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Humboldt-Stipendiat aus Äthiopien nimmt seine Arbeit an der Leuphana auf
20. Oktober 2010
Humboldt-Stipendiat aus Äthiopien nimmt seine Arbeit an der Leuphana auf
In den ersten Septembertagen konnte die Leuphana Universität einen afrikanischen Wissenschaftler begrüßen: Dr. Aklilu Dalelo Wamisho, Assistenz-Professor an der Addis Ababa Universität in Äthiopien wird für ein Jahr als Gastwissenschaftler am Institut für Umweltkommunikation (INFU) arbeiten. Im Rahmen eines Forschungsstipendiums für erfahrene Wissenschaftler der renommierten Alexander von Humboldt-Stiftung hat er sich vorgenommen, den Stand der Nachhaltigkeits- und Umweltbildung in der Lehrerausbildung seines Heimatlandes zu erforschen.
Dank der Bemühungen der Zimmervermittlung für ausländische Gastwissenschaftler der Universität konnte rasch eine Bleibe gefunden werden. Doch dem Start in Lüneburg gingen zunächst zwei intensive Monate in Hamburg voraus, in denen Herr Dalelo seine Deutschkenntnisse auffrischte. Nun freut er sich auf seine Zeit in Lüneburg, gemeinsam mit seiner Familie, die in den nächsten Wochen nachkommen wird: „Meine Tochter Eelta, die gegen Ende meines Studiums an der Universität in Flensburg zur Welt kam, war erst sieben Monate alt, als wir in mein Heimatland zurückgingen. Nun ist sie schon sehr gespannt, einmal ihren Geburtstort kennenzulernen.“
Gerd Michelsen, Leiter des am Instituts für Umweltkommunikation, freut sich auf den afrikanischen Besucher: „Wir schätzen uns glücklich, Herrn Dalelo als Kollegen begrüßen zu dürfen. Im Zuge der Arbeit unseres UNESCO Lehrstuhls für Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung sind wir stets an internationalem Austausch interessiert. Ganz besonders freuen wir uns, mit Hilfe des neuen Kollegen Einblick in die afrikanischen Verhältnisse zu gewinnen und unsere Kontakte zu den dortigen Kolleginnen und Kollegen ausbauen und intensivieren zu können.“
Auslösender Impuls für die Bewerbung um ein Stipendium war Aklilu Dalelos Teilnahme an einer Veranstaltung, die im Frühjahr 2009 an der Leuphana Universität Lüneburg stattfand. „Die zahlreichen Aktivitäten, die die Leuphana Universität Lüneburg im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung hat mich sehr beeindruckt.“ Noch im Rahmen der Summer School fasste er den Entschluss, sich für ein Stipendium in Lüneburg zu bewerben. In den bevorstehenden Monaten wird er nun ausreichend Gelegenheit haben, sein Forschungsvorhaben im kollegialen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen des INFU zu realisieren.
Adomßent/INFU




