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Quality Audit: Netzwerke fördern Qualitätsentwicklung

23.06.2016 Berlin/Lüneburg. Heute findet in Berlin eine Tagung des Netzwerks Quality Audit statt, dem neben der Leuphana Universität Lüneburg auch die Universität des Saarlandes, die Universität Potsdam und die Technische Universität Kaiserlautern angehören. Die Tagung steht unter der Überschrift „Netzwerke als Motor der Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre: Vom Peer Review zum Peer Learning“. Die Hauptvorträge halten Prof. Dr. Antonio Loprieno von der Universität Basel und Leuphana-Präsident Sascha Spoun.

Die Veranstaltung geht der Frage nach, wie die Arbeit in Netzwerken die Qualitätsentwicklung in Lehre und Studium voranbringen kann. In Vorträgen und Workshops wird erörtert, welche Verantwortung die Hochschulen hinsichtlich eines „guten Studiums“ und einer „guten Governance“ wahrnehmen (sollten). Vor diesem Hintergrund wird diskutiert, welchen Nutzen eine peergestützte externe Qualitätsentwicklung hat. Schließlich werden Bedingungen, Potenziale und Grenzen einer gemeinsamen Qualitätsentwicklung im Netzwerk ausgelotet.

Hintergrund:
Die Leuphana Universität Lüneburg, die Technische Universität Kaiserslautern, die Universität Potsdam und die Universität des Saarlandes hatten 2011 ein Netzwerk mittelgroßer Universitäten gebildet und sich erfolgreich am Bundeswettbewerb „Für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre“ beteiligt.  Das Netzwerk „Quality Audit“ unter Federführung der Universität Potsdam erhielt daraufhin eine Förderzusage über bis zu 1,1 Millionen Euro. Ziel der Initiative ist die Weiterentwicklung von Qualitätsmanagementsystemen für Lehre und Studium an Universitäten durch das Modell eines netzwerkorientierten Quality-Audit-Verfahrens.

Den heute gehaltenen Vortrag von Leuphana-Universitätspräsident Sascha Spoun können Sie hier nachlesen.