Meldungen zum Studium

Die Startwoche 2015: Gesellschaftliches Engagement trifft soziales Unternehmentum

02.10.2015 Am Montag ging es los mit der Startwoche 2015 in der sich interdisziplinäre Teams wieder einem gesellschaftlichen Thema widmen. Doch worum geht es diesmal? Die Startwoche 2015 möchte vor allem Eines: Dass die Studierenden gesellschaftlich aktiv werden und sich im Bereich soziales Unternehmertum engagieren. Da die Startwoche auf Englisch gehalten wird, lautet das Motto daher diesmal kurz und schlicht: "Engage!". Unterstützung finden sie dabei bei insgesamt über 200 Tutor_innen, Mentor_innen und Expert_innen. Was steht heute auf dem Programm?

Startwoche Tag 5 - Finale!

Am letzten Tag der Startwoche kamen noch einmal alle Erstis ins Vamos. Empfangen wurden sie von Christian Brei, dem Leiter der Universitätsentwicklung und der Lehre, sowie von Prof. Dr. Jantje Halberstadt und Prof. Dr. Michael Gielnik. Alle drei und ihre Teams schauen auf eine spannende Zeit zurück.

In der vollen Kulturhalle auf dem Campus präsentierten sie und das Organisations-Team der Startwoche vierzehn der Filme, die im Laufe dieser Woche entstanden sind. Von den 104 Videos wurden die Beliebtesten der Plattform, sowie die Favoriten von Tutoren und Startwochen-Team gezeigt.

Alle Filme auf der Crowdfunding Page der Leuphana Startwoche

Glücklich und voller Erwartung starten die Studierenden nun in ihr erstes Semester. Sie haben einen kleinen Einblick bekommen, was es heißt, in Lüneburg zu studieren. Am Montag finden die ersten Seminare und Vorlesungen am Leuphana College statt. Nicht nur die Lehrenden freuen sich und sagen: Willkommen an der Leuphana!



Startwoche Tag 4: Donnerstag 8. Oktober 2015

An Tag 4 der diesjährigen Startwoche drehte sich alles um das Thema Crowdsourcing. Was ist das? Und wie kann man darüber ein Projekt finanzieren? Im Hörsaal und im Vamos gab es von den Experten eine Einführung in das Thema. Danach mussten sich die Studierenden überlegen:

Welche Wertmaßstäbe hat unser das Projekt eigentlich genau und wie sieht die passende Kommunikationskampagne dazu aus?
Wichtig ist, dass die Kampagne möglichst viele Unterstützer findet. Dafür müssen die Studierenden ihre Zielgruppe genau kennen und die Startnext-Page möglichst breit im Internet streuen. Ob Facebook, Instagram oder Snapchat - die Studierenden entscheiden selbst, welcher Kanal am Besten passt.

Beim Videodreh auf dem Campus und in der Stadt durften die Studierenden dann ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Ob stopmotion, kleines Theaterstück, oder klassisches Kampagnenvideo. Um die eigene Projektidee überzeugend zu vermitteln, sind den Teams keine Grenzen gesetzt.


Startwoche Tag 3: Mittwoch 7. Oktober 2015

Heute erstellen die Erstis für ihr Projekt ein Konzept. Jantje Halberstadt und Michael Gielnik erläutern im großen Plenum die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Projekt. Die Kernfragen lauten: Welche Mittel brauchen wir? Welche Aktivitäten führen wir im Projekt durch? Welche Ziele haben wir, mit welchen Ergebnisse rechnen wir und wie lässt sich der Erfolg unseres Projektes am Ende messen?

Die Studierenden arbeiten anschließend in ihren Teams, um ausführliche Projekt- Präsentationen vorzubereiten. Unterstützt werden sie von Experten, die bereits erfolgreich solche Projektideen umgesetzt haben. Sie geben wertvolle Tipps, worauf noch zu achten ist, bevor das Projekt im Netz und der Welt präsentiert werden kann.

Am Ende des Tages haben alle Teams den roten Faden ihres Projektes genau vor Augen. Sie sind bereit für Donnerstag, um alle Projektinformationen auf der Plattform Start-Next einzustellen.


Startwoche Tag 2: Dienstag 6. Oktober 2015

Nachdem die Erstis am Montag viel über globale Krisen und Probleme diskutiert haben, suchten sie am Dienstag vor allem nach Lösungen. Die Machbarkeit des Projektes stand im Fokus. Große Probleme (z.B. die globale Flüchtlingssituation) mussten heruntergebrochen werden auf eine Projektidee, die in dieser Woche sauber durchdacht und mit den vorhandenen Ressourcen geplant werden kann.

