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DAAD fördert Wissenschaftskooperation mit Tunesien

14.12.2015 Lüneburg. Für zunächst zwei Jahre fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) das kulturwissenschaftliche Projekt "Transformation, Kultur, Geschlecht" von Dr. Steffi Hobuß. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Philosophie der Leuphana und Prodekanin für Internationalisierung der Fakultät Kulturwissenschaften freut sich: „Die jährlich rund 90.000 € des DAAD ermöglichen die Bildung einer tunesisch-deutschen Nachwuchsforschungsgruppe, Tagungen in Tunesien und Lüneburg, individuelle Forschungsaufenthalte und eine summer school in Lüneburg 2017.“

Ziel des Projektes ist es, die Fortsetzung des demokratischen Transformationsprozesses im Ursprungsland des “Arabischen Frühlings” zu unterstützen. Dazu wird eine nachhaltige Hochschulpartnerschaft zwischen der Leuphana Universität Lüneburg und der Université Manouba entstehen. Die Beschäftigung mit dem Thema Geschlecht und Gender in Tunesien ist durchaus brisant, bietet aber die Möglichkeit, Beteiligte aller Qualifikationsstufen - einschließlich der Studierenden – einzubeziehen.

Neben der wissenschaftlichen Zusammenarbeit soll das Projekt auch dazu beitragen, die Beschäftigungsfähigkeit der geförderten Personen mit Blick auf den tunesischen Arbeitsmarkt zu verbessern. Angesichts des Mangels an Lehrpersonal ein wichtiger Nebenaspekt für das Land. Nicht zuletzt  verfolgt Hobuß mit dem Projekt auch die Vorbereitung eines späteren langfristigen Studierendenaustauschs auf dem Gebiet der Kulturwissenschaften.