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Nicht nur für Nachteulen: Studierende nutzen produktives Umfeld bei der Langen Nacht des Schreibens

07.03.2016 Am 3. März konnten Studierende bereits zum achten Mal eine ganze Nacht lang in der Bibliothek an ihren wissenschaftlichen Texten arbeiten. Dazu gab es Kurzvorträge, individuelle Beratung, Yoga und ein reichhaltiges Buffet. Die Schreibnächte sind ein Angebot der Universitätsbibliothek, der Schreibwerkstatt und des Writing Center for Academic Englisch.

Einmal pro Semester bleiben in der Bibliothek am Hauptcampus ein ganze Nacht lang die Lichter an. Die erste „Lange Nacht des Schreibens“ fand 2012 im Zusammenhang mit der Gründung der Schreibwerkstatt an der Leuphana statt. Mittlerweile ist die Schreibnacht zum Semesterende schon fast Tradition. Am vergangenen Donnerstag war es wieder soweit:

Während die Studierenden in der Bibliothek ruhig und konzentriert an ihren Haus- oder Abschlussarbeiten schrieben, war im Bibliotheksfoyer eine inspirierende und zugleich lockere Atmosphäre zu spüren. So konnten sich die Studierenden zum Beispiel bei Kurzvorträgen über das Strukturieren von wissenschaftlichen Arbeiten oder die Unterstützungsangebote der Leuphana zu Literaturverwaltungsprogrammen informieren. Zusätzlich waren Schreiberaterinnen und Schreibberater als Ansprechpartner vor Ort und nahmen sich Zeit, sodass auch ganz individuelle Probleme und Fragen geklärt werden konnten.

Den beiden Erstsemester-Studentinnen Riccarda (links) und Melina hat das Rundum-Programm der "Langen Nacht des Schreibens" gut gefallen.

Riccarda und Melina studieren im ersten Semester an der Leuphana. Beide waren somit zum ersten Mal bei einer „Langen Nacht des Schreibens“. Riccarda (23) hat an ihrer ersten Hausarbeit geschrieben und war vom vielseitigen Programm begeistert: „Ich find’s richtig gut! Man bekommt überall Tipps für die Hausarbeit und ich kann mich auch richtig gut konzentrieren, weil es so leise ist. Und zwischendurch kann ich einfach kurz runterkommen und einen Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen.“ Melina (21) hat die Schreibnacht genutzt, um sich für ihre Hausarbeit zum Verantwortungsmodul inspirieren zu lassen. „Ich habe heute überhaupt erstmal ein Thema und eine Fragestellung gefunden und genau das war mein Ziel“, so Melina. Zum Programm sagte sie: „Mir gefällt die Organisation, zum Beispiel, dass man an allen Angeboten teilnehmen kann, aber nicht muss und dass es Vorträge zu ganz verschiedenen Themen gibt.“ 

Um 20 Uhr wurde das reichhaltige Buffet eröffnet. Auch hier war für jeden Geschmack etwas dabei: Vom veganen Brotaufstrich über frisches Obst und Gemüse bis hin zu Nervennahrung in Form von Schokoriegeln und anderen Süßigkeiten. Gestärkt ging es dann wieder an die Arbeit. Den Kopf wieder frei bekommen und Platz für neue Ideen schaffen. Das konnten die Studierenden ab 22 Uhr stündlich bei den 30-minütigen Yogaeinheiten im Bibliotheksfoyer. Wer seine Kreativität anregen wollte, konnte beim Powerpoint Karaoke seine Präsentationsfähigkeiten unter Beweis stellen. Hier ging es darum, spontan einen Vortrag zu einer zufällig ausgewählten, unbekannten Powerpoint-Präsentation zu halten. Nach diesem letzten offiziellen Programmpunkt ging es für die meisten Studierenden wieder zurück in die Bibliothek, wo sie noch bis tief in die Nacht an ihren wissenschaftlichen Projekten weiterarbeiteten.



Autorin: Carina Stelter (Universitätskommunikation). Neuigkeiten aus der Universität und rund um Forschung, Lehre und Studium können an news@leuphana.de geschickt werden.