Meldungen aus der Universität

‚Zukunftsstadt Lüneburg 2030+‘ im Bundeswettbewerb weiter erfolgreich

15.07.2016 Lüneburg. Für Lüneburg als eine von 20 Kommunen bundesweit geht der Weg weiter im Wettbewerb Zukunftsstadt. Das hat eine Experten-Jury im Bundesministerium für Bildung und Forschung jetzt in Berlin bekannt gegeben. Daniel Lang, Professor für transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung, hat das Projekt gemeinsam mit seiner Kollegin Ulli Vilsmaier auf Seiten der Leuphana Universität Lüneburg begleitet. Für ihn ist das Erreichen der nächsten Wettbewerbsstufe „eine schöne Bestätigung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Hansestadt Lüneburg, das langjährige Engagement der Leuphana im Bereich Nachhaltigkeit und die erfolgreiche Arbeit, die Studierende, Lehrende und die Beteiligten aus der Hansestadt bisher geleistet haben.“

„Zusammen mit Leuphana-Studenten haben wir in einer ersten Phase 25 Visionen für die ‚Zukunftsstadt Lüneburg 2030+’ entwickelt“, erläutert Lüneburgs Koordinator für nachhaltige Entwicklung Karl-Heinz Rehbein. „Das Ziel von Phase II besteht jetzt darin, auf lokaler Ebene konkrete Maßnahmen zur Umsetzungsreife zu erarbeiten.“

Zu den 25 Projekten zählt etwa ‚Lünefood‘, das Masterstudenten für Nachhaltigkeitswissenschaften der Leuphana mitentwickelt haben. Hier geht es darum, wie sich die Lüneburger im Jahre 2030 als Bürger einer Stadt, die global wie regional in Handel und Produktion eingebunden ist, auf ökologisch und sozial nachhaltige Weise mit Lebensmitteln versorgen können.  

Beim Projekt ‚Stadtwald Lüneburg 2030‘ steht das nachhaltige und naturfreundliche Bewirtschaftungskonzept von Lüneburgs Stadtforstamtsleiter Michael Stall im Mittelpunkt, das bundesweit nahezu einzigartig ist. Hier zeigt sich, wie Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen sind.  

Am Projekt ‚Lüneburger Tourismus‘ war unter anderem der Geschäftsführer der Lüneburg Marketing GmbH, Claudio Patrik Schrock-Opitz beteiligt. Es zeigt auf, dass nachhaltiger Tourismus nicht Verzicht bedeutet, sondern zu mehr Qualität führt und dabei Umwelt und Ressourcen schont.  

Im Rennen um das Weiterkommen standen 51 Kommunen. Die Teilnehmer der Runde der besten 20 erhalten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung nun jeweils bis zu 200.000 Euro Fördergelder, um ihre Visionen zu Plänen auszuarbeiten, die ab 2018 realisiert werden können.  

„Ich freue mich sehr darüber, dass dieses spannende Projekt fortgesetzt werden kann“, bekundet Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge. „Es zeigt, dass Lüneburg innovativ ist und auf viele kluge und kreative Köpfe zählen kann.“ Der Wettbewerb Zukunftsstadt ist eine Aktion der Bundesregierung. Partner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag.

Weitere Informationen gibt es unter www2.leuphana.de/zukunftsstadt2030/