Am Vormittag stellten Dennis und Christine Hönig-Ohnsorg Ashoka vor, ein internationales Netzwerk für Social Entrepreneurship. Außerdem referierte Markus Streichardt über Start-Next, eine deutschsprachge Online-Platform, die sich speziell auf soziale Projekte konzentriert. Start-Next ermöglicht es sozialen Start-Ups über sogenanntes "Crowdfunding" finanzielle Unterstützung für ihre Projekte zu gewinnen.

Bis Donnerstag darf sich jedes der 104 möglichen Startwochen-Projekte auf Start-Next vorstellen. Es kann sich an die gewachsene Start-Next-Community oder an eigene Freunde und Familien wenden, um reales Feedback zum Projekt einzuholen. Die Startwochen-Team müssen aber vorher definieren, welches Problem gelöst werden kann und wer von dem Projekt profitieren würde. Erst dann kann die Projektidee dort veröffentlicht werden.
 


Startwoche Tag 1: Montag, 5. Oktober 2015

Jantje Halberstadt, Juniorprofessorin für Social Entrepreneurship, und Michael Gielnik, Professor für Personal, insb. Personalentwicklung, begrüßten die Studierenden am Montagmorgen im Hörsaal und im Vamos. Sie wurden auf diese beiden großen Räume verteilt, denn bis das Zentralgebäude auf dem Campus fertig ist, können Ereignisse mit 1500 Zuhörern noch nicht unter einem Dach stattfinden.

Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotse (SPD) und der Sprecher der Willkommensinitiative Lüneburg, Birger Rietz, griffen das aktuelle Thema "Flüchtlinge" auf. Prof. Dr. Stefan Schaltegger und Prof. Dr. Markus Reihen gaben nachhaltige und wirtschaftswissenschaftliche Impulse in Richtung Sharing Economy. Der Einsatz von Medien - ob im Original oder digital - wurde präsentiert von Ulfert Tschirner (Museum Lüneburg) und Nishant Shah (Leuphana).

Neben weiteren Vorträgen am Nachmittag arbeiten die Studierenden nun in Kleingruppen und diskutieren Fragen wie: Welche aktuellen Beispiele für "Social Dilemmas" gibt es und wie können Auswege gefunden werden? Vor welchen sozialen Herausforderungen werden wir künftig stehen und wie können wir uns darauf heute schon vorbereiten? Für wen und für welche Ideen lassen sich sogar daraus Chancen entwickeln?


Die Eröffnungsfeier in der St. Johanniskirche

Die Eröffnungsredner, unter ihnen Präsident Sascha Spoun und Leiter des College, Achatz von Müller, hoben das Studienmodell und die besonderen Freiheiten des Leuphana College hervor. Unter den Rednern war auch Hamburgs Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Katharina Fegebank. Sie, die selbst an der Leuphana gearbeitet hat, forderte die Studierenden auf, sich schon mit Beginn des Studiums sozial zu engagieren und heutigen Herausforderungen wie der Flüchtlingsproblematik aktiv zu begegnen. Weitere Redner waren: Bürgermeister Eduard Kolle, die AStA-Sprecher Johann Basko und Jasper Kahrs, sowie Christian Brei, der Leiter der Universitätsentwicklung und der Entwicklung der Lehre. Er stimmte die Erstis in das, was sie in der Startwoche erwartet, ein.

Willkommen an der Leuphana!

Die Rede des Präsidenten der Leuphana Universität Lüneburg, Prof. (HSG) Dr. Sascha Spoun. Er begrüßte die Gäste und die neuen Studierenden.

Hamburgs Senatorin in Lüneburg

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, kam von Hamburg nach Lüneburg um die Eröffnungsrede bei der Startwoche 2015 zu halten.


Starttage: 1.-2. Oktober 2015

Sie sind wieder da: Die neuen Erstis sah man am Donnerstag und Freitag überall in Lüneburg. Universität und Stadt begrüßten am 1. Oktober in St. Johannis rund 1500 neue Studentinnen und Studenten. Sie lernten Lüneburg von seiner schönsten Seite kennen, denn die Sonne strahlte mit den Studierenden um die Wette, als es wieder hieß: Willkommen an der Leuphana!


Autorin: Dörte Krahn (Universitätskommunikation). Neuigkeiten aus der Universität und rund um Forschung, Lehre und Studium können an news@leuphana.de geschickt werden.