Meldungen zum Studium

Literaturrecherche leicht gemacht

07.10.2016 An einer Bibliotheksführung nehmen fast alle Studierenden in ihrem ersten Semester teil. Für das Schreiben der ersten Hausarbeit ist jedoch vertiefendes Wissen über wissenschaftliche Literatur notwendig. Die Universitätsbibliothek unterstützt Studierende bei Fragen nach der Recherche und korrekten Zitationsweise wissenschaftlicher Literatur. Im Mittelpunkt steht dabei das Informationskompetenz - Team, welches mit seinen Angeboten versucht, das Studieren zu erleichtern.

Vielfältige Schulungsinhalte 
Gerade zu Studienbeginn lohnt es sich, sich mit den Angeboten des Informationskompetenz-Teams näher zu befassen. Einen ersten Überblick über den Bestand und die Arbeit in der Bibliothek erhalten Studierende bereits in der Startwoche bei Bibliotheksführungen und in Einführungsveranstaltungen. Des Weiteren werden das ganze Semester über Einführungen in die Arbeit mit dem Bibliothekskatalog sowie spezielle Datenbankschulungen angeboten, die fachspezifisch interessante Recherchetipps geben und über Anlaufstellen zur Literaturbeschaffung informieren.
Besonderer Beliebtheit erfreuen sich außerdem die Veranstaltungen zum Thema Literaturverwaltung, in denen die Programme „Citavi“ und „Zotero“ ausführlich erklärt werden.
Die Schulungen selbst werden in Kleingruppen zwischen 15 und 20 Personen abgehalten. Dies garantiert eine angenehme Atmosphäre und macht es möglich, gezielt an individuellen Beispielen der Studierenden die Literaturrecherche zu erklären. In vielen Fällen ist daher eine An- oder Abmeldung über myStudy dringend erforderlich.
Die Angebote richten sich an alle Studierenden der Leuphana Universität.

Die Veranstaltung „Literaturrecherche leicht gemacht“ vermittelt die Grundlagen der Recherche, angefangen bei der Themenwahl und –eingrenzung bis hin zu der Bildung erfolgsversprechender Suchbegriffe.  Im weiteren Verlauf werden verschiedenste Rechercheinstrumente, wie Fachdatenbanken und Bibliotheksverbünde sowie auch die Lüneburger Literatursuchmaschine LUX, vorgestellt. 
Oft findet man über eine allgemeine Suchmaschine zwar Literatur, für eine tiefergehende Recherche sind Bibliothekskataloge und (Fach)Datenbanken unabdingbar, denn diese enthalten qualitätsgeprüfte Ressourcen.

Bibliothekskatalog, LUX, Fachdatenbanken, GVKplus
Wenn diese Schritte durchlaufen sind, fällt die Suche in den unterschiedlichen Portalen deutlich leichter. „Der Bibliothekskatalog beinhaltet Bücher, Zeitschriften und Non-Books-Materialien, wie DVDs und CD-ROMs“, erklärt Nicole Siewert aus dem Informationskompetenz-Team. Hier ist es auch sinnvoll, auf den neu eingeführten „Bibtipp“ zu achten, der weitere Literaturvorschläge liefert, die zum Thema passen könnten. 
„Wer wissenschaftliche Aufsätze sucht, findet diese bei LUX“, fährt Nicole Siewert fort.
Die Literatursuchmaschine wird momentan überarbeitet, sodass sich die Studienanfänger_innen auf neue Suchfunktionen und eine verbesserte Nutzeroberfläche freuen können.
Fachdatenbanken präsentieren sehr spezifische Literaturergebnisse und eignen sich hervorragend für konkrete Recherchen in bestimmten Themengebieten. Eine Liste mit einer Vielzahl von lizensierten und freien Datenbanken findet sich auf der Website des MIZ. Je nach Fachgebiet werden unter „Top-Datenbanken“ die Empfehlungen der Bibliothek aufgelistet. 
Wenn nach erfolgreicher Recherche die gewünschte Literatur nicht im Bestand der Universitätsbibliothek vorhanden sein sollte, bietet der GVKplus Katalog zur Fernleihe die unkomplizierte Möglichkeit, das jeweilige Medium gegen eine Gebühr von 1,50€ aus anderen Bibliotheken zu bestellen.

Erste Hilfe
Treten bei der Recherche nach Literatur Fragen auf, können sich Studierende entweder an den Informationstresen im Lesesaal oder direkt ans IK-Team wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen bei Unklarheiten gern weiter.

Haben ganze Seminargruppen Interesse, Recherchetipps zu ihren thematischen Schwerpunkten zu erhalten, lassen sich auch „Stippvisiten“ über die Lehrenden vereinbaren Hierbei besucht eine Kollegin aus dem IK-Team das Seminar und gibt individuelle, seminarbezogene Ratschläge. 

Einmal im Semester bietet die Bibliothek in Kooperation mit anderen Einrichtungen der Universität wie der Schreibwerkstatt oder dem Writing Centre for Academic English die „Lange Nacht des Schreibens“ an. Bei diesem Event wird nicht nur an individuelle Schreibberatung und kleine Vorträge, sondern auch an das leibliche Wohl der Teilnehmenden gedacht, sodass einer produktiven Nachtarbeitsphase nichts im Weg steht.



Autorin: Ann Cathrin Frank, Universitätskommunikation. Neuigkeiten aus der Universität und rund um Forschung, Lehre und Studium können an news@leuphana.de geschickt werden.