Abteilungen
Institut für Volkswirtschaftslehre
Das Institut für Volkswirtschaftslehre ist in folgende Abteilungen gegliedert:
- Empirische Wirtschaftsforschung
- Wirtschaftspolitik
- Innovation und Wachstum
- Wirtschaftstheorie und Makroökonomik
- Geld- und Kapitalmärkte
- Arbeits- und Personalökonomik
Zugeordnet ist der Lehrstuhl:
Empirische Wirtschaftsforschung (Prof. Dr. Joachim Wagner)
Der Schwerpunkt der – überwiegend mikroökonometrisch ausgerichteten - Forschungstätigkeit der Abteilung liegt in den Themenbereichen Internationale Firmentätigkeit und Industrielle Beziehungen sowie in Arbeiten im Kontext des Ausbaus der Informationellen Infrastruktur in Deutschland. In der Lehre werden Veranstaltungen zu Mikroökonomie, zu Internationale Arbeitsteilung, zu Arbeitsmarktökonomik und zu quantitativen Methoden sowie zu Wissenschaftspraxis und Wissenschaftsethik angeboten.
Theorie der Wirtschaftspolitik (Prof. Dr. Wein)
Die Abteilung Theorie der Wirtschaftspolitik beschäftigt sich in der Forschung mit dem Verhalten von Unternehmen in deregulierten Sektoren (Bahn, Handwerk, Post, Energie, Versicherungen). Ausgehend von der mikroökonomischen Theorie des Marktversagens wird möglichst empirisch untersucht, welche Auswirkungen der institutionelle Wandel, der vielfach mit dem Abbau marktwidriger Regulierungen staatlicherseits begründet wurde, auf die bisherigen Anbieter, die neuen Wettbewerber, die Konsumenten sowie insgesamt auf die Wohlfahrt hat. Die Lehrveranstaltungen der Abteilung beziehen sich auf Mikroökonomik, Spieltheorie, Business Economics, Theorie der Wirtschaftspolitik, Finanzwissenschaft, Ökonomische Analyse des Rechts sowie Strukturtheorie und –politik.
Innovation und Wachstum (Prof. Dr. Ott)
Die Abteilung untersucht die Implikationen von Staatsaktivität, Spitzentechnologien und Innovationen für den Agglomerations- und Wachstumsprozess von Volkswirtschaften und/oder Regionen. Forschungsaktivitäten sind ausgerichtet auf die Entstehung und Entwicklung regionaler Wachstumskerne und wirtschaftspolitischer Steuerungsmaßnahmen. In diesem Rahmen widmen sich die Wissenschaftler vorwiegend den Wachstumsimplikationen und der Ableitung möglicher Entwicklungsszenarien. Hierbei greifen sie sowohl auf Modellbildung, deren Simulation und empirische Untersuchungen als Analyse-Instrumente zurück. Den Makroökonomischen Bezugsrahmen bieten die Endogene Wachstumstheorie und die Neue Ökonomische Geographie.
Wirtschaftstheorie und Makroökonomie (Prof. Dr. Heinemann)
Die Abteilung beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit wirtschaftstheoretischen Fragestellungen sowie der realen und monetären Makroökonomik. Zu den Schwerpunkten in der Forschung gehört die dynamische Makroönomik, insbesondere DSGE Modelle, und die Verteilungstheorie. Die Lehre umfasst die makroökonomische Grundausbildung im Bachelor und weitergehende makroökonomische Lehrveranstaltungen im Bachelor- und Masterprogramm.
Arbeits- und Personalökonomik (Prof. Dr. Pfeifer)
Die Abteilung Arbeits- und Personalökonomik untersucht vor allem mit mikroökonometrischen Forschungsmethoden die Verhaltensweisen von Individuen und Unternehmen. Es werden beispielsweise folgende Fragen analysiert: Wie muss eine anreizkompatible Entlohnung ausgestaltet sein? Können Firmen mit Hilfe von befristeten Beschäftigungsverhältnissen ihre Arbeitsnachfrage schneller anpassen? Welche Rolle spielt Fairness bei Beschäftigung und Entlohnung? Inwieweit sind geschlechtsspezifische Lohnunterschiede ökonomisch rational? Welchen Einfluss hat Alterung auf Beschäftigung, Entlohnung und Produktivität? Welche Effekte haben Kombilohnmodelle? Welchen Einfluss hat Sportbeteiligung auf den Bildungs- und Arbeitsmarkterfolg?


