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Nachhaltige Ideen für den Lüneburg Einzelhandel

16.11.2015 Studierende des Leuphana-Masters Nachhaltigkeitswissenschaft haben mit Praxisakteuren aus Politik und Wirtschaft Perspektiven zum Thema „lokales Wirtschaften und nachhaltige Regionalentwicklung" erarbeitet.

Der Lüneburger Innenstadt fehlt ein alternatives Kundenleitsystem. Dies ist eines der vielen Ergebnisse des ersten Workshops des transdisziplinären Forschungsprojekt „Local Living Economies“ der Leuphana Universität Lüneburg. Gemeinsam mit Lüneburger Einzelhändler_innen, Vertreter_innen aus der regionalen Politik und alternativer Wirtschaftsformen tauschten sich die Studierenden des Masters „Nachhaltigkeitswissenschaft“ über Perspektiven zum Thema „lokales Wirtschaften und nachhaltige Regionalentwicklung" aus.Gemeinsam wurden Faktoren erarbeitet, die besonderen Einfluss auf die Entwicklung des Lüneburger Einzelhandels haben.

Weiter beschäftigten sich Studierende und Praxisakteure mit der Frage, welche wünschenswerten Kriterien die Innenstadt 2030 aufweisen sollte. Abschließend erörterten die Teilnehmer, inwiefern Nachhaltigkeitsaspekte Chancen bieten, neue Kundengruppen zu erschließen und wie man dies am erfolgreichsten kommunizieren könnte.

In dem dreistündigen Workshop diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in moderierten Kleingruppen zu den Themen Nachhaltigkeitsbewertung, -szenario und –kommunikation. Das Ziel des Workshops ist die Entwicklung von Zukunftsszenarien für den Lüneburger Einzelhandel, diese zu bewerten und eine Kommunikationskampagne zu konzipieren. Anfang 2016 werden die Ergebnisse in einem zweiten Workshop mit weiteren Akteuren aus der Praxis auf Umsetzbarkeit geprüft. 

Die beteiligten Studierenden absolvieren während ihres zweiten und dritten Semesters ein Projektseminar zum Thema „Transdisziplinäre Forschung“. Dabei geht es darum, gemeinsam mit Praktikern nachhaltige Handlungs- und Lösungsstrategien für ein reales regionales Problem zu entwickeln. Dies setzt eine kontinuierliche Zusammenarbeit voraus: „Zunächst werden gemeinsam Fragestellungen erarbeitet, danach die Handlungsoptionen realisiert, schließlich wird der Erfolg der Maßnahmen evaluiert “, beschreibt Prof. Dr. Daniel Lang den Ablauf.