Meldungen zum Studium

Praxisphase des Masterstudiengangs Governance & Human Rights fand an der Leuphana statt

03.11.2016 Die Professional School der Leuphana Universität Lüneburg bietet gemeinsam mit der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Plattform den berufsbegleitenden Masterstudiengang Governance and Human Rights an. Die Lehrveranstaltungen finden online statt, um den Bedürfnissen der berufstätigen Teilnehmenden gerecht zu werden. Das Online-Angebot wird ergänzt durch Präsenzveranstaltungen in Berlin und Lüneburg, die über einen Zeitraum von zwei Wochen stattfinden. Vom 24. bis 28. Oktober 2016 befanden sich die Studierenden in Lüneburg, wo sie an der Leuphana verschiedene Seminare zu den Themen Menschenrechte, Engagement und Institutionen, sowie Gerechtigkeit besuchen.

„Der berufsbegleitende Studiengang Governance and Human Rights ist in dieser Form einzigartig“, betont Prof. Dr. Anja Mihr, die Initiatorin des Studiengangs sowie externe Programmleiterin ist und die Leitung des Center on Governance through Human Rights der Humboldt-Viadrina inne hat. Der Studiengang vermittelt Prinzipien der Regierungsführung und deren Anwendung. Dabei stehen der Schutz und die Etablierung der Menschenrechte im Mittelpunkt. Da die Kurse auf Englisch stattfinden, können prinzipiell Studierende aus der ganzen Welt teilnehmen. Neben dem wissenschaftlichen Input entwickeln die Studierenden im Verlauf ihres Studiums auch eigene Projekte in Zusammenarbeit mit NGOs, Firmen oder Regierungsorganisationen. Der Masterstudiengang wird vom „Human Rights Education Network oft he UN Office oft he High Commissioner for Human Rights“ empfohlen.

„Das innovative Programm verbindet die Schlüsselelemente Menschenrechte und Regierungsführung moderner Politik“, erklärt Prof. Dr. Jörg Philipp Terhechte, Leiter der Professional School und speziell auch dieses Studienganges an der Leuphana.

Die Studierenden des Masterstudiengangs haben jetzt, nach elf Monaten Online-Studium, eine ihrer drei Präsenzphasen. Diese findet in Berlin und an der Leuphana statt.

Chris Buckley

Aida Becirovic (35) kommt aus Bosnien und ist Geschäftsführerin in der Organisation „Schüler helfen Leben“ in Sarajevo. Dort arbeitet sie mit Jugendlichen zusammen. „Die Arbeit gefällt mir gut, doch ich möchte Neues lernen, und zwar in einer strukturierteren Art und Weise, als man es beim reinen Selbststudium tun würde. Das kann ich hier an der Leuphana super machen. Die anderen Studiengangsteilnehmerinnen und –teilnehmer kommen aus ganz verschieden Ecke -, genau wie die Lehrenden. Durch das diverse Vorwissen und Vorkenntnisse der anderen kann man sich gut untereinander austauschen.“ Das Projekt, an dem sie bereits während des Studiums arbeitet, entwickelt sie zusammen mit Kollegen von der Arbeit. Mit dem Projekt wollen sie jungen Menschen die Chance geben, ein Konzept für ihre Zukunft zu entwickeln.

Christian Volland

Chris Buckley (32) kommt ursprünglich aus Großbritannien, arbeitet jedoch in Deutschland. Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit hat er bereits mit dem Thema Menschenrechte zu tun und will sich daher in diesem Feld akademisch weiterbilden. Bei der Arbeit an den Projekten hält er mit seinen Kommiliton_innen per Skype, Whatsapp oder E-Mail Kontakt. „Mir gefällt besonders die Diversität des Studiengangs – sowohl inhaltlich als auch menschlich. Durch die kleine Gruppe ist die Lernatmosphäre sehr gut. Wir haben als Gruppe viel Spaß zusammen.“

Aida Becirovic

Christian Volland (32) arbeitet im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. „Ich möchte mich durch das Studium auch persönlich weiterentwickeln. Die verschiedenen Institutionen der Politik und auch die Politikwissenschaft selbst interessieren mich sehr. Außerdem möchte ich die theoretischen Grundlagen praktisch im Bereich der Menschenrechte anwenden“, erklärt er. „Für den Studiengang an der Leuphana habe ich mich entschieden, weil er breit aufgestellt ist. Dadurch, dass die Inhalte größtenteils online vermittelt werden, ist das Studium gut mit dem Beruf vereinbar.“


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