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Artists in Cities of Distress: Baltimore and Detroit

15.06.2016 Hamburg/Lüneburg. Am 29. Juni wird im Amerikazentrum Hamburg die Plakat-Ausstellung „Artists in Cities of Distress: Baltimore and Detroit“ eröffnet. Sie zeigt die Ergebnisse der Arbeit von Studierenden der Leuphana Universität Lüneburg und der HafenCity Universität Hamburg.

Im März dieses Jahres hatte die Gruppe in Baltimore und Detroit die Rollen von Künstlern in diesen von Problemen, aber auch Chancen gekennzeichneten amerikanischen Großstädten recherchiert. Zwei Wochen lang erkundeten die Studierenden mit Rundgängen, Interviews und Workshops verschiedene Stadtgebiete und führten Gespräche mit lokalen Experten der Kunst- und Kulturszene. Das Themenspektrum reichte von historischen Einflüssen der Stadtentwicklung über die Ästhetisierung urbaner Probleme hin zu zeitgenössischen Kunstinitiativen und deren Funktionen für urbane Verbesserungen in den beiden Städten.

Ausgangspunkt für den Städtevergleich war ein Seminar zu Künstlern in „gestressten Städten“ an der Leuphana im Wintersemester 2015/16. Baltimore und Detroit haben durch die Postindustrialisierung deutlich an Bedeutung verloren. Ein hoher Bevölkerungsverlust hat diese Städte und ihre Bewohner stark geprägt. Können vibrierende Kunst- und Kulturszenen als urbane Bewegungen hier positive Einflüsse haben? Welche Potentiale ergeben sich, wenn solche, der zeitgenössischen Kunst affinen, und künstlerisch-politisch tätigen Initiativen Ihre Stadt neu gestalten wollen und dürfen? Zu diesen Themen verarbeiteten die Studierenden Eindrücke, Erkenntnisse und weitere Fragen in Plakatform.

Die Ausstellungseröffnung mit Interviewsequenzen, visuellen Eindrücken und Musik aus beiden Städten beginnt am 29. Juni um 18 Uhr im Amerikazentrum am Sandtorkai 48 in Hamburg. Bis zum  21. Juli 2016 werden die Arbeiten zu sehen sein. Die Besichtigung ist nach Vereinbarung möglich.


Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Volker Kirchberg, Leuphana Universität Lüneburg und Kerstin Niemann, FILTER Detroit
Recherche: Finn J. Brunken, Alicia Chemin, Marius Geisler, Lorraine Ginestet, Linnea Larsson, Tobias Lutze, Anton Moosleitner, Berit Ohlsdorf und Patricia Wedler.
Mit freundlicher Unterstützung des Amerikazentrums Hamburg.