Der Nachhaltigkeitsbericht

Download des kompletten Berichts als Link-Label

  • drucken
  • als E-Mail

Nachhaltigkeitsbericht 2007NACHHALTIGKEITSBERICHT 2007

über Zeitraum 2005-2006

 

Inhalt

  • Über diesen Bericht

Dieser Abschnitt beinhaltet Hintergrundinformationen zur Entstehung des Berichts und dem Prozess der Auswahl der Berichtsinhalte.

  • Die Universität im Profil

Die Leuphana Universität Lüneburg entstand zu Beginn des Jahres 2005 aus der Fusion zwischen der Fachhochschule Nordostniedersachsen und der Universität Lüneburg. Um das Zusammenwachsen der beiden Institutionen und die umfassende Neuorientierung deutlich zu machen, trägt die Universität seit März 2007 den Namen Leuphana Universität Lüneburg.

  • Universität und Nachhaltigkeit

Angesichts der Herausforderungen durch das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung bildeten sich Hochschulnetzwerke, die mit der Umsetzung in konkrete Handlungsprogramme begannen. Auf europäischer Ebene ist die 1993 von der Europäischen Rektorenkonferenz auf den Weg gebrachte COPERNICUS-Charta von zentraler Bedeutung. Mit der im Vorfeld der Johannesburg-Konferenz der Vereinten Nationen zur nachhaltigen Entwicklung (2002) von COPERNICUS und weiteren zentralen internationalen Hochschulinitiativen verabschiedeten Lüneburg Declaration hat die Universität Lüneburg dazu beigetragen, die europäischen Bemühungen auf eine globale Ebene zu heben.

Die Universität verbessert ihren Betrieb

In diesem Abschnitt stehen die vom Universitätsbetrieb ausgehenden Wirkungen im Vordergrund. In Anlehnung an den Leitfaden der Global Reporting Initiative (GRI) werden die Aktivitäten der Universität anhand von Aspekten der sozialen Verantwortung, der ökonomischen Leistungsfähigkeit und der ökologischen Verträglichkeit dargestellt. Der Fokus liegt auf Themen, die von besonderer Bedeutung für Hochschulen sind.

  • Soziale Verantwortung leben

Das Leistungspotenzial und die Kreativität der Hochschulmitglieder sind die Basis für den Erfolg der Hochschule und ihre Fähigkeit, sich für gesellschaftliche Ziele einzusetzen. Voraussetzung für die Entfaltung dieser Potenziale ist die Gesundheit der Hochschulmitglieder. Auch eine vielfältige Zusammensetzung der Beschäftigten und Studierenden wird als Bereicherung wahrgenommen und entsprechend gefördert. Davon ausgehend werden zudem Partizipation und Mitbestimmung der Hochschulmitglieder an universitären Prozessen sowie außeruniversitäres Engagement dargestellt.

  • Ökonomische Leistungsfähigkeit sicherstellen

Die Hochschule ist sich ihrer weit reichenden ökonomischen Wirkungen auf die Region bewusst. Um diese Wirkungen zu erhalten und möglichst zu stärken, gilt es zunächst, eine gute finanzielle Basis herzustellen und Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen. Neben direkten finanziellen Wirkungen wie Lohn- und Gehaltszahlungen an die Hochschulbeschäftigten werden auch indirekte Wirkungen, beispielsweise durch die Bereitstellung von Infrastrukturangeboten wie einer öffentlich zugänglichen Bibliothek, berücksichtigt.

