Privatdozenten und Lehrbeauftragte

Dr. Martin Stolle
Seit Oktober 2004 Lehrbeauftragter für Kulturvermittlung und Kulturorganisation am Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Lüneburg.
Curriculum Vitae
- 2001 – 2003 : Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft - Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse. Wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem sozialwissenschaftlich empirischen Evaluationsprojekt "Expertenkommunikation im Konfliktfeld der nuklearen Entsorgung".
- 2000 : Basica - Forschungsinstitut für Meinungen Märkte Trends, Hamburg. Mitarbeit in zwei Projekten zur Besucherforschung für das Jüdische Museum in Berlin.
- 2000: Promotion an der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie der Universität Leipzig mit dem Thema "Anwendungsprobleme der Wert-Erwartungs-Theorie am Beispiel der Wanderungsbereitschaft von Arbeitslosen". Gutachter sind Prof. Dr. Karl-Dieter Opp, Prof. Dr. Thomas Voss, Prof. Dr. Jürgen Friedrichs.
- 1994 – 1999 : CAUSA-Sozialforschung GmbH, Hamburg. Verschiedene kleine Projekte.
- 1993 – 1994: Moderne China-Studien - Universität zu Köln. "Migration in China unter besonderer Berücksichtigung der Zuwanderung in Mittel- und Großstädte". Befragung von Migranten und ansässiger Bevölkerung in den Sonderwirtschaftszonen der Städte Shenzhen und Forshan bei Prof. Dr. T. Scharping.
- 1993 – 1994: Zentralarchiv für Empirische Sozialforschung an der Universität zu Köln.
- 1993 – 1994: Empirisches Forschungspraktikum zum Thema "Situation und Entscheidung" im SS 1993 und WS 1993 /94 mit Prof. Dr. Jürgen Friedrichs.
- 1991 – 1992 : Forschungsinstitut für Soziologie - Universität zu Köln. Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer Paneluntersuchung über die Wanderung und Wanderungsbereitschaft von Arbeitslosen bei Prof. Dr. Jürgen Friedrichs.
- 1991 – 1992 : Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Köln im Fachbereich Architektur für das Fach: "Sozioökonomische Grundlagen der Planung" (SS 1991 - SS 1994). Einführungsvorlesungen für Architekturstudenten im Grundstudium und Seminare für Städtebaustudenten im Hauptstudium zur Stadt- und Planungssoziologie sowie allgemeiner Soziologie.
- 1991 – 1992 : Proseminar an die Universität zu Köln - Mikroökonomische Ansätze zur Erklärung sozialen Verhaltens: Rational-Choice mit Prof. Dr. Jürgen Friedrichs.
- 1989 – 1991 : Forschungsstelle Vergleichende Stadtforschung - Universität Hamburg. Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer Paneluntersuchung über die Wanderung und Wanderungsbereitschaft von Arbeitslosen bei Prof. Dr. Jürgen Friedrichs.
- 1987 – 1989 : Institut für Soziologie - Universität Hamburg. Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer Panelanalyse von Atomkraftgegnern und in einem internationalen Projekt über politischen Protest in Israel, Peru und Deutschland bei Prof. Dr. Karl-Dieter Opp.
- 1986 – 1987 : Institut für Personalwesen und Arbeitswissenschaft - Universität der Bundeswehr Hamburg.
- 1986 – 1987 : Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer empirischen Arbeitsmarktstudie über die Berufschancen von Bundeswehroffizieren in der Wirtschaft.
- 1978 – 1985 : Studium der Soziologie an der Universität Hamburg. Diplomprüfung in den Fächern: Soziologie, Volkswirtschaftslehre, Psychologie und Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Organisationssoziologische empirische Abschlussarbeit über Therapeutische Wohngemeinschaft für Drogenabhängige bei Prof. Dr. Heinz Renn.
Dr. Alenka Barber-Kersovan
Seit Oktober 2009 Lehrbeauftragte für Kulturvermittlung und Kulturorganisation im Major Kulturwissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg mit dem Themenschwerpunkt Musiksoziologie.
Alenka Barber-Kersovan, Dr. phil., studierte Klavier, Historische Musikwissenschaft, Systematische Musikwissenschaft, Psychologie und Ästhetik in Ljubljana, Wien und Hamburg. Sie arbeitete als Musiktherapeutin an der Psychiatrischen Klinik in Ljubljana, Programmchefin der Musikalischen Jugend Sloweniens und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater und am Institut für Musikalische Bildung in Hamburg. Nach ihrer Promotion (Gesamtnote ausgezeichnet) am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg mit einer Arbeit zum Thema „Vom Punk Frühling zum Slowenischen Frühling. Der Beitrag des Slowenischen Punk zur Demontage des sozialistischen Wertsystems“ unterrichtet(e) sie als Lehrbeauftragte Systematische Musikwissenschaft und Musiksoziologie am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg, an der Hochschule für Musik in Hamburg, an der Kunstuniversität Wien sowie an der Leuphana Universität Lüneburg. Zudem ist sie als Geschäftsführerin des Arbeitskreises Studium Populärer Musik e.V. www.aspm-online.org tätig.
Aktuellere Publikationen: Krauts with Attitude (Hg.; mit Simon Frith), 1998; Frauentöne - Beiträge zu einer ungeschriebenen Musikgeschichte (Hg.; mit Annette Kreutziger-Herr und Melanie Unseld), 2000; Getanzte Freiheit. Swingkultur zwischen NS-Diktatur und Gegenwart (Hg.; mit Gordon Uhlmann), 2002; Helmut Rösing: Das klingt so schön hässlich. Gedanken zum Bezugssystem Musik (Hg.; mit Kai Lothwesen und Thomas Phleps, 2005; Vom ‘Punkfrühling’ zum ‘slowenischen Frühling’. Der Beitrag des slowenischen Punk zur Demontage des sozialistischen Wertsystems, 2005 sowie zahlreiche Artikel in deutschen, englischen und amerikanischen Fachpublikationen und Handbüchern.
Weitere aktuelle Aktivitäten: Vorstandmitglied des Forums Musikwissenschaft an der Universität Hamburg, Präsidiumsmitglied des Landesmusikrates in der Freien und Hansestadt Hamburg, Redaktionsmitglied des vom Deutschen Musikrat herausgegebenen Musikforums, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des ExTra!-Projektes des Europäischen Musikrates, Mitglied im Board of Advisers von FreeMuse, The World Forum on Music and Censorship.


