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RankingsRANKINGS

 

Handelsblatt 2010

Prof. Dr. Joachim Wagner zählt zu Deutschlands Top-Ökonomen

01. März 2010
Der Lüneburger Professor Joachim Wagner gehört laut dem aktuellen Handelsblatt-Ranking Volkswirtschaftslehre zu Deutschlands führenden Ökonomen. Der 55-Jährige belegte Platz 28 unter mehr als 1.700 erfassten Volkswirten, die an Universitäten und Instituten in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz forschen. „Betrachtet man nur die deutschen Unis, belege ich sogar den 19. Rang“, freut sich Prof. Wagner.

Das Handelsblatt-Ranking finden Sie hier.


Die Pressemeldung der Leuphana Universität Lüneburg finden Sie hier.

 

 

 

Handelsblatt 2008

Professor Wagner auch im Handelsblatt-Ranking 2008 als Spitzenforscher eingestuft   

15. September 2008 Prof. Dr. Joachim Wagner vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Leuphana Universität Lüneburg belegt im neuen Ranking zu den Publikationsleistungen aller etwa 1.200 Volkswirtschaftsprofessoren im deutschsprachigen Raum den Platz 38 – das entspricht Platz 26 in Deutschland. Damit gehört er zu den Spitzenforschern auf dem Gebiet der Volkswirtschaftslehre. Dies entspricht  dem Rangplatz, den Joachim Wagner In der Studie, die von den Konstanzer Ökonomen Robert Hofmeister und Heinrich W. Ursprung im Auftrag des Vereins für Socialpolitik - der wissenschaftlichen Vereinigung der Volkswirte im deutschen Sprachraum - erstellt wurde, und die im August 2008 in der Zeitschrift Perspektiven der Wirtschaftspolitik publiziert wurde. Dort erreichte er Platz 27.

Das Ranking ist hier zu finden.

 

 

Hofmeister/Ursprung 2008

Professor Wagner erneut als Spitzenforscher eingestuft


Prof. Dr. Joachim Wagner vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Leuphana Universität Lüneburg belegt in einer jüngst veröffentlichten Studie zu den Publikationsleistungen aller etwa 1.200 Volkswirtschaftsprofessoren im deutschsprachigen Raum den 27. Platz in Deutschland. Damit gehört er zu den Spitzenforschern auf dem Gebiet der Volkswirtschaftslehre.

In der Studie, die von den Konstanzer Ökonomen Robert Hofmeister und Heinrich W. Ursprung im Auftrag des Vereins für Socialpolitik - der wissenschaftlichen Vereinigung der Volkswirte im deutschen Sprachraum - erstellt wurde, werden Umfang und Qualität der Publikationen von Hochschullehrern bewertet. Die jetzt veröffentlichte Einstufung bestätigt die hervorragende Platzierung von Joachim Wagner im Ranking der renommierten Wirtschaftszeitung Handelsblatt vom Oktober 2007. Bedenkt man, dass viele seiner besser platzierten Kollegen an reinen Forschungsinstituten arbeiten und daher nicht die zusätzliche Belastung eines Uni-Alltages mit Lehrveranstaltungen und Klausurkorrekturen bewältigen müssen, ist das Ergebnis besonders hoch zu bewerten.

Das Ranking ist hier zu finden.

 

 

Handelsblatt 2007

VWL-Professor Wagner gehört zu den deutschsprachigen Top-Wissenschaftlern


Im jüngst erschienenen Ranking der renommierten Wirtschaftszeitung HANDELSBLATT werden die Forschungsleistungen von Universitätsprofessoren der Volkswirtschaftslehre im deutschsprachigen Raum untersucht und nach internationalen Standards bewertet. Professor Dr. Joachim Wagner, Institut für Volkswirtschaftslehre der Leuphana Universität Lüneburg, belegt in diesem Ranking den hervorragenden 38. Platz unter den insgesamt knapp 1.200 untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Bedenkt man, dass sehr viele der besser platzierten Kollegen an reinen Forschungsinstituten arbeiten und daher nicht die zusätzliche Belastung eines Uni-Alltages mit Lehrveranstaltungen und Klausurkorrekturen bewältigen müssen, ist das Ergebnis besonders hoch zu bewerten.


Die hervorragende Bewertung Joachim Wagners, der seit 1993 an der Universität Lüneburg als Professor für Volkswirtschaftslehre arbeitet, ist vor allem auf seine Beiträge zur Firmendemographie, also zur Entwicklungsgeschichte von Unternehmungen, und zum Exportverhalten von Firmen zurückzuführen.
Kennzeichnend für seine Arbeiten ist, dass es sich um theoriegeleitete empirische Studien handelt, die es erlauben, mit Hilfe umfangreicher Datensätze einzelne Firmen über einen Zeitraum von mehreren Jahren zu verfolgen. In Deutschland, aber auch international zählt Joachim Wagner zu den "Pionieren" bei der Arbeit mit diesen sogenannten Firmenpanel-Daten.


