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Nachhaltigkeitsinnovationen in Hannover

28.04.2016 Lüneburg. Welche Innovationen für eine nachhaltigere Stadt gibt es in der niedersächsischen Landeshauptstadt? Wie vielfältig sind Nachhaltigkeitsinnovationen in Hannover, wo sind sie und wer verbirgt sich hinter den innovativen Anstößen für einen Wandel Richtung nachhaltiger Stadt-entwicklung? Wo liegen ihre Herausforderungen und Chancen?

Diesen Fragen sind 23 Master-Studierende der Leuphana Universität Lüneburg im Rahmen ihres des Komplementärstudiums nachgegangen. Sie haben recherchiert, die Stadt observiert und Akteure vor Ort befragt. Disziplinenübergreifende Zusammenarbeit war bei diesem Projekt angesagt, denn – typisch für das Komplementärstudium – die Studierenden kamen aus ganz unterschiedlichen Studiengängen. Betriebswirtschaftslehre und Ingenieurwissenschaften waren ebenso vertreten wie Kultur- und Umweltwissenschaften, Politikwissenschaften, Volkswirtschaftslehre oder Lehren und Lernen.

Fünf zentrale Felder, in denen zahlreiche Innovationen für mehr Nachhaltigkeit in Hannover entstehen, hat die Gruppe identifiziert und näher untersucht:  

  1. Green Economy mit neuen, nachhaltigkeitsorientierte Technologien und Produkten in der Stadt, wie z.B. mit erneuerbare Energien, Mobilitäts- und Wassertechnologien.
  2. Solidarisches, „alternatives“ Wirtschaften wie z.B. die solidarische Landwirtschaft, Regionalwährung oder Gemeinwohlökonomie in Hannover.
  3. Social Entrepreneurship anhand von Beispielen von grünen Start-ups und Entrepreneurs und der Frage, ob Netzwerke um solche nachhaltigkeitsorientierte Akteure in Hannover vorhanden sind.
  4. Neue Arbeits-, Organisations-, und Businessmodell-Formen, wie z.B. Coworking Spaces und Urban Gardening.
  5. Soziale Innovationen für Partizipation mit vielfältigen innovativen Bürgerbeteiligungsformen in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Auf einer „Sustainable Innovation Map“ für Hannover haben die Studierenden ihre Arbeitsergebnisse zusammengefasst. Sie ist hier einzusehen.