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Doktorand/Innen am IfKMDOKTORAND/INNEN AM IFKM

Hendrik Buhl, M.A.

Hendrik Buhl ©

Hendrik Buhl, M.A.

Hendrik Buhl, Jahrgang 1977, studierte nach einer Ausbildung zum Drucker bis 2007 Angewandte Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg, daneben realisierte er eine Laufbahn als Musiker. Als Promotionsstipendiat der Hans-Böckler-Stiftung erforscht er in seinem Dissertationsprojekt die gesellschaftspolitischen Themen in Sendungen der Krimireihe Tatort. Damit gilt sein forschendes Interesse jener qualitativen Fernsehforschung, die sich mit medienkulturellen Ressourcen an den Schnittstellen von Information und Unterhaltung, Fakten und Fiktionen, Genre und Diskursivität befasst. Die Arbeit wird von Frau Prof. Dr. Jutta Röser betreut.

Seine Arbeitsschwerpunkte und Forschungsinteressen umfassen die Populäre Kultur, ihre Geschichte sowie Theorien und Methoden zu ihrer Erforschung, Politische Kulturforschung, Film- und Fernsehanalyse, Cultural Studies, Rezeptionsforschung, populärkulturelle Repräsentationen von Holocaust und Nationalsozialismus sowie Populäre Musik. 

Hendrik Buhl ist Mitglied in der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM).   

Publikationen:

Buhl, Hendrik (2011): Diskursive Themen in der Krimireihe TATORT. Eine Methode der Populärkulturforschung, in: Kleiner, Marcus S.; Rappe, Michael (Hg.): Methoden der Populärkulturforschung. Münster: Lit (im Erscheinen).

Buhl, Hendrik (2011): Funny Nazis? Comics zwischen Information und Unterhaltung, in: Farin, Klaus; Palandt, Ralf (Hg.): Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics. Berlin: Archiv der Jugendkulturen (im Druck).

Buhl, Hendrik (2007): Eugen Kogons „Der SS-Staat“, Landser-Hefte, Hitler-Tagebücher, in: Fischer, Torben; Lorenz, Matthias N. (Hg): Lexikon der ‚Vergangenheitsbewältigung’ in Deutschland. Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945. Bielefeld: transcript.

Buhl, Hendrik (2007): Tatort-Kultur. Die Krimireihe Tatort aus der Sicht ihrer Zuschauerinnen und Zuschauer. Lüneburg: unveröffentlichte Magisterarbeit.

Kontakt: hendrikbuhl@web.de

 

Ursula Hüsig, M.A.

Informationen und Hinweise zum Dissertationsprojekt von Ursula Hüsig finden Sie hier.

 

Merle-Marie Kruse, M.A.

Seit Oktober 2011 ist Merle-Marie Kruse Doktorandin bei Prof. Dr. Tanja Thomas am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur (IfKM) und wird durch ein Promotionsstipendium der Leuphana Universität Lüneburg gefördert. Zuvor vertrat sie eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Koordinationsprojekt des DFG Schwerpunktprogramms "Mediatisierte Welten" bei Prof. Dr. Friedrich Krotz an der Universität Bremen.
Merle-Marie Kruse studierte Angewandte Kulturwissenschaften (Magister) mit den Schwerpunkten Sprache & Kommunikation, Musik und Kulturvermittlung & -organisation an der Leuphana Universität Lüneburg und der Växjö Universitet. Im Oktober 2010 schloss sie ihr Studium mit einer Magistraarbeit zum Thema "Pop Macht Nation. Analysen zur diskursiven Konstruktion nationaler Identität in Texten deutschsprachiger Popmusik von 2003 bis 2009" ab.

Ihr Dissertationsvorhaben verfolgt das Ziel, Wandlungsprozesse der Aushandlung des Politischen in mediatisierten Alltagswelten Jugendlicher ausgehend von deren Bedeutungskonstruktionen und Medienhandeln zu erforschen und gesellschaftstheoretisch zu reflektieren. Im Zentrum stehen dabei Aspekte der Er- und Entmächtigung sowie Fragen nach dem Verhältnis neuer Formen der Aushandlung des Politischen in jugendlichen Alltagswelten zu gegenwärtigen gesellschaftlichen Wissensordnungen und politischen Rationalitäten.

Das Dissertationsprojekt wird von Prof. Dr. Tanja Thomas betreut. Die Zweitbetreuung übernimmt Prof. Dr. Friedrich Krotz / Universität Bremen.

Die Arbeitsschwerpunkte und Forschungsinteressen von Merle-Marie Kruse umfassen Cultural Media Studies, Medien und Gesellschaftswandel, Medien und soziale Ungleichheiten sowie Diskursforschung.

Publikationen:

Eigene Herausgabe:

Thomas, Tanja/ Hobuß, Steffi/ Kruse, Merle-Marie/ Hennig, Irina (Hg.) (2011): Dekonstruktion und Evidenz: Ver(un)sicherungen in Medienkulturen. Sulzbach/Taunus: Helmer.