Das Ranking ist hier zu finden

 

 

REPEC Ranking 2006

The RePEc Ranking of German Economists Working in Germany

 

 

Handelsblatt 2006

Prof. Wagner im Handelsblatt-Ranking hervorragend platziert

Im jüngst erschienenen Ranking der renommierten Wirtschaftszeitung HANDELSBLATT werden die Forschungsleistungen von Universitätsprofes- soren der Volkswirtschaftslehre im deutschsprachigen Raum untersucht und nach internationalen Standards bewertet. Professor Dr. Joachim Wagner, Institut für Volkswirtschaftslehre unserer Universität, belegt in diesem Ranking den hervorragenden 30. Platz unter den insgesamt mehr als 850 untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Betrachtet man das Ranking für die internationalen Publikationen in der Zeit ab dem Jahr 2002, erreicht Professor Wagner mit Platz 22 sogar eine noch bessere Platzierung und liegt damit vor allen anderen Volkswirtschafts-Professoren in Niedersachsen.Die hervorragende Bewertung Joachim Wagners, der seit 1993 an der Universität Lüneburg als Professor für Volkswirtschaftslehre arbeitet, ist vor allem auf seine Beiträge zur Firmendemographie, also zur Entwicklungsgeschichte von Unternehmungen, und zum Exportverhalten von Firmen zurückzuführen.Kennzeichnend für seine Arbeiten ist, dass es sich um theoriegeleitete empirische Studien handelt, die es erlauben, mit Hilfe umfangreicher Datensätze einzelne Firmen über einen Zeitraum von mehreren Jahren zu verfolgen. In Deutschland, aber auch international zählt Joachim Wagner zu den "Pionieren" bei der Arbeit mit diesen sogenannten Firmenpanel-Daten.

"Top 100 Forscher in Deutschland"

"Top 100 der aktivsten Volkswirte seit 2002"

 

 

CHE 2005

Das CHE ForschungsRanking deutscher Universitäten 2005

 

 

Handelsblatt 2005

Zunächst wirkt seine Arbeit unspektakulär

Joachim Wagner ist der stille Vermittler

Von Dorit Hess, Handelsblatt

In Hannover geboren, in Hannover auf die Schule gegangen, in Hannover studiert. In Hannover promoviert, in Hannover habilitiert, in Hannover als Dozent gelehrt. So liest sich der Lebensweg eines Wissenschaftlers mit hohem internationalem Renommee in seinem Forschungsgebiet: Joachim Wagner.


HB DÜSSELDORF. Dabei erscheint sein Arbeitsschwerpunkt auf den ersten Blick ebenso unspektakulär wie seine Vita: Wagner bereitet Daten so auf, dass sie wissenschaftlich nutzbar sind. Kenner dieses Forschungsgebiets wissen allerdings, wie spektakulär diese Arbeit sein kann: "Lower Saxony" (Niedersachsen) habe auf einer von vier Kisten im Büro von Robert McGuckin, ehemals Leiter der Forschungsabteilung des amerikanischen statistischen Bundesamtes, gestanden, erzählt Wagner, neben "Israel", "Paris" und "Washington". In Amerika, dem Mutterland der empirischen Wirtschaftsforschung, sei Niedersachsen nicht etwa deswegen von Interesse, weil es ein so spannendes Land ist, gibt selbst der Hannoveraner schmunzelnd zu: "Sondern weil es die Daten erlauben, nahezu unbekannte Zusammenhänge zu untersuchen: beispielsweise zwischen der Anzahl von Firmengründungen und der Beschäftigungsentwicklung."

Diese Arbeit verhalf Wagner nicht nur weltweit zum "wissenschaftlichen Durchbruch", wie er selbst sagt. Für die deutsche empirische Wirtschaftsforschung war sie ein Meilenstein: Wagner gelang es 1990 als einem der Ersten, mit Statistischen Landesämtern in Deutschland zusammenzuarbeiten. Bis dahin hatte die mangelhafte Datenlage die Arbeit vieler Ökonomen in Deutschland massiv behindert. Der Empiriker Dietmar Harhoff von der Universität München etwa bemängelt, dass deutsche Statistiker gerne "wahre Betonburgen um ihre Daten bauen".

Als Wurzel dieses Problems identifiziert Wagner die Volkszählung, die zu einer Verschärfung des Datenschutzes geführt habe. Seine Vorschläge, um an für Wissenschaftler nutzbare Daten zu gelangen: entweder eine geeignete Form der Anonymisierung, ohne den Datenschutz zu verletzen, oder den Zugang zu Originaldaten ermöglichen und vor der Veröffentlichung die Ergebnisse auf Geheimhaltungsfreiheit überprüfen. Wie sich Anonymisierungsverfahren auf das Analysepotenzial von Betriebsdaten auswirken, untersucht der Ökonom derzeit.

