Meldungen zum Studium

Film ab! Studierende drehen bei der Opening Week Videos über ihre Vision „Europa“

12.10.2017 Die Arbeit ist im Kasten: Eine Woche lang haben sich die neuen Studierenden der Leuphana intensiv mit der Zukunft Europas befasst. Sie eigneten sich Wissen an, holten sich Input und entwickelten verschiedene Projekte zur Stärkung der EU. Am Donnerstag ließen sie Bilder sprechen – in Videos fassten sie ihre Projekte zusammen.

Der Campus als Drehort: Den ganzen Tag über sind die Erstsemesterstudierenden der Leuphana als Schauspieler_innen, Regisseur_innen oder Autor_innen unterwegs. Am Donnerstag gilt es, die in der Woche entwickelten Projekte für ein gemeinsames Europa in einem eineinhalb-minütigen Video zusammenzufassen. Wie, das bleibt den Akteur_innen überlassen, nur das Ziel zählt: „Die Teams müssen mit Hilfe des Films ihr Projekt nach außen kommunizieren – verständlich und überzeugend“, erklärt Bastian Hagmaier vom Organisationsteam der Opening Week 2017.

Diese Aufgabe begleitet die Erstsemesterstudierenden durch den Tag. Sie haben die Chance, zu eigenen Aussagen und Begründungen zur EU zu kommen. Es werden Konzepte entwickelt, es wird diskutiert, gestaltet und schließlich gedreht. Die Arbeitsgruppe um das Projekt „EUrnet“ nutzt die Aufnahmen von einem Flashmob im Foyer des Zentralgebäudes. Dort sind am Mittwoch spontan Studierende zusammengekommen, um in Begleitung von Harfe und Klavier die Europahymne „Ode an die Freude“ zu singen. „Das Zusammenkommen ist das Prinzip von unserem Projekt EUrnet, einer Internetplattform“, so Studentin Hannah. „Diese Seite bietet zum Beispiel Lernvideos, einen europäischen Kalender und allen Europäern zusätzlich die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten.“

Das Konzept EUdentify setzt ebenfalls auf die moderne Form der Kommunikation. Student Felix: „Wir wollen einen Trend lostreten. Unter #EUdentify sollen Menschen über die sozialen Netzwerke Momente miteinander teilen, die ihr Leben als EU-Bürger beschreiben.“ Denkbar seien Urlaubsfotos aus Europa, oder ganz allgemein Situationen, in denen man die europäische Freiheit und Identität erfahre. „Wir machen dazu einen Spot, in dem wir Kanäle wie Facebook und Instagram in Zusammenhang mit der Kampagne bewerben.“

Studentin Charlotte setzt mit ihrem Team auf die bekannte Filmtechnik Stop Motion. Ähnlich wie bei einem Trickfilm sollen aneinandergereihte Bilder ihr Schulbildungsprojekt erklärbar machen. Nach viel Input und vielen Vorlesungen käme die Verwirklichung des Films zur rechten Zeit, sagt sie. „Nun machen wir wieder etwas Konkretes und als Gruppe, wir sind mit vollem Engagement dabei.“

Ganz ähnlich erging es einen Tag zuvor der Arbeitsgruppe EUcation, die eine Bildungsbox entwickelt: Schüler in ganz Europa sollen eine Box erhalten, deren Inhalte verschiedene Anknüpfungspunkte zur EU bietet – von Infomaterial bis zu landestypischen Kochrezepten oder Musik. Die Gruppe hatte zwischenzeitlich ein Tief, beschreibt Student Martin. Sein Team habe sich daraufhin von einer ersten Idee verabschiedet und auf die EUbox gesetzt. Eine gute Entscheidung sei das gewesen: „Über das Sozialunternehmen ProjectTogether haben wir gerade eine Anfrage von Leuten bekommen, die möglicherweise das Konzept weiter verfolgen wollen“, erzählt Martin. „Was für ein Motivationsschub!“

Alle Videos aus der Startwoche sind auf dem YouTube Kanal der Leuphana zu finden.

Weitere Eindrücke des Tages


Autorin: Urte Modlich, Universitätskommunikation. Neuigkeiten aus der Universität und rund um Forschung, Lehre und Studium können an news@leuphana.de geschickt werden.