Aufsätze / Artikel:

Kruse, Merle-Marie (2011): Pop Macht Nation - Konstruktionen nationaler Identität in Texten deutschsprachiger Popmusik. In: Thomas, Tanja/ Hobuß, Steffi/ Kruse, Merle-Marie/ Hennig, Irina (Hg.): Dekonstruktion und Evidenz. Ver(un)sicherungen in Medienkulturen. Sulzbach/Taunus: Helmer, 216-238.

Hennig, Irina/ Kruse, Merle-Marie/ Hobuß, Steffi/ Thomas, Tanja (2011): Verunsicherungen als Forschungs- und Lehrkonzept. In: Thomas, Tanja / Hobuß, Steffi / Kruse, Merle-Marie / Hennig, Irina (Hg.): Dekonstruktion und Evidenz. Ver(un)sicherungen in Medienkulturen. Sulzbach/Taunus: Helmer, 8-21.

Kruse, Merle-Marie (2010): "Dis wo ich herkomm" - Ver(un)sicherungen nationaler Identität in Texten aktueller deutschsprachiger Popmusik. In: Samples 9. Online unter
aspm.ni.lo-net2.de/samples/Samples9/kruse.pdf (31.8.2011).

Tagungsbericht:

Hennig, Irina/ Kruse, Merle-Marie (2009): Bericht zur Tagung "Das erste Opfer des Krieges ist die … Emanzipation". In: Wissenschaft und Frieden 1/2009, III-IV.

Kontakt:

Merle-Marie Kruse, M.A.
Scharnhorststraße 1, C5.301
21335 Lüneburg
Fon +49.4131.677-2645
Fax +49.4131.677-2782
merle-marie.kruse@uni.leuphana.de

 

Jobst Miksche, M.A.

Jobst Miksche, Jahrgang 1980, ist Doktorand am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur. Von 2008-2011 war er Promotionsstipendiat der Leuphana Universität Lüneburg. Zuvor studierte er Medien- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie sowie Wirtschafts- und Sozialpsychologie an der Georg-August Universität Göttingen.

In seinem Promotionsprojekt beschäftigt er sich mit der Frage, wie gesellschaftliche Machtverhältnisse im Kontext der Digitalisierung von Musik etabliert, legitimiert und angefochten werden. Dabei steht das Spannungsfeld zwischen Aneignungspraktiken und Kontrollmechanismen im Zentrum des Interesses. Die Arbeit wird von Prof. Dr. Jutta Röser betreut.

Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen Cultural Studies, kritische Theorien der Medien- und Kommunikationswissenschaft, Digitalisierung und Mediatisierung des Alltags sowie populäre Musik. mehr

 

Ralf Steckert, Dipl.-Sozialwiss.

Ralf Steckert studierte Politische Wissenschaften, Soziologie und Sozialpsychologie an der Universität Hannover. Nach fast vierjähriger Tätigkeit in der Interkulturellen Sozialarbeitet arbeitet er derzeit als Stipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung an seiner Dissertation „Erfühltes Neuland – Eine Untersuchung der Konstruktion neuer deutscher Nationalidentität in der populärkulturellen Produktion der Jahre 2001- 2006“. Das Vorhaben untersucht den Wandel deutscher ‚Popkulturproduktion‘ auf ihr Angebot an nationalen Identitätsressourcen. Musikvideoproduktionen, die im Spannungsfeld Medien-Kultur-Politik kontextualisiert sind, bilden dabei den Kristallisationspunkt und dienen ihm als Untersuchungsgegenstand. Der Fokus richtet sich auf die medienbezogenen Identitätsangebote und eruiert wie sich zu einer „nationalen Identität“ ins Verhältnis gesetzt wird.

Die Promotion wird von Prof. Dr. Tanja Thomas betreut. Die Zweitbetreuung übernimmt Prof. Dr. Paula-Irene Villa / LMU München.

Weitere Informationen: Abstract und Kurzvita.

Kontakt: ralf.steckert@gmx.net

 

Miriam Stehling, M.A.

Hinweise und Informationen zum Dissertationsprojekt von Miriam Stehling finden Sie hier.

 

Abgeschlossene Dissertationen

Dr. Corinna Peil

Hinweise und Informationen zum Dissertationsprojekt von Corinna Peil finden Sie hier.

Dr. Kathrin F. Müller

Hinweise und Informationen zum Dissertationsprojekt von Kathrin Müller finden Sie hier.

Die Dissertation wurde veröffentlicht im Transcript Verlag.

Dr. Julia Ahrens

Julia Ahrens, Jahrgang 1981, promovierte über die häusliche Internetnutzung von Paaren in Australien und Deutschland. Sie war Promotions-Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2005 und 2006 Forschungsaufenthalte in Australien. 2007 Summer Doctoral Program Berkmen Center der Harvard University und des Oxford Internet Institutes. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Mediennutzung und Alltag, Gender Studies sowie Internet. 

Die Dissertation wurde veröffentlicht im Transcript Verlag.

Kontakt: ahrensjulia@web.de

 

08.01.2012, stehling