zu einem der wichtigsten Kanäle in der Online-Werbung  entwickelt. Bei der Suchmaschinenwerbung stellen werbetreibende Unternehmen einer Suchmaschine (bspw. Google, Yahoo! oder Microsoft) eine Liste mit Schlagwörtern (Keywords) zur Verfügung. Jedes dieser Keywords wird mit einem Gebot belegt, das der Werbetreibende für die Darstellung seiner Anzeige zu diesem Keyword in den Suchmaschinenergebnisseiten maximal zu zahlen bereit ist. Sind mehrere Werbetreibende an einem Keyword interessiert, findet bei jeder Suche nach diesem Keyword eine Auktion um die jeweiligen Anzeigenpositionen der beteiligten Bieter statt.

Während die Suchmaschinenwerbung für viele werbetreibende Unternehmen der effizienteste und gleichzeitig effektivste Kanal zur Neukundengewinnung ist, treffen kleine und mittlere Unternehmen häufig auf Probleme bei der Planung und Durchführung von Kampagnen. In der Regel akkumuliert jedoch auch bei budgetstarken Werbetreibenden nur ein kleiner Teil des Accounts nicht nur die meisten Aktionen (Klicks, Leads, Conversions), sondern damit einhergehend auch einen Großteil der Aufmerksamkeit der Verantwortlichen sowie den maßgeblichen Anteil an Optimierungsmaßnahmen auf sich. Die daraus resultierenden Problemstellungen sind:  (a) Geringe Fallzahlen (z.B. Impressions, Klicks, Leads, Neukunden) lassen es nicht oder nur eingeschränkt zu, empirisch und statistisch fundierte Entscheidungen zur Optimierung einer Kampagne zu treffen. (b) Overspending: der Wettbewerb um die attraktiven Positionen in den Suchergebnissen führt zu hohen Klickpreisen, sowohl zwischen fremden Werbetreibenden als auch “Schwesterunternehmen” eines Konzerns. (c) Keine effiziente Betreuung von werbetreibenden KMU aufgrund hoher Betreuungsintensität.

Ziel ist es im Rahmen des anwendungsorientierten Forschungs-und Entwicklungsprojektes wissenschaftlich relevante, praktisch umsetzbare Lösungsbeiträge zu den aufgeworfenen Fragestellungen zu entwickeln und damit einen Beitrag zum optimierten Einsatz dieses hoch effizienten und effektiven Kanals für Werbetreibende zu leisten.

 

IT for Green

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Beginn: 1. April 2011 
Projektziel: Steigerung der Rohstoff- und Energieeffizienz durch Einsatz von
Informationstechnologie
Projektleitung: Prof. Dr. Jorge Marx-Gomez, Prof. Dr. Frank Teuteberg
Förderer:
 Europäische Union (EFRE) 
Partner/Mitarbeiter: 
Consortium – Innovation Network ertemis (Details)

Projektbeschreibung

Die ständige Verfügbarkeit von IT in der modernen Gesellschaft und die fortschreitende Verschmelzung von digitalen und physischen Systemen haben die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung von Unternehmen geschaffen. Das Ziel eines nachhaltigen Managements beinhaltet eine grundlegende Neugestaltung von Geschäftsprozessen, eine Steigerung der Transparenz und einen effizienteren Umgang mit Rohstoffen und Energie.

"IT for Green" unterstützt Unternehmen bei der Steigerung der Rohstoff- und Energieeffizienz durch den Einsatz von Informationstechnologie mittels eines Corporate Environmental Management Information Systems (CEMIS). Die konventionellen Verfahren waren lediglich für die Einhaltung von Umweltgesetzen und Bestimmungen geeignet. CEMIS der nächsten Generation (CEMIS 2.0) sollen einen stärkeren strategischen Fokus und eine direkte Unterstützung für Entscheidungsträger in Unternehmen ermöglichen.

