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Lange Nacht des Schreibens: Die halbe Nacht durchgearbeitet

19.07.2016 Am 14. Juli 2016 fand bereits zum neunten Mal die „Lange Nacht des Schreibens“ in der Bibliothek der Leuphana Universität statt. Etwa 150 Teilnehmer schrieben bis spät in die Nacht an Haus-, Bachelor- und Masterarbeiten. Unterstützend dazu gab es die Möglichkeit, sich persönlich zu aufkommenden Fragen und Problemen beraten zu lassen oder an kurzen Vorträgen über das wissenschaftliche Schreiben teilzunehmen. Die „Lange Nacht des Schreibens“ wurde organisiert vom Team Informationskompetenz der Universitätsbibliothek, der Schreibwerkstatt, Lehrenden aus dem College und dem Writing Center for Academic English.

In einer kurzen Begrüßung gab Anne Christensen, stellvertretene Leiterin des Medien-und Informationszentrums (MIZ), einen kurzen Überblick über den Ablauf und ermunterte die Studierenden: „Wir freuen uns, die Nacht zum Tag zu machen und hoffen, dass Sie voran kommen werden“. Für einen erfolgreichen Schreibprozess sei auch das Nachdenken über das Scheitern wichtig. 

Christiane Heß, Projektkoordinatorin der Schreibwerkstatt, ist eine von mehreren Schreibberater_innen, die den Studierenden bei Fragen zur Seite stehen. „Die meisten Studierenden haben Fragen zur Formulierung und Präzisierung ihrer Forschungsfrage“, weiß Heß, die seit der ersten „Langen Nacht des Schreibens“ dabei ist. Auch Fragen zur Gliederung des Materials seien häufig. Außerdem seien sich viele unsicher, wann der richtige Zeitpunkt sei, um vom Material sammeln und Lesen zum Schreiben überzugehen.

Angelo Stora studiert im Major BWL und VWL im Minor. Bei der „Langen Nacht des Schreibens“ hat er zum ersten Mal teilgenommen. Er will an seiner Bachelorarbeit weiterarbeiten. Die Schreibberatung hat er genutzt, um sich zum Thema Literaturrecherche zu informieren und gleichzeitig ein Feedback zu dem bereits Geschriebenen zu erhalten. 

Johanna Wille hat sich für die „Lange Nacht des Schreibens“ vorgenommen, ihre Hausarbeit zu beenden. Sie studiert den Master Nachhaltigkeitswissenschaften. Informieren will sie sich über die Strukturierung von Texten und die richtige Zitationsweise. „Ich finde es toll, dass es das Angebot gibt“, freut sie sich. Besonders gut gefalle ihr, dass man viele Leute treffe, die man kennt und eine Gruppendynamik entstehe, die zusätzlich motiviere.

Neben Vorträgen zu Themen wie „Der wissenschaftliche Spannungsbogen“ und „Zitieren und Belegen“ sowie der individuelle Schreibberatung von Mitarbeitern der Schreibwerkstatt oder studentischen Schreibberater_innen, konnte man sich am Buffet stärken oder sich mit Kaffee einen Energieschub verschaffen. Darüber hinaus bot Qigong-Yangsheng im Foyer eine Möglichkeit, Körper und Geist zu erfrischen.

„Die ‚Lange Nacht des Schreibens’ ist das Highlight des gesamten Programms der Schreibwerkstatt. Darüber, dass das Angebot gut angenommen wird, freuen wir uns“, so Marcus Fiebig, Projektkoordinator der Schreibwerkstatt.


Weitere Informationen


Autorin: Morgaine Struve, Universitätskommunikation. Neuigkeiten aus der Universität und rund um Forschung, Lehre und Studium können an news@leuphana.de   geschickt werden.