  • Ökologisch verträglich haushalten

Im Bewusstsein, dass von der Hochschule schon allein aufgrund der hohen Anzahl an Universitätsmitgliedern erhebliche Umweltauswirkungen ausgehen, setzt die Universität eine Vielzahl von Maßnahmen zur Reduktion ihres Ressourcenverbrauchs und ihrer Schadstoffemissionen um. Wichtige Handlungsfelder sind hier die Bereiche Ressourcenverbrauch (Materialien, Wasser, Energie) und umweltfreundliche Mobilität. Mit Blick auf den Klimawandel ist es zudem ein vordringliches Ziel, die durch den Universitätsbetrieb erzeugten Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Die Universität gestaltet Zukunft

Die Leuphana Universität Lüneburg strebt an, durch innovative Forschung, durch Wissenstransfer und die Förderung von Gründerinitiativen einen Beitrag zur Zukunftsgestaltung der Gesellschaft zu leisten. Darüber hinaus sieht sie es als ihre Aufgabe an, Kompetenzen ihrer Studierenden und Beschäftigten zu fördern, die für die aktive Gestaltung der Gesellschaft unerlässlich sind.

  • Inter- und transdisziplinäre Forschung für eine nachhaltige Entwicklung

Eine zentrale Aufgabe für die Hochschule ist es, innovative Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu finden und zur Anwendung zu bringen. Dies beginnt bereits bei der Auswahl von Forschungsthemen und der Organisation des Forschungsprozesses. Hierzu werden bei der Beschäftigung mit Fragestellungen einer nachhaltigen Entwicklung disziplinäre Grenzen überschritten und gesellschaftliche Akteurinnen und Akteure eingebunden.

  • Transfer, Kooperationen und Sustainable Entrepreneurship

Bestandteil eines transdisziplinären Verständnisses von Forschung ist es, die Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen sowie über Transferaktivitäten und campusnahe Unternehmensgründungen zur Anwendung zu bringen. Kooperationen und Unternehmensgründungen mit Nachhaltigkeitsbezug bieten dabei besondere Potenziale.

  • Kompetenzentwicklung für verantwortliches Handeln

Die Universität trägt zur Bildung kompetenter und verantwortungsbewusster Persönlichkeiten bei, die sich für ein gesundes und produktives Leben im Einklang mit der Natur und unter Berücksichtigung sozialer Werte und kultureller Vielfalt einsetzen. Bildungsziele sind das Verstehen komplexer gesellschaftlicher Prozesse und die Entwicklung individueller Kompetenzen, die es ermöglichen, über die Grenzen der eigenen Spezialisierung oder Kultur hinauszuschauen. Neben diesen Aspekten der Persönlichkeitsbildung werden spezifische Fachkenntnisse zur nachhaltigen Entwicklung über entsprechende Lehrveranstaltungen vermittelt. Lernen findet aber auch außerhalb formeller Lehrveranstaltungen statt, z. B. in kulturellen Veranstaltungen, auf Konferenzen und mittels konkreter Berührungspunkte mit der Umsetzung von Nachhaltigkeit im Lebensalltag der Hochschule.

Fazit und Ausblick

Neben den sich noch stellenden Herausforderungen werden hier zahlreiche hervorragende Aktivitäten von Hochschulmitgliedern und Kooperationspartnern der Hochschule sichtbar zusammengefasst.

Anhang

  • GRI-Content-Index

Um größtmögliche Transparenz zu erreichen, orientiert sich der Nachhaltigkeitsbericht im Berichtsteil „Hochschulbetrieb“ am Leitfaden der Global Reporting Initiative (GRI). Der nachfolgende Content Index dient als alternatives Inhaltsverzeichnis für Leserinnen und Leser, die mit dem GRI-Indikatorenkatalog vertraut sind.

  • Externe Überprüfung

Der vorliegende Bericht soll dazu beitragen, die nachhaltigkeitsbezogenen Leistungen, Aktivitäten und Ziele der Universität transparent zu machen. Die Auswahl und Aufbereitung der Inhalte haben wir deshalb anhand der Prüfkriterien Wesentlichkeit, Nachhaltigkeitskontext, Einbeziehung von Stakeholdern sowie Vollständigkeit zusätzlich extern überprüfen lassen.

  • Weblinks

Im Gesamtüberblick befindet sich eine Liste der im Bericht genannten Weblinks.

12.04.2010, Brüggen