"IT for Green" bezweckt die Modellierung des gesamten Produkt-Lebenszyklus, einschließlich der Messung der Energieeffizienz der Informations- und Kommunikationstechnik des Unternehmens, der Transformation (Produktion/Logistik und nachhaltige Produktentwicklung) und der Kommunikation und Nachhaltigkeit im Berichtswesen.
Als Referenz-Implementierung sind dazu drei ineinander verzahnte Module für ein innovatives CEMIS 2.0 entwickelt worden. Teilnehmende Unternehmen können sich die Module über eine Serviceplattform in einer Cloud Computing-Mall beschaffen.
Das Innovationsnetzwerk ertemis soll den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis erleichtern und die interdisziplinäre Forschung an CEMIS 2.0 voranbringen.
Die Mitglieder des ertemis Netzwerks entwickeln, implementieren und analysieren innovative Lösungen, wie z. B. Best Practices, Geschäftsmodelle, Referenz- und Marktreifemodelle, Produkt-Service-Bundles und Cloud Computing-Konzepte (Software, Infrastruktur und Plattform als Service) mit sozialer und wirtschaftlicher Tragweite. Mögliche Einsatzgebiete sind Green IT, nachhaltiges Cloud Computing, Energieeffizienz, Ressourcen-Controlling, nachhaltige Produktentwicklung und Wertschöpfungslehre (Supply-Chain-Management - SCM) sowie Nachhaltigkeitsberichte.

Details

 

Analytische Informationssysteme im ÖPNV

Logo der Verkehrsbetriebe Bachstein
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Beginn: 1. August 2011
Projektziel: Konzeption und prototypische Implementierung eines analytischen Informationssystems für einen Unternehmensverbund im ÖPNV
Projektleitung: Prof. Dr. Peter Niemeyer
Förderer: Verkehrsbetriebe Bachstein GmbH
Partner: Verkehrsbetriebe Bachstein GmbH
Mitarbeiter: Arne Passow

Projektbeschreibung

In der Integration der im Betrieb eingesetzten ERP-Software werden unterschiedlichste Datensammlungen an unterschiedlichen Unternehmensstandorten nicht berücksichtigt bzw. von der ERP nicht verwaltet. Aufgrund des angestrebten standardisierten Umgangs mit den Daten wird erstens eine Lösung für eine zentrale Speicherung dieser z.B. in einer Datenbank gesucht. Dabei wird geprüft, ob sich Datenmengen gleichen oder überschneiden und ob die Speicherung der Daten überhaupt notwendig ist. Des Weiteren wird zweitens analysiert, in wie weit die gesammelten Daten mit dem existierenden ERP-System verknüpft werden können und ob diese mit den definierten Geschäftsprozessen harmonieren. Sich daraus ergebende Side-Effects welche sich auf die Bedarfsanforderungen der einzelnen Fachabteilungen auswirken, werden dabei ebenso berücksichtigt.

 

Wissensmanagement in Software-Unternehmen

Piktogramm für das Thema Wissensmanagement
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Beginn: 1. Juni 2011 
Projektziel: Konzipierung eines Wissensmanagementsystems für die kundenbezogene Softwarekonfiguration und –anpassung eines MES-Anbieters für die pharmazeutische Industrie 
Projektleitung: Prof. Dr. Burkhardt Funk, Prof. Dr. Peter Niemeyer
Partner/Förderer: Werum Software und Systems AG
Mitarbeiter: Alexander Bachmann 

Projektbeschreibung

Ein zentraler Bestandteil der Wertschöpfungskette vieler Softwareunternehmen ist die Konfiguration, Anpassung und Installation der Software beim Kunden. Die Einbindung in die technische Infrastruktur des Kunden macht es in vielen Fällen notwendig, die Software für die kundenspezifischen Anforderungen anzupassen und ggf. zu erweitern. Projektteams, welche den Implementierungsprozess planen und ausführen, durchlaufen während dieser Phase eine steile Lernkurve, in der die Bedürfnisse des Kunden analysiert, Software-Änderungen spezifiziert und programmiert, sowie organisatorische Prozesse angepasst werden. Ein in Zusammenarbeit mit der Werum Software und Systems AG konzipiertes Wissensmanagementsystem, welches den Wissensaustausch zwischen den Projektteams erlaubt, neue Erkenntnisse systematisch bewertet und ggf. zu Richtlinien und Best-Practices weiterentwickelt, sowie einen effizienteren Zugriff auf Expertenwissen ermöglicht, kann die operative Performance der Projektteams deutlich verbessern. Betrachtet wurde hierbei nicht nur die technische Unterstützung der Wissensprozesse, sondern ebenso die kulturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen.

 

24.01.2012, ieg