Meldungen aus der Forschung

Forschungsgruppe untersucht Batterieentsorgung

23.11.2015 Lüneburg. Wer sein altes Handy oder anderen Elektroschrott entsorgen will, muss zuvor Akkus oder Batterien entfernen – so das Gesetz. Viele Verbraucher belassen die Stromlieferanten aber bei der Entsorgung im Gerät. Eine Forschungsgruppe der Leuphana Universität Lüneburg will das jetzt ändern.

Unter Leitung von Prof. Dr. Henning Friege (Nachhaltigkeitswissenschaften) wollen Studierende untersuchen, wie mehr alte Akkus und Batterien aus Elektrogeräten zur Rückgewinnung von Metallen wie Eisen, Zink, Nickel oder Cobalt wiederverwertet werden können. Zunächst nehmen sie dazu Stichproben am GfA Standort Bardowick. So wollen sie ein Bild davon gewinnen, bei wie vielen Geräten die Batterien und Akkus nicht entfernt worden sind. Erfasst werden soll auch der Anteil derjenigen Geräte, die eine schwer entfernbare Batterie enthalten, wie etwa Smartphones.

Parallel dazu wenden sich die Studierenden in diesen Wochen mit einer Umfrage direkt an die Verbraucher. Mit Hilfe von Fragebögen wollen sie herausfinden, was genau dazu führt, dass die Trennquote bislang so niedrig ist. Die Studierenden hoffen auf möglichst viele Teilnehmer für ihre Umfrage, um belastbare Ergebnisse zu erreichen.

Für das Projekt kooperieren die Lüneburger Studierenden um Prof. Dr. Henning Friege mit dem Gemeinsamen Rücknahmesystem Batterien und dem regionalen Entsorgungsträger GfA.