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Bewerbungen für den Master Bildungswissenschaft an der Graduate School

29.05.2017 Bildung ist ein zentrales Thema unserer Gesellschaft. Mit ihr sind immer wieder Hoffnungen verknüpft, wie beispielsweise soziale Ungerechtigkeiten abbauen zu können. Der Master ‚Bildungswissenschaft – Educational Sciences‘ richtet sich vor diesem Hintergrund an Bachelor-Absolvent*innen, die Interesse haben, Bildungsprozesse umfassend zu verstehen, zu erforschen und zugleich kritisch zu reflektieren. Hierbei wird Bildung in ihrer Vielfalt betrachtet: sie geht über das Lernen in der Schule hinaus und findet in zahlreichen Situationen und Institutionen statt.

Der Master Bildungswissenschaft bietet die Möglichkeit Bildungsprozesse umfassend zu verstehen.

Berufliche Perspektiven

Zukünftige Berufsfelder des Studiengangs sind unter anderem Fach- und Führungspositionen in der Bildungsplanung, -konzeption und -vernetzung von Land und Kommunen. „Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs können zum Beispiel Tätigkeiten in Verbänden und Vereinen übernehmen, in der Kulturarbeit tätig werden, zum Beispiel in einem Museum. Manche unserer Studierenden werden auch in der Umweltbildung aktiv werden, zum Beispiel in einem Umweltverband oder sozialpädagogische Einrichtungen“, so Timo Barfknecht, ehemaliger Referent für Qualitätsmanagement der Fakultät Bildung. Darüber hinaus eröffnet der Studiengang – auch durch die Vermittlung von verschiedenen Forschungsmethoden – die Möglichkeit zur Promotion.

Der Master umfasst vier zentrale Bestandteile.

Studieninhalte

Zentraler Studienbestandteil sind zunächst erziehungswissenschaftliche Module mit ihren Bezugsdisziplinen Soziologie und Psychologie. Mit seinem Schwerpunkt ‚Community Education‘ fokussiert der Master auf Kooperationen von verschiedenen Bildungsangeboten in regionalen Netzwerken. Beispielsweise können mit der Entwicklung von Ganztagsschulen vielfältige Kooperationen zwischen unterschiedlichen Bildungsanbietern in den Blick genommen werden, wobei gerade auch das Verhältnis von schulischen und außerschulischen Lernorten eine wichtige Rolle spielt. 

Ein besonderes Kennzeichen des Masterstudiengangs ist das über drei Semester fortlaufende Projektband. Hierbei setzen sich Studierende eigenständig mit einem selbst gewählten Thema auseinander.  Inhaltlich ergänzen lässt sich der Major durch die Wahl eines der drei Minor ‚Sozialpädagogik‘, ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ oder ‚Kulturell-Ästhetische Bildung‘. Hierfür können je drei Module aus den Masterstudiengängen der Kulturwissenschaften, der Nachhaltigkeitswissenschaften und der Sozialpädagogik gewählt werden.

Um im Rahmen dieses Studiengangs auch die pädagogische Praxis in ‚kommunalen Bildungslandschaften‘ in vielfältiger Weise kennenzulernen, besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde Jesteburg im Sinne einer „Campus Community“. Hierbei be- und entstehen vielfältige Netzwerke, von denen Studierende profitieren sollen und in denen sie die Herausforderungen von zeitgenössischen Bildungsinstitutionen kennenlernen und zugleich wissenschaftlich erforschen und diskutieren können. 

Mit bis zu 25 Studienplätzen pro Jahrgang besteht dabei eine gute Voraussetzung für einen konstruktiven Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden. So sagt Lotta, eine ehemalige Studierende des Programms: „Super an der Uni und der kleinen Studentenzahl ist, dass man viel Kontakt zueinander hat und jeden sehr gut kennt."

Voraussetzungen

Interessenten bringen entweder einen Bachelorabschluss in Erziehungs- oder Sozialwissenschaft, Lehramt, Sozialpädagogik/Sozialarbeit, Kindheitspädagogik mit. Oder sie haben einen kultur- bzw. umweltwissenschaftlichen, psychologischen, philosophisch- historischen Bachelor absolviert und darin bereits bildungswissenschaftliche Aspekte behandelt. Die große Bandbreite an Fächern stellt eine gute Voraussetzung für einen interdisziplinären Austausch dar, ohne dass der bildungswissenschaftliche Schwerpunkt hierbei aus den Augen verloren wird. „Der Vorteil an dem Studiengang“, so Lotta, „ist, dass alle Studierenden aus unterschiedlichen Bereichen kommen, also unterschiedliche Vorbildungen haben, und das bereichert die Diskussion und ermöglicht auch mir, meine Perspektiven zu erweitern“.

Wann kann ich mich bewerben?

Die Bewerbung läuft derzeit, zunächst bis 1. Juni, evtl. erfolgt dann eine Fristverlängerung bis August.


Kontakt

Prof. Dr. Cornelie Dietrich
Universitätsallee 1, C1.220
21335 Lüneburg
Fon +49.4131.677-1622
Fax +49.4131.677-1688
cornelie.dietrich@uni.leuphana.de


Autorin: Lisa-Katharina Heyhusen, Redaktion: Anna Behrens, Ann Cathrin Frank, Universitätskommunikation. Neuigkeiten aus der Universität und rund um Forschung, Lehre und Studium können an news@leuphana.de geschickt werden.