Wagners Durchbruchsarbeit, sein Kooperationsprojekt mit dem Niedersächsischen Landesamt für Statistik, brachte "geheimhaltungsfreie Ergebnisse" (Wagner) hervor - und ermöglicht es externen Wissenschaftlern trotzdem, mit streng geheimen Einzeldaten aus Erhebungen der amtlichen Industriestatistik Analysen durchzuführen. Dieses Projekt wurde seit Ende 1997 auch in anderen Bundesländern initiiert, koordiniert von Wagner im Netzwerk "Firmendaten aus der Amtlichen Statistik" (FiDASt). Sein Rezept ist einfach und erfolgreich: Er versuche, das Bewusstsein der Statistiker für den Wert ihrer Daten zu schärfen, die sie selbst aus Zeitmangel oder fehlender Methodenkompetenz nicht auswerten könnten.

Mit seinem Anfangserfolg begann für Wagner zu Beginn der neunziger Jahre aber erst der Kampf um die Freigabe von Daten - gegen die Bürokratie und gegen alte Gewohnheiten. Inzwischen habe ein "Gesinnungswandel" eingesetzt, stellt Wagner fest. Bundesweit gibt es mittlerweile vier Forschungsdatenzentren: je eines vom Statistischen Bundesamt, den Statistischen Ämtern der Länder, der Bundesagentur für Arbeit und der gesetzlichen Rentenversicherung. Zudem gibt der Empiriker drei auf die empirische Wirtschaftsforschung ausgerichtete Zeitschriften mit heraus, darunter "zwei der ganz traditionsreichen", wie er sagt.

Ein Wissenschaftler, der sich in seinen Daten vergräbt - und von der Öffentlichkeit und seinen Studenten abschottet? Weit gefehlt, zumindest was die Studenten betrifft. Mehr als einmal hat der Professor in Lüneburg bei der Evaluation durch seine Studenten vor seinen Hochschullehrerkollegen Platz eins belegt. Seit 1993 lehrt Wagner in der Kleinstadt. "Ich hätte auch nichts dagegen gehabt, in Hannover zu bleiben", gibt er zu. Ein Jahr lang pendelte er zwischen Lüneburg und Hannover, wo er seine Frau, eine Diplomsozialarbeiterin, kennen lernte und ihre inzwischen elfjährige Tochter Nele geboren wurde.

"Ohne Schnörkel" sei sein Leben verlaufen. Weil ihm seine Arbeit schon als Student Spaß gemacht habe, sei er "ziemlich schnell ziemlich gut" geworden. Solche Sätze sagt Wagner nur auf wiederholtes Nachfragen. Gern redet er nur über ein Thema, so scheint es: seine Daten.

Aber auch das nicht unbedingt in der Öffentlichkeit. Dass er in den Medien so gut wie nie zitiert wird, liegt nicht nur an Wagners Hauptbeschäftigung, Daten wissenschaftlich nutzbar zu machen. Wohl auch an seinem Wesen: "Das Honorar müsste schon sehr hoch sein, um mich in eine Talkshow zu holen", sagt der 50-Jährige. Politiker kenne er nicht persönlich - nein, auch nicht den Kanzler, wie Wagner Hannoveraner.

Dabei hat der Volkswirt, der sich als Abiturient "aus Interesse für wirtschaftliche und politische Zusammenhänge" für Volkswirtschaftslehre entschieden hatte, durchaus einiges zu berichten. Über den Beschäftigungseffekt von Gründungen zum Beispiel.

Trotz seiner offenbar geringen Eitelkeit - dass sein Forschungsgebiet so wenig beachtet wird, lässt auch Wagner nicht kalt. "Die empirische Wirtschaftsforschung hat in Deutschland bei weitem nicht den Stellenwert, den sie haben sollte", klagt er. "Alle Firmen sind gleich" - so ein Weltbild habe man auch nur als makroökonomischer Theoretiker. "Wenn man aber einmal hinter mikroökonomische Daten geschaut hat, kommt man der Realität deutlich näher." Wagners Beispiel: Niedersachsen und seine heterogene Industrie. "Das bringt uns voran."

  • Seine Wiege stand in Hannover. Dort wurde er 1954 geboren, als einziges Kind einer Rechtsanwaltsgehilfin und eines Maschinenschlossers, der nach Weiterbildungen in einer Personalabteilung arbeitete.
  • Seine Ausbildung absolvierte er in seinem Geburtsort. Er promovierte und habilitierte an der Universität Hannover, bis ihn sein erster Ruf als Professor für Volkswirtschaftslehre 1993 nach Lüneburg führte.
  • Sein Privatleben verbringt er mit seiner Frau beim Nordic Walking, im Garten, "gerne auch beim Grillen und Doppelkopf-Spielen" und im Gemeinderat, wo er "fast immer vergeblich" versuche, etwas "ökonomischen Sachverstand" in die Diskussion zu bringen.

HANDELSBLATT Nr. 099, 25. Mai 2005, S. 10

Das Ranking ist hier zu finden.

 

Tom Coupé (2002)

Das Ranking ist hier und hier zu finden. 

02.03.2010, jwein